Alles hat seine Zeit

Wir sagen Danke nach 21 Jahren mit dem Magazin von koelnarchitektur.de

Liebe Leserinnen und liebe Leser,
alles hat seine Zeit. Unser Magazin koelnarchitektur hatte 21 gute Jahre, doch nun haben wir uns entschieden, die redaktionelle Arbeit daran zu beenden. In der zurückliegenden Zeit haben wir ohne Pause über das Architekturgeschehen in Köln berichtet, weil es uns nämlich immer wieder so gepackt hat. All das Schöne und Schlimme, das Unerwartete und Übliche, das Alltägliche wie das ganz Besondere. Uns gibt es schon so lange, dass wir so manches Marathon-Projekt vom ersten Gedanken bis zum Einzug begleiten konnten. So haben wir gut 2.500 Architekturgeschichten aufgeschrieben, die Sie natürlich auch in Zukunft in unserem Online-Archiv finden können.

Architekturführungen

Ein wichtiger Baustein unserer Arbeit war immer der direkte Austausch vor Ort, deshalb wird es die Architekturführungen weiterhin geben. Wenn Sie eine Architekturführung buchen möchten, kontaktieren Sie gerne Ira Scheibe: scheibe(at)koelnarchitektur.de

Der Online Architekturführer KÖLN

Unser Online-Architekturführer wird weiter mit allen Funktionen und Projekten im Netz verfügbar sein. Und es werden in Zukunft noch weitere Projekte dazukommen. Schreiben Sie uns, wenn Sie Vorschläge haben.

Wo Sie uns jetzt finden

Barbara Schlei finden Sie seit Januar 2021 in der Geschäftsstelle des BDA NRW, Email an schlei(at)koelnarchitektur.de

Uta Winterhager ist weiter als Rheinlandkorrespondentin in Sachen Architektur unterwegs. Kontakt: winterhager(at)koelnarchitekur.de

Unser Dank

Nun ist es Zeit, all denen zu danken, die uns in den vergangenen Jahren begleitet und unterstützt haben.

Unseren treuen Sponsoren JUNG und Avocado Rechtsanwälte. Dem Vorstand unseres Vereins, Jürgen Steffens und Christian Mammel, die uns ein großes Stück des Weges begleitet haben. All den Fotografinnen und Fotografen, deren Bilder wir zeigen durften. Den Autorinnen und Autoren, die sich mit großem Engagement in die Arbeit an ihren Texten gestürzt haben. Oliver Schwarz, Merle und Moritz von schwarzdesign, die immer und sofort dafür gesorgt haben, dass alles läuft und wir technisch nicht hinterherhinken. Unser ganz besonderer Dank gilt dem ersten Entwicklerteam, Sebastian und Thomas Hebler, Oliver Schwarz und Barbara Schlei, die vor mehr als 21 Jahren die Idee hatten und ohne die es koelnarchitektur.de nicht gegeben hätte.

Das Buch

Zum Abschied (der uns wirklich nicht leichtfällt!) noch eine freudige Perspektive: Wir arbeiten jetzt mit voller Kraft an der zweiten Ausgabe unseres Architekturführer KÖLN-Buchs – denn es gibt 30 neue Projekte!

21 Jahre haben wir Kölner Architekturgeschichten geschrieben – es war uns eine Ehre und ein Vergnügen!

Wir sehen uns wieder, bis dahin mit herzlichen Grüßen

Uta Winterhager und Barbara Schlei

Wie alles angefangen hat … die orange Box in Domproportionen wurde zum Bild für koelnarchitektur. © Foto Stefan Schilling

9 Kommentare

Liebe Uta Winterhager und Barbara Schlei,

so sehr ich es verstehen und nachvollziehen kann, daß man nach 21 Jahren anderes, neues machen möchte, so überaus schade finde ich es, in Zukunft auf das tolle Magazin (und alles, was damit zusammen hängt) verzichten zu müssen. Ich durfte gute zehn Jahre die immer inspirierenden und auf neues aufmerksam machenden Beiträge und auch manche Führung genießen. Euer Magazin hat mir geholfen, manches Mal meinen – ob so viel vorhandener baulicher Mittelmässigkeit – geschundenen und kopfschüttelnden Blick auf Köln zu revidieren.

Vielen Dank dafür und alles Gute für die zukünftigen Prokekte und Wege!

Lieber Herr Kuhn, wir sind ja nicht ganz weg, die Führungen wird es weiter geben und auch den Architekturführer als Buch und im Netz. Und uns persönlich gibts natürlich auch noch – siehe oben. Herzlichen Dank für die anerkenennden Worte und die guten Wünsche – UW

schade, habe ich immer gerne gelesen und auch einige Ausflüge zu vorgestellten Bauten danach gemacht, die Informationen über Kölner Architektur gibt es natürlich auch anderswo und weiterhin, aber Ihr Format hat mir gut gefallen, nicht zu viel und nicht zu wenig,

Liebe Uta, schade, ich habe den Newsletter sehr gerne gelesen. Wo sonst konnte man sich so gut über Kölner Architektur auf dem Laufenden halten und die Stadt aus einem anderen Blickwinkel betrachten?
Aber es ist verständlich, dass man auch mal andere berufliche Wege gehen möchte. Dir und Barbara Schlei alles Gute und herzliche Grüße aus Köln!
Angelika

Große Anerkennung und ein klein wenig Traurigkeit wegen des unerwarteten Verlusts dieses sprachgewandten Mediums und seinem wichtigen Werben für Baukultur! – Danke.

Das ist eine wirklich traurige Nachricht und ein Verlust fuer die Architekturstadt Köln. Vielen Dank für viele wichtige Inputs und viel Erfolg bei den neuen Aufgaben !

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