„Jeden Dienstag 19 Uhr – eine Stunde Baukultur“ #491

Die infrastrukturellen Flächen für neue Mobilitäts- und Logistikformen (Arbeitstitel “Mobilitätsstation”) sind ein essentieller Baustein neuer Wohnprojekte – auch im Deutzer Hafen, Rondorf Nordwest, Parkstadt Süd oder Kreuzfeld. Denkt man sie vom Menschen und nicht vom Auto her, bekommen sie als logistische Schnittstelle den Charakter von Marktplätzen, wo verschiedenste Arten von Interaktionen stattfinden. Damit diese als solche stadtgesellschaftliche Orte dauerhaft akzeptiert werden, müssen sie strukturelle, funktionale und gestalterische Qualitäten aufweisen. Das ist im Wohnumfeld ganz wesentlich auch für die erfolgreiche Nutzung der klassischen Formen des Umweltverbunds und neuer Mobilitätsformen. Die Chancen dafür stehen gut, denn die Absenkung des Stellplatzschlüssels senkt auch Baukosten. Diese Ersparnisse können in zeitgemäße Mobilitätskonzepte und -maßnahmen umgelegt werden. Der aktuell diskutierte Mobilitätsfonds ist ein Lösungsansatz dazu.

Die Stationsplanerin Elisabeth Rohata (cambio CarSharing) und der Verkehrsplaner Philipp Hillebrand (brenner BERNARD ingenieure) berichten, wie nachhaltige Mobilität in Neubauprojekten nach vorne gebracht werden kann.

Moderation:
Dr. Ralf Brand, Vorstandsmitglied im hdak

 

Datum:
18.06.2019, 19.00 Uhr
Adresse:
Haus der Architektur Köln
Josef-Haubrich-Hof 2
50676 Köln