Aus der Serie "Revier" von Matthias Jung

Wenn die Heimat verschwindet - Fotografische Langzeitstudie von Matthias Jung

Das von Matthias Jung seit einigen Jahren porträtierte  REVIER ist der Landstrich, der sich zwischen den beiden größten Tagebaugebieten im Rheinischen Braunkohlerevier, wenige Kilometer westlich von Köln befindet. Seit Jahrzehnten werden hier Orte und Städte entvölkert, demontiert und planiert um schließlich vollständig in einem riesigen Loch zu verschwinden. Seit Jahren kehrt der Fotograf an immer die gleichen Orte zurück um immer wieder Neues zu entdecken. Ziel ist aber nie die reine Dokumentation. Entstanden ist vielmehr eine Langzeitstudie über die Themen Verschwinden und Heimat.

Einen »reflektierten und zum Nachdenken anregenden Blick« bescheinigte DER STANDARD aus Wien, die FAZ fand MATTHIAS JUNGs Fotos, die 2016 im FOTOGRAFIE FORUM FRANKFURT gezeigt wurden »ästhetisch bestechend« und in der Laudatio zum diesjährigen EUROPÄISCHEN ARCHITEKTURFOTOGRAFIE-PREIS sieht Celina Lunsford in den Bildern eine »geheimnisvolle Geisterstadt, die die Komplexität des Daseins und den Einfluss des Menschen auf seine Umwelt veranschaulicht«.

 

REVIER mit Fotografien von MATTHIAS JUNG

ERÖFFNUNG der Ausstellung > Freitag, den 1. September 2017 um 19:00 Uhr

plus Raum für Bilder | Schillingstraße 14 | 50670 Köln

Bis 21. Oktober 2017 ist die Ausstellung zu sehen:
Di bis Fr 14:30–18:30, Sa 11:00–13:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung: Telefon (0221) 51 57 79

Artikel teilen

Ihre Meinung zählt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.