Foro © Uta Winterhager

Erste Schritte gemeinsam gehen

Am kommenden Samstag, dem 18. April, wird die erste öffentliche Veranstaltung zur Entwicklung der „Parkstadt Süd“ stattfinden. Mit einem breit aufgestellten Beteiligungsverfahren und somit im engen Dialog zwischen der Bürgerschaft, interessierten Verbänden und Institutionen sowie Architekten, Stadt- und Freiraumplanern bietet sich die Chance, den Inneren Grüngürtel zu vollenden und an seinen Säumen die Parkstadt Süd entstehen zu lassen. Diese soll in einer urbanen Parklandschaft breiten Schichten der Bevölkerung ein neues Zuhause sowie zusätzliche Arbeitsplätze und (soziale) Infrastruktur bieten.

Die Auftaktveranstaltung findet am Samstag, dem 18. April 2015, um 10 Uhr in der Uni-Mensa Nordwest, Zülpicher Straße 70, 50937 Köln-Sülz. Dort werden die die Akteure alle Einzelheiten über den Ablauf des Planungs- und Beteiligungsverfahrens, das Programm der öffentlichen Veranstaltungen und die persönlichen Mitwirkungsmöglichkeiten der Teilnehmer vorstellen. Ein Programmpunkt der Auftaktveranstaltung werden in der Mittagszeit Stadtteilspaziergänge durch das Planungsgebiet sein. Unter fachkundiger Führung wird interessierten Teilnehmern dabei eine differenzierte Wahrnehmung der einzelnen Planungsräume ermöglicht, sie können die Identitäten, Talente und Herausforderungen der Parkstadt Süd vor Ort erkunden. Am Nachmittag werden die gesammelten Anregungen und Hinweise zu einem Bild für einen ersten Eindruck zusammengetragen und vorgestellt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Folgendes Programm ist für die Auftaktveranstaltung vorgesehen:

10.00 Uhr Begrüßung, Franz-Josef Höing, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr der Stadt Köln

10.15 Uhr Vorstellung des kooperativen Verfahrens Parkstadt Süd,

Prof. Klaus Overmeyer vom moderierenden Büro Urban Catalyst und Beigeordneter Höing

10.45 Uhr Vorstellung der Planungsteams, Beigeordneter Höing

11.00 Uhr Einstimmung auf die Stadtteilspaziergänge und Zusammenstellung der Gruppen, Prof. Overmeyer

12.00 Uhr Stadtteilspaziergänge durch die künftige Parkstadt Süd

14.00 Uhr Sammlung der Ergebnisse aus den Rundgängen

15.00 Uhr „Spurensicherung“ und Kartenauslese, Prof. Overmeyer

16.30 Uhr Ausblick auf die nächsten Schritte und Termine; Ausklang

 

In den kommenden Monaten wird es zwölf öffentliche Veranstaltungen geben, die den Planungsprozess begleiten. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Anlieger und Grundstückseigentümer sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Bei den Terminen sollen sie ihre Ideen, Wünsche und Vorstellungen zur Parkstadt einbringen.

In den weiteren Phasen des Dialogs werden mehrere Themenabende mit Experten stattfinden, bei denen über die Fragen und Antworten zu dem Gebiet als „Stadt von Morgen“ diskutiert werden soll. Die Hinweise aus der Bürgerschaft sollen Orientierung für die weitere Arbeit der fünf ausgewählten Planungsteams sein. Deren Entwürfe werden jeweils anschließend in der Stadtgesellschaft erneut zur Diskussion gestellt. Auf diese Weise erhalten alle Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Vorstellungen von der Weiterentwicklung des Inneren Grüngürtels und der neuen Parkstadt Süd fortwährend einzubringen. Dabei soll die Planungsaufgabe mit aktuellen Zukunftsthemen der Stadtentwicklung eng verzahnt werden. Die abschließende Präsentation ist für den 26. November 2015 vorgesehen.

 

Hier ein Überblick über die Themenbereiche und die öffentlichen Termine der nächsten Monate (die genauen Veranstaltungsorte und weitere Details werden zeitnah bekannt gemacht):

  • „Themenabende – Parkstadt von Morgen debattieren“: 12. Mai, 19. Mai, 26. Mai und 2. Juni 2015, jeweils von 18 bis 21 Uhr.
  • „Zielvereinbarung – Aufgabe definieren“: 19. und 20. Juni 2015.
  • „Das große Ganze – Stadtperspektiven, Gesamtkonzept und Ideenmarkt“: 4. und 5. September 2015.
  • „Quartiere – Das Kleine im Ganzen“: 23. und 24. Oktober 2015.
  • „Präsentation der Ergebnisse“: 26. November 2015.

 

1. Nutzungskonzept

Die Gesamtfläche des Planungsgebietes der Parkstadt Süd beträgt rund 115 Hektar. Es umfasst Flächen der früheren Dom-Brauerei an der Alteburger Straße, des einstigen Güterbahnhofs Bonntor und des Kölner Großmarktes (der noch bis zum Jahr 2020 seinen angestammten Platz behalten wird), aber auch Flächen am Südstadion, am Eifelwall und am Gleisdreieck Süd/Höninger Weg. Das neue, moderne und gemischte Stadtquartier wird die südliche Innenstadt mit den angrenzenden, gewachsenen Stadtvierteln von Bayenthal, Raderberg, Zollstock und Sülz verbinden.

 

(red./uw)

 

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