Gemeinsame Stellungnahme Vorstand BDA Köln und Professor Peter Busmann

In der Debatte um die Bebauung auf dem Rathausplatz hat ein intensives, letztendlich aber konsensuales Gespräch zwischen dem Vorstand des BDA Köln und Herrn Busmann unter der Moderation von Kaspar Kraemer stattgefunden.

Beide Parteien haben sich auf folgende Stellungnahme verständigt:

1. Der BDA bedauert, Prof. Busmann nicht früher zu einem klärenden Gespräch eingeladen zu haben. Er hält gleichwohl an seiner Auffassung fest, dass es gerade im Hinblick auf den hohen Wert des Wettbewerbswesens nicht zulässig ist, mit eigenen Entwürfen die Arbeit anderer mit der Planung beauftragter Kollegen in Frage zu stellen und zu beschädigen. Dieser Eindruck habe sich insbesondere durch die realistische Visualisierung eines in den Medien publizierten Alternativvorschlages ergeben und zu der Pressemitteilung des BDA vom 19.12.2013 geführt. Ihr lag letztendlich der hohe Anspruch des BDA an die von ihm immer wieder eingeforderte Verfahrenskultur zu Grunde.

2. Prof. Busmann erklärt, dass er seine Überlegungen zu Alternativen der Bebauung als sachkundiger kritischer Bürger, nicht aber als konkurrierender Architekt, öffentlich gemacht habe. Er bedauert, dass dadurch der Eindruck entstanden ist, er habe einen „Gegenentwurf“ zu dem beauftragten Projekt der Kollegen Wandel Hoefer Lorch liefern wollen. Vielmehr sei es ihm darum gegangen, über eine Ideenskizze eine Alternative aufzuzeigen und damit in die, aus seiner Sicht, festgefahrene Debatte Bewegung zum Wohle des Projektes und der Stadt zu bringen. Das im Stadtanzeiger am 11.12.2013 veröffentliche Rendering (fotorealistische Zeichnung) wurde im Auftrag der Bürgerinitiative aufgrund seiner Ideenskizze erstellt. Er distanziert sich davon, dass diese Präzisierung fälschlicherweise als sein Entwurf bezeichnet wurde.

3. Beide Seiten sind sich darüber einig, dass die Diskussion um die richtige Lösung der Rathausplatzbebauung weiter offen geführt werden und die aufgetauchten Probleme in einem breiten bürgerschaftlichen Diskurs einvernehmlich gelöst werden müssen. Dazu wollen alle Beteiligten gemeinsam zum Wohle des Projektes an dieser herausragenden Stelle der Stadt Köln weiterhin ihren konstruktiven Beitrag als engagierte Bürger leisten.

Köln, 17.01.2014

Vorstand des BDA Köln

Peter Busmann

Kaspar Kraemer

 

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Eine Reaktion auf “Die Debatte geht weiter”

  1. architekturpolizei

    „Er distanziert sich davon, dass diese Präzisierung fälschlicherweise als sein Entwurf bezeichnet wurde. “

    Das heisst, er sagt, es sei sein Entwurf.

    Gut, dass der BDA hier einschreitet.

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