So wird es Licht!

koelnarchitektur.de wünscht Frohe Weihnachten

Seltsamerweise ist es uns in diesem Jahr etwas schwerer gefallen, ein schönes – weihnachtliches und architekturaffines Motiv für unseren Weihnachtsgruß zu finden. Doch dann haben wir an einem Tag, der so trüb war, dass selbst die vielen bunten Lämpchen und flackernden Flämmchen überall nicht richtig strahlen wollen, den Blick gesenkt und festgestellt, dass uns das, was wir gesucht haben, zu Füßen gelegt wurde:

Mit diesem Fundstück möchten wir uns bis zum 7. Januar 2013 in die Weihnachtspause verabschieden. Doch nicht ohne am Ende dieses ereignisreichen Jahres einmal Danke zu sagen:

Danke Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern für Ihre Treue, für Kritik und Zuspruch, und Danke allen, die uns in diesem Jahr begleitet und auf unterschiedlichste Art und Weise unterstützt haben – den Kooperationspartnern, allen Förderern und Sponsoren und nicht zuletzt den Autoren!

Damit nun wirklich niemand mehr im Dunkeln ins Neue Jahr tappen muss: Das LICHT haben wir auf dem L.-Fritz-Gruber Platz gefunden, der im vergangenen September dem 2005 verstorbenen Sammler, Publizisten, Fotohistoriker und Mitbegründer der „Photokina“ gewidmet wurde. Eine Ecke des Platzes fasst das in den Boden eingelassenes Zitat von Man Ray, der ein Freund Grubers gewesen ist: „Alles kann durch Licht verändert, deformiert oder eliminiert werden. Es ist genauso geschmeidig wie ein Pinsel.“

Doch erst bei Dunkelheit, wenn die riesige schwebende Kugellampe den weiß gepflasterten Platz erleuchtet, zeigt sich die wahre Kunst in einem dramatischen Schattenspiel, bei dem Passanten, Bäume und Tauben zu zufälligen Protagonisten werden.

(Planung: scape Landschaftsarchitekten, Düsseldorf; Burkhard Wand Lichtplanung, Hamburg)

 

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