„Sehen Lernen“

Ab Herbst startet die Kampagne zur Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt im Rahmen der Landesinitiative StadtBauKultur NRW.

„SEHEN LERNEN“ ist ein Aufruf an die Öffentlichkeit, sich mit der gebauten Umwelt auseinander zu setzen. Die Kampagne besteht aus vier Bausteinen: dem digitalen Baukultur Alphabet, den Sehstationen in ausgewählten Städten des Landes NRW, einer Publikationsreihe für den interessierten Bürger, Kinder und Jugendliche und einer begleitenden Plakatkampagne im Öffentlichen Raum. Die Kampagne startet mit dem

thematischen Schwerpunkt Öffentliche Plätze und Parks. Die Umsetzung erfolgt durch ein interdisziplinär besetztes Team.

Baustein 1: Baukultur Alphabet

Der Blick wird auf die Vielzahl der von Stadtplanern, Architekten und Designern gestalteten Orte, Häuser, Plätze und Landschaften in unseren Städten gerichtet. Die Internetplattform visualisiert wie ein fotografischer Bilderbogen die gestaltete Umwelt. Das Baukultur Alphabet ist der erste Schritt zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die gebaute Umwelt – von der unterbewussten Wahrnehmung zur Bewussten.

Baustein 2: Sehstationen

Die Sehstationen sind temporäre Architekturen, die den Blick auf Gelungene und misslungene Plätze in der Stadt richten. Über die Stationen soll erlebbar gemacht werden, welche Verfahren für gute Gestaltung notwendig sind. Ein Ideenwettbewerb unter Architekten, Designern und Künstlern soll eine spannende Architektur liefern. Die Städte und Gemeinden schlagen Orte vor, auf die der Blick gerichtet werden soll. Aufruf: Das Europäische Haus der Stadtkultur plant im Rahmen der Kampagne „Sehen Lernen“ Sehstationen in verschiedenen Städten NRWs.

Architekten, Designer, Stadtplaner, die Erfahrungen mit experimenteller temporärer Architektur und Inszenierung von Städten haben, sind eingeladen, ein kurzes Portfolio bis zum 11. Mai 2007 an das Europäische Haus der Stadtkultur zu schicken.

Baustein 3: Publikationen

Die Publikationen, dritter Baustein im Rahmen der Kampagne, gehen tiefer ins Detail. Sie sind leicht verständlich geschrieben, anschaulich bebildert und liefern Hintergrundinformationen, wie man sich persönlich für eine gute gebaute Umwelt engagieren kann. Die Broschüren sind in den Sehstationen erhältlich und widmen sich dem jeweiligen thematischen Schwerpunkt.

Baustein 4: Plakate

Eine begleitende Plakatkampagne bedient sich der Erkenntnisse moderner Kommunikationsmethoden und unterstützt den Prozess mit aufklärenden und meinungsbildenden Motiven. Dazu bietet sich die Nutzung der vielfältigen Werbemöglichkeiten von Bushaltestellen bis zu Großplakaten in der Stadt an.

Pressemitteilung Stadtbaukultur

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite StadtBauKultur NRW

Schreibe einen Kommentar