In der Presseschau stellen wir wöchentlich aktuelle Artikel deutschsprachiger Zeitungen zu Themen der Architektur und Stadtplanung zusammen.

Ein gefördertes Leitprojekt der Initiative StadtBauKultur
des Landes NRW und der Stadt Köln.

Deutschlandfunk Kultur, 01.11.2018

Der innovativste Wolkenkratzer der Welt

Der Büroturm „Torre Reforma“ in Mexiko-Stadt hat es auf die Weltkarte wegweisender Hochhausarchitektur geschafft. Entworfen hat es Benjamin Romano, der dafür den Hochhaus-Preis 2018 erhielt. Und der hat sich einiges bei den Azteken abgeschaut.
Deutschlandfunk Kultur, 31.10.2018

Architekt über bezahlbaren Wohnraum „Die Politik muss unbedingt eingreifen“

In Deutschland mangelt es an günstigen Wohnungen, vor allem in den Ballungsräumen. Mit hoher Verdichtung könne das anders werden, sagt der Architekt Andreas Becher am heutigen Welttag der Städte. Dem Markt dürfe man den Wohnungsbau nicht überlassen.
baunetz, 30.10.2018

Buchtipp: Zeichnen mit Bow-Wow Architectural Ethnography

„Das Leben ist offensichtlich mehr als nur Architektur“, schreiben Momoyo Kaijima und Yoshiharu Tsukamoto von Atelier Bow-Wow. Das ist ja klar. Wie aber kann die Vielzahl von Situationen und Verhaltensweisen, die einerseits in die Gestaltung von gebauten Räumen einfließen und die anderseits daraus entstehen, sinnvoll kartographiert werden?
Süddeutsche Zeitung, 30.10.2018

So könnte der neue Gasteig aussehen

Zentrale Idee von Gunter Henns Konzept für den Gasteig-Umbau ist der gläserne Anbau, den der Architekt selbst "Kulturbühne" nennt. Gut sehen kann man sie in der Visualisierung, die den nächtlichen Gasteig in seiner langen Achse entlang der Rosenheimer Straße zeigt.
kultur.west, 28.10.2018

Wird Krefelds 'Kasino' abgerissen?

Ein Beitrag unserer Redakteurin Uta Winterhager: Das Krefelder »Kasino« und das Stadthaus von Egon Eiermann stehen auf dem Prüfstand. Wie geht es weiter mit der Nachkriegsmoderne?
Kölnische Rundschau, 27.10.2018

Veedels-Check - Neuehrenfeld punktet mit gehobener Architektur

Mancher tut sich immer noch schwer damit, Neuehrenfeld von Ehrenfeld zu unterscheiden. Dabei ist es im Grunde leicht: Eichendorffstraße, Baadenberger Straße, Lenauplatz und das Takufeld – das ist typisch Neuehrenfeld. Wer diese Straßen und Orte erst einmal kennt, dem fallen die feinen Unterschiede zum meist etwas raueren Ehrenfeld dann doch auf. Die Subbelrather Straße bildet die Trennlinie.
Stadt Köln, 27.10.2018

250 Bürgerinnen und Bürger informierten sich über die Ergebnisse aus der Untersuchung weiterer Varianten

Am Samstag, 27. Oktober, präsentierten die Stadt Köln und die Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) die Untersuchungsergebnisse der nachträglich eingereichten Vorschläge der Ratsfraktionen. Rund 250 Bürgerinnen und Bürger informierten sich im Historischen Rathaus und erhielten außerdem einen Einblick in den aktuellen Entwicklungsstand der Beschlussvorlage, welche die Grundlage für die Entscheidung des Stadtrates im Dezember sein wird.
Frankfurter Neue Presse, 27.10.2018

Frankfurt möchte Bauhaus-Standort werden

Das Historische Museum, das Deutsche Architekturmuseum und das Museum für Angewandte Kunst präsentieren zum Bauhaus-Jubiläum 2019 ein vielfältiges Ausstellungsprogramm.
Kölnische Rundschau, 26.10.2018

Häuser für Familien und Senioren - Aus Sindorfer Gewerbegebiet könnte Wohngebiet werden

Aus dem Gewerbegebiet an Martin-Luther- und Bodelschwinghstraße könnte ein Wohngebiet werden. Einen entsprechenden Vorschlag eines Grundstückseigentümers soll die Verwaltung nun fachlich bewerten. Das hat der Rat im Ausschuss für Stadtplanung und Verkehr einstimmig beschlossen.
Stadt Köln, 26.10.2018

"Volle Kraft voraus! Die Zukunft der Kölner Häfen"

Am Dienstag, 30. Oktober 2018, findet um 18 Uhr in der Trinitatiskirche, Filzengraben 6, 50676 Köln, die Podiumsdiskussion "Volle Kraft voraus! Die Zukunft der Kölner Häfen" statt. Zu Gast sind Wolfgang Birlin (HGK), Ulrich Soénius (IHK Köln), Holger Sticht (BUND) und Markus Greitemann, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen und Bauen der Stadt Köln. Die Moderation übernimmt Jürgen Keimer. Es geht um den Ausbau des Hafens Godorf und die Umgestaltung des Hafens beziehungsweise der Hafenumgebung in Deutz und Mülheim in Wohn- und Arbeitsquartiere.
Stadt Köln, 26.10.2018

Eine Million Euro für die Altbausanierung

Vortrag zum neuen Förderprogramm - Die Stadt Köln fördert Altbausanierungen zur Steigerung der Energieeffizienz mit einer Million Euro jährlich. Zusammen mit den staatlichen Fördermitteln können bis zu 50 Prozent der Maßnahmenkosten bezuschusst werden.

Stadt Köln, 26.10.2018

Neues Wohnungsbauvorhaben in Köln-Holweide

Auf einem Grundstück entlang der August-Strindberg-Straße in Köln-Holweide soll ein Wohnungsbauprojekt eines privaten Investors realisiert werden. Es sind drei Häuser mit insgesamt 38 öffentlich geförderten Wohnungen geplant. Der auf dem Grundstück stehende Altbau soll abgebrochen werden.
Deutschlandfunk, 26.10.2018

„Rechte Räume“ Architektur ist immer politisch

„Es gibt keine explizite mir bekannte Architekturpolitik der AfD, aber wenn die AfD von Architektur spricht, dann immer von Rekonstruktion“, sagte der Architekturtheoretiker Stephan Trüby im Dlf. Trüby deckte auf, dass die Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt auf einen rechten Ideologen zurückgeht.
Deutschlandfunk Kultur, 25.10.2018

Besondere Orte schaffen

Wenn Städte auf dem Reißbrett entworfen oder verändert werden, kann das ziemlich schief gehen. In seinem neuen Buch plädiert Soziologe Richard Sennett für eine offene Stadt, die Gebautes und Gelebtes in Einklang bringt. Auch die Stadtbewohner seien gefordert.
Deutschlandfunk Kultur, 25.10.2018

Kommune statt Wohnblock - Die Wohnkonzepte der 68er

Wie wollen wir wohnen? Der Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich warf diese Frage in den 1960er-Jahren auf und verfasste die Streitschrift „Die Unwirtlichkeit unserer Städte“. Über vieles von damals wird noch heute debattiert.