inst gehörte sie der Stadt Stuttgart. Dann wurde die Weißenhofsiedlung 1939 an das Deutsche Reich verkauft. Doch statt des Generalkommandos der Wehrmacht, das dort einen Neubau hochziehen wollte, zerstörten schließlich Bomben die Siedlung. An einem einzigen Tag wurden 10 der 33 Häuser getroffen. Halbzerstörte oder beschädigte Häuser wurden im Anschluss verfremdend renoviert, das Ensemble blieb jedoch Staatseigentum – und zwar fast 80 Jahre lang. Nun wurde bekanntgegeben: Die kommunale Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft, die im Auftrag der Landeshauptstadt agiert, kauft die Siedlung von der Bundesanstalt für Immobilien zurück.

Artikel teilen

Ihre Meinung zählt