Gutbrod will Weile haben

In einem optisch beklagenswerten Zustand stehen zwei betonbrutalistische Gebäude auf dem Campus der Universität zu Köln. Hat sich diese Situation unwiederbringlich verfestigt oder darf auf Rettung durch Restaurierung gehofft werden?

Beitrag von Cordula Schulze

Grünes Netz mag als Kleidungsstück am schönen Bein verwegen wirken – kleidet es allerdings schönen Beton aus den 60ern, schrillen die Alarmglocken. Bröckelnde Fassadenteile sehen nicht nur ungepflegt aus; sie stellen auch eine Gefahr dar.

Diese Situation – grüne Netze und andere Sicherungsmaßnahmen – findet vor, wer die Universitäts- und Stadtbibliothek zu Köln und das benachbarte Hörsaalgebäude besucht. Die Planung der beiden Gebäude aus den 60er-Jahren stammt von Rolf Gutbrod der – und das macht ihre Besonderheit unter anderem aus – mit dem Landschaftsgestalter Gottfried Kühn und dem in Köln stark verwurzelten und bekannten Künstler Jürgen Hans Grümmer zusammengearbeitet hat. Aus dieser Kooperation ist ein bemerkenswertes Ensemble entstanden, das typisch ist für die Architektur der Zeit und wichtiges Zeugnis des Hochschulbaus der 60er Jahre.

Detail der Schutznetze am Hörsaalgebäude © Foto Cordula Schulze

Beobachter*innen der Situation des Campus in Köln-Lindenthal wissen, dass der betrübliche und wenig repräsentative Zustand der Bauten und der Grünanlagen schon seit einigen Jahren andauert. Der ehemalige Kölner Stadtkonservator Ulrich Krings kündigte bereits 2011 in „Denkmalpflege im Rheinland“ die bevorstehende Sanierung an: „Im Universitätsbauamt ist der Wert der Gesamtanlage nach Aussage der Verantwortlichen mittlerweile erkannt. In engem Kontakt zur Denkmalpflege […] werden seit Beginn des Jahres 2010 Sanierungskonzepte besonders für die Beton-Partien erarbeitet. Die Eintragung in die Denkmalliste stand 2010 nach Aussage aller Beteiligten unmittelbar bevor und gilt für die Sanierungsplanung juristisch-praktisch als ‚vollzogen‘.“ Die Frage stellt sich also: Warum gehen die Restaurierungs- und Instandhaltungsarbeiten nicht voran? koelnarchitektur.de hat nachgefragt.

Radgarage und Hauptgebäude: Zwei bedeutsame Nachbarn des „Gutbrod-Ensembles“: Im Hintergrund sieht man das Hauptgebäude der Universität, entworfen von Adolf Abel (1929-34). Es steht unter Denkmalschutz. Im Vordergrund der von Bob Architektur gestaltete Zufahrt zur Fahrrad-Tiefgarage mit integriertem Kiosk (2021). © Foto: Cordula Schulze

Nach längerem Ringen: Der Denkmalschutz steht

Die gute Nachricht voran: Beide Gutbrod-Bauten sowie die sie umgebende und verbindende Landschaftsarchitektur stehen seit 2020 unter Denkmalschutz. Das Objekt „Ensemble aus Universitäts- und Stadtbibliothek (Geb.-Nr. 107), Hörsaalgebäude (Geb.-Nr. 105) und Grünanlage“ trägt die Kölner Denkmalnummer 8799.

Die Vorgeschichte: Bereits im Jahr 2013 sollte die Unterschutzstellung ausgesprochen werden. Die Universität hatte dagegen geklagt, vor allem mit Blick auf die Grünanlagen. Bei den Gebäuden herrschte, wie von Krings ausgeführt, wohl schon länger Einigkeit über den architektonischen und denkmalrechtlichen Wert. Die Grünanlagen dagegen standen besonders im Fokus der Auseinandersetzung, weil sie – theoretisch – die Möglichkeit eröffnet hätten, in das bestehende Ensemble zusätzlich zu dem Seminargebäude von Paul Böhm von 2010 weitere Bauten zu integrieren.

Bei einer gemeinsamen Begehung der Beteiligten inklusive LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland verschafften sich alle Beteiligten sowie Vertreter*innen des Verwaltungsgerichts Köln einen Eindruck des gesamten Grundstücks und seines Zustands. Eine Niederschrift des vor Ort Besprochenen bildete die Grundlage für die nun bestehende denkmalrechtliche Unterschutzstellung.

Die weißen Container dienen provisorisch als Ausweichquartier, solange das Uni-Hauptgebäude saniert wird. Die Aufnahme zeigt den Blick vom Hörsaalgebäude auf die Lesesäle der Bibliothek (1963-67).© Foto: Cordula Schulze

Weiße Container dienen als Ausweichquartier

Die Gebäude und große Teile der Grünanlagen sind entweder noch vorhanden oder reversibel verändert. Diese stehen nun unter Schutz. Zu den geschützten Elementen zählen unter anderem auch die Bodengestaltungen, künstlerischen Beton-Möblierungen, die (bereits sanierten) Wasserbecken und die Überreste eines Platanengevierts, das früher den Albertus-Magnus-Platz säumte. Einige der Bäume existieren noch am Hörsaalgebäude. Was dagegen irreversibel verfremdet war oder bereits zerstört ist, fällt nicht unter den Denkmalschutz.

Teilweise reversibel ist beispielsweise ein Containerensemble, das derzeit als Ausweichquartier für das in Renovierung befindliche Universitätshauptgebäude dient. Die weißen Container trennen Hörsaalgebäude und Bibliothek voneinander ab. Ein Teil von ihnen steht auf einem ehemaligen Parkplatz, der keinen Denkmalschutz genießt. Für einige der Container wurde gestaltete Landschaft eingeebnet. Sie können nach Abschluss der Arbeiten wieder entfernt und die Grünfläche anhand alter Pläne auch wieder hergerichtet werden.

Eine Reihe von Platanen fällt mit unter den Denkmalschutz. Sie sind die letzten Exemplare, die früher den Albertus-Magnus-Platz säumten. © Foto: Cordula Schulze

Grünplanung ist noch erhalten und hilft beim Rekonstruieren

Die Ausführungspläne des Garten- und Landschaftsarchitekten Gottfried Kühn gibt es glücklicherweise noch. Sie sind an der Universität der Künste in Berlin archiviert. „Anhand der Pläne lässt sich bei Bedarf die ursprüngliche Freiraumgestaltung und Bepflanzung wiederherstellen“, erläutert Dr. Kerstin Walter, wissenschaftliche Referentin in der Abteilung Inventarisation beim LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland. Sie hat die überlieferten Unterlagen über die Grünanlagen des Universitätsensembles im Kühn-Nachlass recherchiert, am Denkmallistentext gartendenkmalfachlich mitgewirkt und war beim Vor-Ort-Termin dabei.

Künstlerische Gestaltung von Jürgen Hans Grümmer teilweise zerstört

Kölner*innen kennen Jürgen Hans Grümmer vermutlich als den Künstler, der den Offenbachplatz mit dem Mosaikbrunnen vor der Oper erschaffen hat. Der gebürtige Kölner hat die Stadt an einigen Stellen mit seiner Kunst geprägt. Und in der Gestaltung des Ensembles auf dem Universitätsgelände spielte er eine große Rolle: Der gesamte Albertus-Magnus-Platz, die Bodenmosaike und -Platten vor und in den Gebäuden, die zum Dialog und Diskurs einladenden Beton-Sitzmöbel, Baumscheiben und viele weitere Detailgestaltungen verbinden Innen und Außen, Natur und Beton, laden zur Wahrnehmung und Auseinandersetzung mit den Materialien ein. Viele Elemente sind erhalten, andere nicht. Beispielsweise ist die Bodengestaltung auf dem Albertus-Magnus-Platz mittlerweile durch so viele Interventionen so verfremdet, dass sie nicht mehr als schützenswert erachtet wurde.

Auf der von Judith Grümmer-Kehrer, der Tochter des 2008 verstorbenen Künstlers, betriebenen Website finden sich einige Informationen dazu, wie der Künstler um den teils lässigen Umgang mit seinem Werk rang.

Zur künstlerischen Gestaltung von Jürgen Hans Grümmer gehören nicht nur zahlreiche erhaltene Beton-Möbel wie Sitzhocker-Gruppen, sondern auch diese Betonwand am südlichen Eingang zum Hörsaalgebäude. © Foto: Cordula Schulze

Stadtkonservator lobt das Ensemble mit Strahlkraft

Stadtkonservator Dr. Thomas Werner würdigt die Bauten als qualitätsvolle Beispiele für den Hochschulbau der 60er-Jahre. „Einerseits haben wir über die Kirchen von Böhm in Köln hinaus nicht viele solche typischen Gebäude des Betonbrutalismus aus der Zeit. Die Gutbrod-Bauten, ihre künstlerische Ausstattung und die gestalteten Grünanlagen stellen also ein wichtiges Zeugnis der Epoche für Köln dar. Gleichzeitig haben sie überregionale und internationale Strahlkraft.“ Es handele sich um ein baulich und gestalterisch prägnantes und herausragendes Beispiel für öffentliche Bauten der 1960er Jahre im universitären Bereich. „Gutbrod war zudem zu der Zeit auf der Höhe seiner Schaffenskraft und genoss hohes Renommee“, führt der Stadtkonservator aus. Er verweist zudem auf die einmalige Zusammenarbeit von Rolf Gutbrod, Gottfried Kühn und Jürgen Hans Grümmer, deren Ergebnis bis heute schützenswert sei: Die Arbeit der drei bilde eine Symbiose, die nur in einer Einheit denkbar sei.

Der Magazintrakt der Bibliothek gehört zu den spektakulären Gebäudeteilen und ist Pilgerstätte der Brutalismus-Fangemeinde. Was sich künftig hinter den Schießschartenfenstern tun wird, soll ein neues Nutzungskonzept entscheiden. © Foto: Cordula Schulze

Denkmaleintragung betont Bedeutung von Bauten und Grünanlagen

Der Denkmallistentext des Stadtkonservators (Untere Denkmalbehörde Köln) stellt die historische Bedeutung des Ensembles heraus – „bedeutsam für die Geschichte des Menschen wie auch für die Geschichte Kölns als Universitätsstadt, die hier überregionale Maßstäbe gesetzt hat.“

Unter den zahlreichen künstlerischen Gründen für die Unterschutzstellung hebt das Gutachten heraus, dass das ‚bildhauerisch‘ behandelte Terrain mit seinen geschwungenen Formen die dynamische Bewegtheit der Fassaden der beiden Baukörper aufnehme. „Somit wird diese Freifläche kompositorischer Bestandteil des Gesamtentwurfs, dem ein universitärer Forumsgedanke zugrunde liegt, der wiederum Ausdruck seiner Entstehungszeit in den 1960er Jahren ist.“

Die westliche Seite der Bibliothek bildet der Verwaltungstrakt aus Ziegeln. Damit erweist Architekt Gutbrod einem Kollegen Reverenz: Das nahe gelegene Gebäude der WiSo-Fakultät entwarf Wilhelm Riphahn Ende der 50er mit einer Fassade aus Ziegeln. © Foto: Cordula Schulze

Wichtiger Ankerpunkt im Kölner Universitätsviertel

Der Außenbereich als Freiraum verschaffe den Hochbauten „die für ihre architektonische und städtebauliche Wirksamkeit erforderlichen Abstandsflächen. […] Erst durch die Freiflächen gewinnen die Bauten ihre volle städtebauliche Ausstrahlung und treten durch die atmosphärische Wirkung des Freiraums in einen architektonischen Dialog.“

Mit Blick auf die Verwurzelung in Köln ist zu lesen, dass das Ensemble aus Bauten und Grünanlage bewusst in den 1960er Jahren als Erweiterung des Uni-Campus genau an dieser Stelle gegenüber dem Uni-Hauptgebäude an der Ecke Universitätsstr./Kerpener Str. errichtet worden sei und dort in besonderer Weise in seiner freiräumlich exponierten Lage stadträumliche Wirkung entfalte. Es repräsentiere die bei der Errichtung beabsichtigte lockere Bebauungsform der Uni-Erweiterungsbauten. Es bestehe mithin auch ein besonderer Aussagewert für den historischen Siedlungsprozess im Universitätsviertel.

Sanierung: Denkmalpflegerisch gutes Ergebnis ist möglich

Der Stadtkonservator Dr. Thomas Werner attestiert den Bauten einen „grundsätzlich guten Zustand“. Problematisch, aber absolut typisch für die Bauten der Zeit, sei der abplatzende Beton an den Stellen, wo Feuchtigkeit eingedrungen ist und Rost an der Stahlarmierung hervorgerufen hat. „Es gibt mittlerweile Unternehmen, die sich mit der fach- und denkmalgerechten Sanierung – auch der Rekonstruktion des ursprünglichen Schalungsbildes auf der Betonoberfläche – auskennen. Wir haben also hier die Möglichkeit, ein denkmalpflegerisch gutes Ergebnis zu erzielen und den Wert des Bauensembles angemessen zu würdigen.“

Doch: Noch immer ist die Frage nicht gelöst, warum es jetzt mit der Erhaltung der Bauten nicht weitergeht. Sollte der Denkmalschutz nicht ein extra Anreiz für die Universität sein, sich der Bauten zeitnah anzunehmen?

Ob dieses ehemalige Wasserbecken je wieder seinen ursprünglichen Zweck erfüllen wird? Es trennt verschiedene Gebäudeteile der Bibliothek – aber Papier und Wasser sind ja eine risikoreiche Kombination … © Foto: Cordula Schulze

Universität will aktiv werden – Zeitpunkt noch ungewiss

Tobias Ernst, Leiter der Abteilung Entwicklung, Planen und Bauen in der Universitätsverwaltung, erläutert: Wir haben an der Universität 140 Gebäude nach verschiedenen Kriterien zu unterhalten, von denen der Denkmalschutz nur eines ist. Vor allem geht es darum, Forschung und Lehre zu ermöglichen. Wir müssen zudem den Sanierungsstau aus den vergangenen Jahrzenten abarbeiten.“. Derzeit betrachte die Universität alle sanierungsbedürftigen Gebäude nach unterschiedlichen Kriterien, um zeitnah eine Priorisierung der anstehenden Arbeiten aufzustellen. Die Gutbrod-Gebäude sollen saniert werden, zum Zeitpunkt konnte Tobias Ernst zum Zeitpunkt des Recherchegesprächs Anfang Juli noch nichts sagen.

Die Frage, wie man mit der Architektur von Gutbrod und seinen beiden Mitschaffenden umgehe, bezeichnet Tobias Ernst als Herausforderung. „Lernen und Lehren, wie in der Bauzeit intendiert, sollen auch weiter an diesem Ort verankert sein“, erläutert Tobias Ernst. Allerdings, so führt er aus, haben sich die Nutzungsanforderungen stark verändert. Das heißt: Es soll nicht nur eine Sanierung der Fassade und des abgeplatzten Betons über den Armierungen geben. Eine Sanierung beziehungsweise ein Umbau der Gebäude auch im Inneren steht an.

Mit seiner skulpturalen Qualität ist das Hörsaalgebäude (1964-68) ein echtes Highlight auf dem Universitätscampus. Die Hörsäle sind um ein luftiges Treppenhaus gruppiert – grob gesagt wie Windmühlenflügel. Sie sind fensterlos, aber mit verschiedenen Verschalungen komplett durchgestaltet. Die Regenfallrohre tragen zur ungewöhnlichen Anmutung bei. © Foto Cordula Schulze

Funktionale Ansprüche an Universitätsgebäude verändern sich

Denn die Ansprüche an die Gebäude und die Art, wie das Studium organisiert ist, haben sich seit dem Bau der Gutbrod-Solitäre stark verändert: 1960 gab es an der Universität zu Köln 14.000 Studierende, heute sind es rund 50.000. Und anders, als man es vermuten könnte: Die Digitalisierung hat nicht zu einer stärkeren Vereinzelung der Studierenden geführt, sondern der Bedarf an nicht-frontalem Unterricht und gruppenorientiertem Lernen ist gewachsen.

Deshalb stehen den beiden Gebäuden wohl unterschiedliche Schicksale bevor, wenn sie dann in der Prioritätenliste nach oben rutschen: Sanierung und Umbau.

Das Hörsaalgebäude in seiner Funktionalität mit den Hörsälen werde voraussichtlich weitgehend identisch genutzt werden, erläutert Tobias Ernst. Er führt aus, dass heute weniger „Frontalunterricht“ in Form von Vorlesungen stattfinde als zur Planungszeit. Neuere Gebäude rückten in ihren Seminarräumen die Lehrperson stärker in die Mitte. Dennoch werde es Bedarf für das Hörsaalgebäude in seiner bestehenden Form geben. Hier sei eine „1-zu-1-Sanierung“ vorgesehen. Auf der Website des Architekten Paul Böhm ist allerdings von einem geplanten neuen Ausgang vom Hörsaalgebäude gegenüber dem Eingang des Seminarhauses die Rede.

Der Künstler Jürgen Hans Grümmer schuf einen künstlerischen Gesamtentwurf, der auch aufwändig gestaltete Böden im Inneren und Äußeren der Gebäude umfasste. Hier ein Detail mit den typischen zerbrochenen Scherben. aus dem Hörsaalgebäude.

Bibliothekgebäude muss neue Anforderungen erfüllen

Umfangreichere Veränderungen wird es im Inneren des Bibliotheksgebäudes geben. Dessen verschiedene Gebäudeteile nehmen unterschiedliche Funktionen ein, die teilweise heute obsolet sind. Besonders im Fokus der Betrachtung steht das spektakuläre Magazin mit seiner Schießschartenfassade entlang der Kerpener Straße. Darin lagern Millionen von Büchern, die mittlerweile selten ausgeliehen werden. Die Idee, die auch aus Sicht des Stadtkonservators mit dem Denkmalschutz vereinbar wäre: Die Bücher auszulagern und den Platz stattdessen für Raum zum Lernen zu nutzen. Von Plätzen für stilles Arbeiten bis zu Selbstlernflächen für Gruppen – der Bedarf ist groß. Aber auch andere Nutzungen sind je nach Art der Eingriffe denkmalpflegerisch vorstellbar. „Für einen gemeinsamen, konstruktiven Dialog mit der Universität stehen wir jederzeit zur Verfügung, um dieses einmalige Ensemble für die kommenden Generation zu erhalten“, ergänzt Stadtkonservator Dr. Thomas Werner.

Die Gutbrod-Bauten bilden keine Ausnahme bei der Frage, wie man eine umfassende denkmalgerechte Sanierung und Änderung der Nutzung im Inneren mit den üblichen Themen vereinbaren kann: Schadstoffe, Brandschutz, Arbeitsstättenrichtlinien, Barrierefreiheit etc.

Bleibt zu hoffen, dass die Arbeiten bei der bevorstehenden Neu-Priorisierung der notwendigen Arbeiten an der Universität einen der vorderen Plätze ergattern.

Quellen und Lesehinweise

Unter dem Titel „Eine Haltung, kein Stil – Das architektonische Werk von Rolf Gutbrod“ ist 2020 bei Dom Publishers eine Würdigung des Architekten. Darin befinden sich auch zahlreiche bauzeitliche Fotografien der Universitätsbauten in Köln. Autor ist Joachim Kleinmanns; eine Rezension gibt es auf moderne-regional.de

Das Vermächtnis von Rolf Gutbrod liegt beim saai | Archiv für Architektur und Ingenieurbau in Karlsruhe. In einer downloadbaren Kurzpublikation kann man sich einen Überblick über das Werk von Gutbrod verschaffen.

Eine umfassende Bestandsaufnahme der Gebäude mit ihren Eigenheiten hat Tanja Kilzer vorgenommen. Ihr Aufsatz „Brutalismus an der Universität zu Köln“ ist in Rheinische Heimatpflege 1/2020 erschienen. Ebenso beschäftigt sich Oliver Geiger in seiner Magisterarbeit an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität mit den „Kölner Universitätsbauten von Rolf Gutbrod“.

In seinem Gastbeitrag hier auf koelnarchitektur.de beschäftigt sich Tobias Flessenkemper mit der aktuell drohenden Aushöhlung des nordrhein-westfälischen Denkmalschutzgesetzes.

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