In der Presseschau stellen wir wöchentlich aktuelle Artikel deutschsprachiger Zeitungen zu Themen der Architektur und Stadtplanung zusammen.

Ein gefördertes Leitprojekt der Initiative StadtBauKultur
des Landes NRW und der Stadt Köln.

Merkur, 26.05.2019

„Sprungschanze Gottes“ erhält bedeutenden Architekturpreis

Das Kirchenzentrum Seliger Pater Rupert Mayer in Poing  ist mit dem Architekturpreis „Große Nike“ des Bunds Deutscher Architekten (BDA) ausgezeichnet worden.
der Standard, 24.05.2019

Architekt I. M. Pei: Besessen von Licht und Form

Am 16. Mai starb der chinesisch-amerikanische Architekt I. M. Pei. Die Louvre-Pyramide in Paris bezeichnete er als das wichtigste Projekt seines Lebens.
Kölnische Rundschau, 23.05.2019

Ausstellung im NS-Dokuzentrum Neues Bauen in Köln und Israel im Fokus

Zweckbetonte Arbeitersiedlungen versus prunkvolle Stadtvillen: Bei der Wanderausstellung im Gewölbe des NS-Dokumentationszentrums treffen nicht nur architektonische, sondern auch politische Gegensätze aufeinander. Die Ausstellung „Neues Bauen im Rheinland und in Palästina – Erez Israel“ bietet einen Einblick in die Arbeit der Architekten Josef Rings und Erich Mendelsohn. Sie gelten als Vertreter der architektonischen Moderne in Deutschland – und später im Exil in Palästina. Beide mussten während des zweiten Weltkriegs fliehen, denn Mendelsohn war Jude und Rings hatte eine jüdische Ehefrau.
Süddeutsche Zeitung, 22.05.2019

Weniger Einfluss für Architekten

Zwischen der Stadt und der Bayerischen Architektenkammer ist ein Konflikt um die Besetzung von Posten in der Stadtgestaltungskommission entbrannt. Im Planungsausschuss des Stadtrats berichtete Walter Zöller am Mittwoch von "Verstimmung" in der Kammer, dort kritisiere man, eine Neufassung des Statuts für die Kommission sei "nicht abgesprochen" gewesen.
Welt, 21.05.2019

Warum wir heute nur noch leblose Städte bauen

Seit Jahrzehnten entstehen neue Stadtviertel ohne wohnliche öffentliche und private Plätze. Das liegt auch an den Bauvorschriften, sagen Architekten, Bürgermeister und Planer – und fordern dringend Änderungen.
Kölnische Rundschau, 20.05.2019

„Sehr wohl umsetzbar“ Architekt will Kölner Hauptbahnhof unter die Erde legen

Der Architekt Paul Böhm will den Kölner Hauptbahnhof als Regionalbahnhof unter die Erde legen. Den Fernverkehr will er auf die andere Rheinseite in einen neuen Fernbahnhof verlagern. Verbunden werden sollen die beiden Bahnhöfe durch einen Tunnel unter dem Rhein. Die heutige Bahnhofshalle könne dann für kulturelle Zwecke wie Ausstellungen, Theater oder Musik genutzt werden. Die bisherige Bahntrasse würde als grüner Höhenweg mit Fuß- und Radwegen mitten durch die Innenstadt geführt, sagte Böhm der Deutschen Presse-Agentur.
Spiegel Online, 20.05.2019

Architekt will Kölner Hauptbahnhof unter die Erde legen

Ein Architekt will den Kölner Hauptbahnhof unter die Erde legen - das erinnert an die umstrittene Baustelle in Stuttgart. Die Bürgermeisterin ist nicht abgeneigt, die Bahn dementiert, die Stadt debattiert.
Bergische Landeszeitung, 20.05.2019

Projekt „Kirche am Weg“ St. Joseph in Linde will individuellen Moment der Stille

In frischen Farben und durch viele Neuerungen erstrahlt nun die Kirche St. Joseph in Linde ganz neu. In einem kleinen Raum im hinteren Teil der Kirche stand noch vor einigen Jahren ein alter Beichtstuhl aus dunklem Eichenholz. Nachdem dieser nicht mehr zweckmäßig genutzt wurde, diente der Beichtstuhl nur noch als eine Art „Abstellkammer“, so Kirchenvorstandsmitglied Heinz Otto Höher. Es war klar, dass sich daran etwas ändern musste.
stern, 19.05.2019

Expertin empfiehlt für Notre-Dame Dachstuhl aus Stahl

Französische Experten wollen für Notre-Dame wieder einen Dachstuhl aus Holz. Die Koordinatorin der deutschen Hilfe, Barbara Schock-Werner, tendiert dagegen zu einer moderneren Lösung. Die ehemalige Kölner Dombaumeisterin empfiehlt Stahl - und sogar Beton.
Stadt Köln, 17.05.2019

Konzeptausschreibung: 42 neue Wohneinheiten im Sürther Feld

Die Stadt Köln hat ein Grundstück zum Bau von zwei Geschosswohnungsbauten im Sürther Feld in Rodenkirchen an die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG veräußert. Die Genossenschaft hat anlässlich einer Konzeptausschreibung ein überzeugendes Bebauungs- und Nutzungskonzept erarbeitet. Geplant ist der Bau von 42 Wohneinheiten, 40 Prozent davon öffentlich gefördert.
Stadt Köln, 17.05.2019

Kölner Projekt mit dem "polis award" ausgezeichnet

Im Rahmen der Fachmesse "polis Convention", die am 15. und 16. Mai 2019 in Düsseldorf stattgefunden hat, ist das Integrative Wohnprojekt "Klarissenkloster Köln-Kalk" mit dem diesjährigen "polis Award" in der Kategorie "Soziale Quartiersentwicklung" ausgezeichnet worden. Das leer stehende Klarissenkloster wurde saniert, umgebaut und um neue Gebäude erweitert.
stern, 17.05.2019

Von der Louvre-Pyramide bis zum Bank of China Tower – die Meisterwerke des I.M. Pei

Die Pyramide vor dem Pariser Louvre galt als seine berühmteste Schöpfung. Nun ist Architekt Ieoh Ming Pei im Alter von 102 Jahren verstorben. Auch seine Bauwerke erlangten aufgrund ihres einzigartigen Stils Bekanntheit und hievten ihn die Riege der Stararchitekten.
Süddeutsche Zeitung, 17.05.2019

Meister des Lichts

Kaum jemand verstand es so gut mit Geometrie und Material zu spielen wie Architekt I.M. Pei. In den 70er Jahren ging er fast bankrott - und lieferte dann einige seiner beeindruckendsten Bauten.
Süddeutsche Zeitung, 17.05.2019

200 Millionen zu verbauen

"Mach, was wirklich zählt", ist einer dieser Werbesprüche, mit denen die Bundeswehr seit Jahren versucht, neue Soldaten zu rekrutieren. Baufirmen, Architekten und Ingenieure waren bislang eher nicht gemeint, aber das ändert sich gerade. 200 Millionen Euro will die Bundeswehr alleine in Schwaben und im westlichen Oberbayern innerhalb der nächsten fünf Jahre in Baumaßnahmen investieren.
Rhein-Erft Rundschau, 15.05.2019

Ehemalige Zuckerfabrik - Streit um Hochhaus eskaliert – Politiker verlassen Workshop

Wird auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik ein 13-stöckiges Hochhaus entstehen? Das scheint der Knackpunkt bei dem ambitionierten Siedlungsprojekt südlich der Bedburger Mitte zu sein. Einen von der Stadt organisierten Workshop für die Politiker aller Fraktionen haben CDU, Grüne und FDP in der vergangenen Woche nach kurzer Zeit verlassen, weil sie keine Möglichkeit sahen, über die Ausprägung des Projekts und speziell das Hochhaus zu diskutieren.