Nur zwölf Jahre lang gehörte die Weissenhofsiedlung, die 1927 anlässlich der Werkbundausstellung »Die Wohnung« auf dem Stuttgarter Killesberg errichtet wurde, der Stadt. 1939 wurde sie von den Nationalsozialisten gekauft, um sie abzureißen, und gehörte nach dem Krieg als Rechtsnachfolgerin des Dritten Reichs der Bundesrepublik Deutschland. Im Oktober nun hatte die Stadt Stuttgart die Gelegenheit, die Siedlung (und die benachbarte »Beamtensiedlung« aus etwa derselben Bauzeit) nach 80 Jahren wieder in ihren Besitz zu bringen.

Artikel teilen

Ihre Meinung zählt