Futurium, Berlin © Michael Meschede

JUNG: Schalterikone LS 990 gestaltet das Morgen.

„Wie wollen wir leben?“ Das Futurium funktioniert als Ort des interdisziplinären Dialogs zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Als erstes „Haus der Zukunft“ vereint das Veranstaltungsforum hypothetische Szenarien der Zukunft und schafft frei zugängliche Denkräume. Im Mittelpunkt: Mensch, Natur und Technik mit dem Blick auf das Morgen. Vom 5. bis 8. September 2019 feierte das Futurium mit einem „Fest der Zukünfte“ feierliche Eröffnung. JUNG setzt mit Designklassiker LS 990 und dem KNX-System zukunftsweisende Akzente in einem der modernsten „mitdenkenden“ Gebäude Deutschlands.

Architektur zum Thema „Zukunft“: JUNG gibt Präzisionsversprechen.

Das Futurium liegt zwischen Reichstag und Hauptbahnhof, inmitten des Berliner Regierungsviertels. Initiator dieses richtungsweisenden Projekts ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung, namhafte beteiligte Partner sind neben der Max-Planck-Gesellschaft, die Helmholtz-Gesellschaft sowie die Fraunhofer-Gesellschaft. Die in Berlin ansässigen Architekten Richter und Musikowski schufen mit ihrem Entwurf eine Architektur, die Offenheit und klare skulpturale Formen verbindet. Das avantgardistische Baukonzept des Futurium basiert auf den Standards eines Niedrigst-Energiehauses. Auf 3.200 Quadratmetern, eingeteilt in insgesamt drei Ebenen, erstreckt sich die großzügige Ausstellungsfläche.

Futurium, Berlin © Michael Meschede

Die gläsern schimmernde Außenhaut des Objekts zwischen Ministeriums- und Bürobauten lockt in das vielversprechende Innere, das sich ganz der Frage nach der „Zukunft des Menschen“ widmet. Hier lässt es sich ausdrücklich selbst ausprobieren und erleben. Die Ebene des Erdgeschosses teilt sich in ein Foyer und einen offenen Passagenbereich. Die auf der Süd- und Nordseite befindlichen Eingangsbereiche sind von jeweils 18 Meter hohen Vorbauten bespannt. Die Gebäudehülle aus Gussglas sorgt bei Tag und Nacht für ein abwechslungsreiches Lichtspiel. Die gewaltigen Panoramafenster durchfluten die Ausstellungs- und Veranstaltungsräume mit Licht und stehen gleichzeitig sinnbildlich für die Offenheit gegenüber neuen Impulsen. Die geneigte Decke resultiert aus der leicht skulpturalen Form des Objekts: Die Architekten sprechen an dieser Stelle von einer „schmetterlingsförmigen Auffaltung“. Die Form des Gebäudes mit dem leicht geneigten Dach, ließ die Idee eines „Skywalks“ entstehen: über eine separate Treppe erlebt der Besucher den Blick über das Berliner Kanzleramt sowie den Spreebogen. Die dort befindlichen zahlreichen Kollektorfelder für Photovoltaik und Solarthermie strahlen als „solares Meer“ eine gewisse Ästhetik aus.

Futurium, Berlin © Michael Meschede

Neben Schalterklassiker LS 990 in Alpinweiß und Anthrazit ist die innovative KNX-Technologie von JUNG verbaut. Sämtliche Funktionen der Gebäudetechnik sind sinnvoll und kommunikativ miteinander vernetzt. Mit dem weltweiten KNX-Standard setzt JUNG auf die Kombination zukunftssicherer Aspekte wie Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz und Komfort.

Futurium, Berlin im Überblick:

Ort: Futurium Berlin, Alexanderufer 2, 10117 Berlin | futurium.de

Fläche: 3.200 m2 Ausstellungsfläche (3 Etagen)

Jahr: 2019

JUNG: LS 990 in Alpinweiß und Anthrazit, KNX-System

Architekten: RICHTER MUSIKOWSKI GmbH, Berlin | richtermusikowski.com

Credits | Fotograf: Michael Meschede MM Fotowerbung | mm-fotowerbung.de

Save the Date: JUNG im DBZ WerkGespräch | 09. Oktober 2019 | Futurium, Berlin

Die DBZ Deutsche BauZeitschrift lädt im Rahmen ihrer Reihe WerkGespräch am 09.10.2019 ab 18:00 Uhr in das Futurium Berlin ein.

 

Das vom 5. bis 8. September 2019 mit einem feierlichen Eröffnungsakt begrüßte Futurium am Berliner Spreebogen entspringt dem Wunsch der Bundesregierung nach einem „Haus der Zukunft“. Den Wettbewerb um das Füllen der Baulücke in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bundesministerium für Bildung und Forschung konnten die Berliner Architekten RICHTER MUSIKOWSKI für sich gewinnen: „Zum einen wollten wir eine Hülle schaffen“, so Jan Musikowski, „die das ästhetische Leitbild der Wolke als ungreifbare, sich wandelnde Zukunft widergibt. Andererseits sollte die Hülle sehr robust und dauerhaft sein. […] Daher haben wir angefangen, mit Glas zu experimentieren, das zudem nicht merklich altert.“ JUNG wird im Rahmen der Veranstaltung ab 19:15 Uhr zum Thema: „Design und Usability – Herausforderungen bei der Planung intelligenter Installationssysteme im Smart Building“ referieren.

Die Abendveranstaltung samt Architekturvortrag „Futurium – Making of“ von Christoph Richter (RICHTER MUSIKOWSKI ARCHITEKTEN) und Museumsführung ist kostenfrei. Zu einer Übersicht des Abendprogramms gelangen Sie hier: bauverlag-events.de.

jung.de

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