In der Presseschau stellen wir wöchentlich aktuelle Artikel deutschsprachiger Zeitungen zu Themen der Architektur und Stadtplanung zusammen.

Ein gefördertes Leitprojekt der Initiative StadtBauKultur
des Landes NRW und der Stadt Köln.

Kölnische Rundschau, 16.03.2019

Höhenhaus - Grundsteinlegung für Neubau der Willy-Brandt-Gesamtschule

Drei Kräne stehen auf dem Gelände und verteilen den Beton in der Baustelle – selbst für die Grundsteinlegung werden die Arbeiten am Freitagnachmittag nicht unterbrochen. Der Lärm sei „Zukunftsmusik“, hatte Schuldezernentin Agnes Klein zuvor gesagt. Außerdem drängt die Zeit: 2020 sollen die Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule (WBG) in Höhenhaus in dem Neubau lernen können.
Deutschlandfunk Kultur, 16.03.2019

Dort arbeiten, wo der Chef wohnt

Das Architekturmagazin Arch+ wagt mit seinen neuen Räumlichkeiten ein besonderes Experiment: Die Redaktion ist zugleich Wohnung zweier Mitherausgeber. Wie gestaltet man diese Mischung aus Privat- und Berufsleben? Und was halten die Mitarbeiter davon?
Stadt Köln, 15.03.2019

Der Ebertplatz hat sich gewandelt

Der Ebertplatz hat erheblichen Erneuerungsbedarf und soll auf der Grundlage des städtebaulichen Masterplans einschließlich der umgebenden Straßen in einigen Jahren umfassend neugeordnet und neugestaltet werden. Ein Großprojekt, das einer fundierten und mehrjährigen Planungsvorbereitung bedarf.
t-online, 14.03.2019

Krefelder Bauhaus-Villen in neuem Glanz

Ludwig Mies van der Rohe hätte die beiden Villen in Krefeld gerne radikaler gebaut. Doch seine Auftraggeber, zwei Seidenfabrikanten, ließen sich nicht auf alle Ideen des letzten Bauhaus-Direktors ein: Eine reine Glasfront zum Garten - damit kam der Architekt Ende der 1920er Jahre nicht durch. Die Herren Esters und Lange wollten mehr Privatheit für sich und ihre Familien.
Stadt Köln, 14.03.2019

Neubau der Friedrich-List-Schule begonnen

Der Baubeginn für ein wichtiges Schulbauprojekt im rechtsrheinischen Köln ist gestartet. In Porz-Gremberghoven ist mit dem Neubau der Friedrich-List-Schule an der Breitenbachstraße begonnen worden. Das Konzept für die neue Gemeinschaftsgrundschule wurde mit Vertretern der Schule gemeinsam entwickelt. Besonderes Augenmerk lag hierbei auf der Organisation der Schülerbereiche. Ziel war es, dass die Schülerinnen und Schüler flexibel die ihnen zur Verfügung stehenden Räume nutzen können.
der Tagesspiegel, 14.03.2019

6100 Euro Altbau-Miete ab 2035?

Eine im Szenebezirk angebotene Staffelmiete soll von anfangs 1700 Euro im Monat über die nächsten 16 Jahre drastisch steigen. Aus dem Tagesspiegel-Checkpoint.
Berliner Zeitung, 14.03.2019

Adresse: Parkplatz vorne links - Sind Supermarkt-Stellflächen für Minihäuser geeignet?

Berlin-Lichtenberg - Wohnst du noch oder lebst du schon? Auf dem Parkplatz von Ikea in Lichtenberg bekommt der bekannte Werbespruch der schwedischen Möbelkette am Mittwochmorgen eine ganz neue Bedeutung. Denn Wohnen und Leben sind nun mal nicht dasselbe. Und wer das missachtet, wird bestraft. Parkplätze sind Gewerbeflächen, nach deutschem Recht darf dort niemand übernachten und schon gar nicht wohnen. „Aber leben dürfen wir hier schon“, sagt der Berliner Architekt Van Bo Le-Mentzel und lächelt vergnügt.

Berliner Morgenpost, 13.03.2019

So könnte die neue Berliner Zentralbibliothek aussehen

Noch ist viel Fantasie erforderlich, um sich vorzustellen, dass der unscheinbare Blücherplatz mit der bescheidenen Grünanlage in Kreuzberg in naher Zukunft zum größten Bibliotheksstandort Deutschlands werden soll.
manager magazin, 13.03.2019

Milliardärs-Fantasie "Hudson Yards" öffnet in New York

Luxuswohnungen, edle Geschäfte, Schule, Kulturzentrum, modernste Wolkenkratzer-Architektur und dazu die höchste Aussichtsplattform der westlichen Welt: In New York entsteht ein komplett neues Viertel - aber die "Hudson Yards" spalten die Stadt.
Süddeutsche Zeitung, 12.03.2019

Bund und Land sind in der Pflicht

In München geht der Trend zu Baugenossenschaften. Familien tun sich zusammen, bebauen selbst kleinste Grundstücke, verdichten sinnvoll Flächen in der am dichtesten besiedelten Großstadt der Republik. Die Stadt fördert den Genossenschaftsbau, indem sie Grundstücke zu vergünstigten Konditionen zur Verfügung stellt. Ist dies ein Modell für den Landkreis, um dem Mangel an - vor allem günstigem - Wohnraum Herr werden zu können? Leider nur punktuell, denn was den allermeisten Kommunen fehlt, sind Flächen in ihrem Besitz.
Süddeutsche Zeitung, 11.03.2019

Alt werden in der Genossenschaft

Die Grünen und die SPD im Landkreis möchten Selbsthilfeorganisationen unterstützen, die beim Wohnungsbau keine Kapitalmehrung im Sinn haben. Am Dienstag berät der Sozialausschuss.
Merkur, 11.03.2019

Radikaler Gedanke: Warum eine Aktionsgruppe Gräber auf Häuser verlagern will

Gräber auf Hausdächern, statt auf festem Boden, könnten der Stadt München mehr Platz für den dringend benötigten Wohnungsbau verschaffen, so der radikale Gedanke eine Aktionsgruppe.
Deutschlandfunk Kultur, 10.03.2019

Kritik an Berliner Architektur

Die Berliner Architektur kommt in einem neu erschienen „Abriss-Atlas“ nicht gut weg, schreibt die „Welt“: „Der Mut zum Experiment wurde Berlin einfach zu wenig gestattet.“ Vor allem die vielen Gebäude mit den Schießschartenfenstern sind verpönt.
Architektur Basel, 09.03.2019

Wohnen für 10 CHF pro m2: Degelo baut auf der Erlenmatt nach dem Easyjet-Prinzip

„Entwerft alles so günstig wie möglich! Danach können wir es schön machen“, habe er zu seinen Mitarbeitern gesagt. Mit Architekt Heinrich Degelo stehen wir im obersten Geschoss der „Cooperative d’Ateliers“ an der Signalstrasse auf der Erlenmatt.
Spiegel Online, 08.03.2019

"Das ist geradezu ein Glücksfall"

In Großstädten fehlen Wohnungen - und Schulen. Die österreichischen Architekten Gernot Hertl und Andreas Marth haben eine platzsparende und innovative Lösung gefunden: ein Hochhaus über einer Schule.