„In Grenzen frei“

Monika Lepel (Lepel & Lepel, Köln) im Podcast JUNG Architecture Talks

Wie definieren sich Grenzen? Als reale Trennlinien, als Barrieren, die es zu überwinden gilt? Häufig werden Grenzen mit Hindernissen konnotiert. Dass Grenzen als durchaus positiv betrachtet werden können, Chancen und Orientierung bieten, erläutert Monikal Lepel (Lepel & Lepel, Köln) in der aktuellen Episode des JUNG Architecture Talks Podcast. In der Innenarchitektur fungiert die Fassade als Grenze, in der Architektur die Stadt: Aufgaben benötigen Grenzen, die diese einordnen und abstecken, und so auch das Commitment aller Beteiligten bündeln. Übertreffen Architekt*innen die Erwartungen, überschreiten sie auch eine Art von Grenze – im positiven Sinne. Sie leisten mehr für Gemeinschaften, mehr für Unternehmen: mehr als diese sich teilweise vorstellen und realisieren können.

Im intensiven Gespräch mit Dijane Slavic und Deniz Turgut (JUNG) spricht Lepel über den „Raum als Werkzeug“, der es ermöglicht, Beziehungen zu bauen und den Nutzer*innen unterschiedliche Modi an die Hand gibt: Wie möchte ich einen Raum nutzen? Wer definiert die Variablen? Monika Lepel inspiriert mit Erfahrungsschatz und New Work-Modellen, liefert persönliche Einblicke in die Bedeutung und Nutzung sakraler Bauten sowie die Rolle von Architekt*innen in der aktuellen Zeit – und weckt Lust, Grenzen zu verschieben.

Die gesamte Episode mit der Kölner Innenarchitektin steht sowohl in der JUNG Podcast-Audiothek als auch bei allen gängigen Streamingdiensten auf Abruf bereit. Auf regelmäßiger Basis lädt das JUNG Architektur-Team Mitdenker*innen, Vordenker*innen und Querdenker*innen der Branche zum Dialog ein und diskutiert im Podcast aktuelle Fragen zu Architektur, Bautechnik und Baupraxis

Hier geht’s zur aktuellen Podcast Folge.

Schreibe einen Kommentar