©raumlaborberlin

Das BDA Montagsgespräch stellt das Gewerbe-/Wohnbauprojekt FRIZZ23 vor.

Wie lassen sich zwei unterschiedlich motivierte Ansätze – eine gewinnorientierte kommerzielle Projektentwicklung und eine kulturell geprägte Konzeption für ein öffentliches Raumangebot – in eine Wertschöpfung zwischen Kreativität und Kommerz als Nutzungsvielfalt in Bauvorhaben einbringen und darüberhinaus bis in ihre Stadtteile eine attraktive Strahlkraft entfalten?

Mit dem Berliner Gewerbe-/Wohnbauprojekt FRIZZ23 in der südlichen Friedrichstadt ist exemplarisch ein Modell im Zusammenspiel mit der Stadtplanung, den Investoren und der Eigentümergemeinschaft entstanden, das nun eine Nutzungsmischung mit Wohnen, Kunst, Kreativwirtschaft, Bildung, Gastronomie und Einzelhandel bietet. Neben der spannenden Architektur gelingt dem Projekt eine strategische Spange zwischen Stadtentwicklung und Kulturausrichtung.

Ähnlich methodisch lehrreich sind Beispiele aus Zwischennutzungskonzepten, in Köln aktuell in der Bespielung des Ebertplatzes sehr spannend zu verfolgen oder auch in Berlin die Entwicklung des Geländes am Holzmarkt, das mit einer eigens gegründeten Genossenschaft für urbane Kreativität, den Wandel, die Kleinteiligkeit und Nachhaltigkeit fördert und ein Entwicklungspotenzial hervorbringt, das mit den üblichen Instrumentarien der Projektentwicklung bisher nicht geleistet werden konnte. Das Planerkollektiv raumlaborberlin wiederum initiiert, begleitet und inspiriert die Projekte in einer ihnen eigenen Strategie und bilden für die jeweiligen Projekte spezifisch zusammen-gesetzte interdisziplinäre Teams.

Köln entwickelt sich derzeit auf unterschiedlichen Ebenen, zum einen gibt es die spannenden Stadtentwicklungsprojekte größerer zusammenhängender Flächen, zum anderen ist die Fortschreibung des Kulturentwicklungsplans nun beschlossen und bietet ein hohes Potenzial, mit den darin festgeschriebenen Ausrichtungen auch für die Stadtentwicklung nachhaltige Konzepte umzusetzen.

Mit den eingeladenen Experten möchten wir über Potenziale in der Stadtentwicklung und entsprechenden Planungsstrategien diskutieren.

Begrüßung / Moderation

  • Aysin Ipekci, BDA Vorstand Köln

Referent*innen / Diskutant*innen

  • Andrea Blome, Dezernentin i.V. Wirtschaft und Liegenschaften, Dezernentin Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
  • Arno Löbbecke, Geschäftsführung Frizz23 Berlin
  • BeL Sozietät für Architektur, Köln
  • Andreas Gerhardt, KairosRed Projektentwicklung
  • Fatma Erkuş / Vorsitz und Geschäftsführung Kulturhof Kalk e.V.

Die Veranstaltung ist bei der AKNW als Fortbildung angemeldet. Für die Ausstellung einer entsprechenden Bescheinigung erheben wir vor Ort eine Gebühr von 10 Euro. Für BDA-Mitglieder ist die Bescheinigung kostenfrei.

DAS BDA MONTAGSGESPRÄCH ZIEHT UM! Da das Domforum ab Sommer 2019 saniert wird, findet das BDA Köln Montagsgespräch nun ab JUNI 2019 in der Karl-Rahner-Akademie, Jabachstr. 8 / Nähe Neumarkt statt, wie immer Beginn 19:30 Uhr.

17. Juni 2019, 19:30 Uhr

NEU . Karl Rahner Akademie . NEU
Jabachstr. 8
50676 Köln / Nähe Neumarkt

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