U-Bahn-Haltestelle Heussallee © Foto Werkstatt Baukultur

Eine U-Bahn-Woche mit der Werkstatt Baukultur Bonn

Schon seit längerem wird in Bonn über die Zukunft der bunten U-Bahn-Stationen diskutiert (hier ein Artikel im Bonner General Anzeiger). Nach einem offenen Brief der Initiative Kerberos aus Berlin an die Bundesstadt Bonn bleibt weiterhin die Frage offen, ob diese poppigen Zeugnisse der noch jungen Bundesrepublik als Baudenkmäler unter Denkmalschutz gestellt werden sollen.

In diese Debatte bringt sich die Bonner Werkstatt Baukultur auf konstruktive Weise ein und stellt allen Interessierten sämtliche Stationen entlang der sogenannten Stammstrecke an der Adenauerallee vor. In den 30 minütigen Führungen geht um die Entstehung der Haltestellen, ihre Gestalter und natürlich um ihr für die 1970er Jahre so typisches Design.

Und vielleicht heißt es dann bald „Nächster Halt: Denkmalschutz“?

das Team der Werkstatt Baukultur Bonn

U-Bahn Haltestelle Uni-Markt © Foto Werkstatt Baukultur

Führungen jeweils von 18.00 bis 18.30 Uhr:

Montag, 18.03.: Universität/Markt (Eingang Kaiserplatz)

Dienstag, 19.03.: Juridicum (Eingang am Juridicum)

Mittwoch, 20.03.: Bundesrechnungshof (Eingang Ecke Arndtstraße/Adenauerallee)

Donnerstag, 21.03.: Museum Koenig (Eingang am Museum Koenig)

Freitag, 22.03.: Heussallee (Eingang vor dem Kunstmuseum Bonn)

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Eine Reaktion auf “5 Tage, 5 Stationen”

  1. Thomas Krüger

    Zur Info:
    2017 wurden die Pop-Art-Bahnhöfe der U7 nach Berlin Spandau unter Denkmalschutz gestellt. Die Guiding Architects Germany aus Berlin haben eine Baukulturführung zu den U-Bahnhöfen durchgeführt, begleitend zur Underground-Architecture-Ausstellung in der Berlinischen Galerie (Mitinitiator Initiative Cerberus). Die Berliner Verkehrsbetriebe haben das untersagt! Ein Rechtsstreit über das Benutzen von Bahnhöfen als öffentliche Räume ist ausgebrochen. Der Vorstand der Bundesstiftung Baukultur verfolgt den Konflikt mit Interesse, denn das Thema des nächsten Baukulturberichts sind öffentliche Räume.

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