BICYCLE ARCHITECTURE BIENNALE

Herausragende Lösungen rund ums Radfahren für die gebaute Umwelt

Digitale Eröffnung am Freitag, den 02.10.2020, Die Eröffnung wird eingeleitet von: Nikolaus Zumbusch (Sprecher der Stiftung für Kunst und Baukultur Britta und Ulrich Findeisen) Felix Feldhofer (Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung), sowie weitere Gastredner vom ADFC Köln und den leih gebenden Architekten zu den ausgestellten Projekten

Die Stiftung Kunst und Baukultur Britta und Ulrich Findeisen freut sich, die BAB erstmals in Deutschland präsentieren zu können. Die Veranstalter denken, dass die Ausstellung gerade in Köln als wertvolle Inspiration dienen kann, denn obwohl die Rheinmetropole eine der am wenigsten fahrradfreundlichen Großstädte Deutschlands ist, wählt eine große und wachsende Gruppe von Kölnern regelmäßig genau dieses Verkehrsmittel. In den vergangenen Jahren haben Stadtrat und Verwaltung einige Verbesserungen für den Radverkehr in die Wege geleitet und führen diese Entwicklung langsam aber stetig fort. Auf bauliche Maßnahmen wurde dabei bislang jedoch weitgehend verzichtet – meist kommen nur Straßenmarkierungen und Poller zum Einsatz. Hier ist es ein Anliegen der Stiftung mit der Bicycle Architecture Biennale das Potenzial fahrradspezifischer Architekturen für das Bild einer Stadt und die Qualität des öffentlichen Raums aufzuzeigen.

Für diese zweite BAB wurde die Auswahl der Projekte von NEXT architects, einem preisgekrönten, internationalen Architekturbüro mit Niederlassungen in Amsterdam und Peking, getroffen. Die Ausstellung besteht aus einer kuratierten Selektion von Projekten, die einerseits von den Kuratoren initiativ ausgewählt wurden und andererseits aus einem erstmalig durchgeführten offenen Bewerbungsprozess stammen.Sie sind eingeladen, alle 15 Projekte zu entdecken, die nach den drei Themen Routen, Verbindungen und Destinationen organisiert sind. Diese Themen helfen, zu überblicken auf welche vielfältigen Arten das Radfahren Menschen und Orte verändert. Gleichzeitig bilden diese Themen ab, dass es bei der Schaffung lebenswerter Städte darum geht, eine Balance zwischen Fortbewegung und Verweilen zu finden. Ergänzend sind in dieser Ausstellung außerdem vier weitere Entwürfe präsentiert; forschungsbasierte Planungen, die vom Beratergremium College van Rijksadviseurs aus dem Projekt ‚Entwürfe für das Fahrradland Niederlande‘ ausgewählt wurden. In diesem Projekt wurde die Methode des Design Thinking auf eine Reihe spezifischer Probleme in den vier größten Städten der Niederlande angewendet: Amsterdam, Utrecht, Den Haag und Rotterdam.

Datum:
02.10.2020
bis 06.11.2020

Adresse:
Forum für Kunst & Baukultur
Venloer Straße 19
50672 Köln