Eine fünfteilige Vortragsreihe über die Spuren früherer Kölner Stadtbaumeister

Kann ein Stadtbaumeister Köln aus der Misere helfen? Mit Blick auf die, in den unterschiedlichen Öffentlichkeiten, lebhaft geführte Diskussion bezüglich eines Stadtbaumeisters, veranstaltet das Architekturforum Rheinland eine fünfteilige Vortragsreihe zum Thema. Ziel ist es sich zum einen in die aktuelle Diskussion um die Berufung einzuschalten, zum anderen sich öffentlich mit den stadtgestalterischen Kompetenzen einer solchen Position auseinander zusetzen.

Der Blick in die Vergangenheit soll dabei hilfreich sein, denn viele der Kölner Stadtbaumeiter, der letzten zwei Jahrhunderte haben Spuren hinterlassen, die prägend für das Kölner Stadtbild waren. Veranschaulichen soll die Veranstaltung auch, welche stadtgestalterischen Kompetenzen, welche Aufgaben und Leistungen zum „Berufsbild“ eine Stadtbaumeisters gehören.

Darüber hinaus erhoffen sich die Veranstalter einen regen Diskurs zur Neupositionierung der Stadt, auch innerhalb der Leitbilddiskussion, für einen richtungsweisenden und tatkräftigen Stadtumbau.

Beginnend mit Johann Peter Weyer und Hermann Joseph Stübben werden zwei Persönlichkeiten des Stadtbaugeschehens vorgestellt, die im 19.Jh. die Gestalt Kölns nachhaltig geprägt haben. Ihnen folgen Präsentationen von Fritz Schumacher und Rudolf Schwarz, die im 20. Jh. großräumige Planungen für Köln entwickelt haben. Abgerundet wird die Vortragserie mit der Beleuchtung der Entwicklung der stadtkölnischen Bauämter und deren Beitrag zur städtischen Baukultur. Aus der geschichtlichen Betrachtung der einzelnen Persönlichkeiten und ihrer Einbindung in die politischen und verwaltungstechnischen Abhängigkeiten lassen sich dann vielleicht auch Wege aufzeigen, wie unter den neuen, heutigen Bedingungen eine solche Position installiert werden kann bzw. welche Kompetenzen und Gestaltungsmöglichkeiten damit verbunden sein könnten. bs

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