Zweckbetonte Arbeitersiedlungen versus prunkvolle Stadtvillen: Bei der Wanderausstellung im Gewölbe des NS-Dokumentationszentrums treffen nicht nur architektonische, sondern auch politische Gegensätze aufeinander. Die Ausstellung „Neues Bauen im Rheinland und in Palästina – Erez Israel“ bietet einen Einblick in die Arbeit der Architekten Josef Rings und Erich Mendelsohn. Sie gelten als Vertreter der architektonischen Moderne in Deutschland – und später im Exil in Palästina. Beide mussten während des zweiten Weltkriegs fliehen, denn Mendelsohn war Jude und Rings hatte eine jüdische Ehefrau.

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