Kölns Gestaltung der 1950er Jahre – Leicht, licht und beschwingt

Was ist vom Generalplan zum Wiederaufbau nach 1945 heute in der Innenstadt noch – oder wieder – sichtbar? Planer und Entwerfer wie Rudolf Schwarz und Wilhelm Riphahn werden vorgestellt. Aufgesucht werden zwei sehr unterschiedliche Beispiele städtebaulicher Konzepte: die erste Flanier- und Ladenzeile Deutschlands nach dem Krieg, die Hahnenstraße mit Lichtspieltheater und Verkaufspavillons, und die zunächst als Nord-Süd-Straße geplante Verbindung, später als Nord-Süd-Fahrt autogerecht ausgeführte Achse. Mit weiteren Stationen wie der Kolumba-Kapelle, dem ehemaligen Wallraf-Richartz-Museum, dem Ensemble Oper/Schauspiel und den damaligen Domizilen von British Council und Amerikahaus wird der Blick auf architektonische Neuschöpfungen zerstörter Gebäude gelenkt, aber auch auf eine ganz neue Bauaufgabe der 50er-Jahre, die Etablierung ausländischer Kulturinstitute. An öffentlichen Einrichtungen, Geschäfts- und Wohnbebauung sind die zeittypischen Gestaltungsformen zu entdecken. Wie sind nach teils erheblichen Veränderungen Rückbau, Erweiterung und Umnutzung einiger dieser Baulichkeiten in jüngster Zeit gelungen?

AntoniterCityTours
Die Führung endet in Domnähe.

Preis: 10,- Euro / 8,- Euro
Treffpunkt: Kölnischer Kunstverein, Eingang Hahnenstraße 6

Datum:
01.03.2020, 14.00 - 16.00 Uhr Uhr