Ob als „Staatliches Bauhaus“ in Weimar, als „Hochschule für Gestaltung“ in Dessau oder als private Lehranstalt in Berlin – das Bauhaus hat sich zwischen 1919 und 1933 als Experimentierfeld auf den Gebieten der freien und angewandten Kunst, der Gestaltung, der Architektur und der Pädagogik einen Namen gemacht. Die innovativen Ideen strahlten national und international aus. Grund genug, den Spuren der Bauhausarchitektur in Köln nachzugehen. Der Vortrag lädt zu einer Entdeckungsreise herausragender Zeugnisse des Neuen Bauens ein. Bis heute überzeugen im Rheinland ausgewählte Siedlungskonzepte und Villenbauten in ihrer Funktionalität, Schlichtheit und Eleganz. Zum Abschluss wird ein Schulterblick auf die „Weiße Stadt“ in Tel Aviv gewährt, die in den 1930er Jahren als direkte Adaption des Bauhaus-Stils entstanden war.

Referentin: Dipl.-Ing. Mareike Fänger, Köln

Begleitprogramm zur Ausstellung:  2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus

Veranstalter: MAKK Museum für angewandte Kunst

Datum:
08.09.2019, 16.00 Uhr
Adresse:
MAKK Museum für angewandte Kunst
Overstolzen-Saal
An der Rechtschule
50667 Köln