Schaufensterausstellung „Gute Geschäfte“ © StadtBauKultur NRW, Fotograf: Tim Rieniets

Über die Zukunft der Erdgeschosszonen.

Das BDA Montagsgespräch am 25. Juni thematisiert die Erdgeschosszone als Schnittstelle zwischen öffentlichem und privatem Raum und fragt nach den Parametern für belebte und vielfältig urbane Räume.

Ohne intensive Nutzung und attraktive Gestaltung der Erdgeschosszonen bleibt das Versprechen der Urbanität uneingelöst. Jahrhundertelang war die Schichtung von Handel, Handwerk und Produktion in den Erdgeschossen mit darüberliegenden Wohnräumen das prägende Muster der europäischen Stadt.

Die Charta von Athen mit ihren Dogmen der Entmischung und der fließenden Bewegungsräume auf der Nullebene leitete dessen Auflösung ein. Die Entwertung der Straßenräume durch extreme Verkehrsbelastung, die Abwanderung des Einzelhandels und des Gewerbes in die Peripherie und aktuell zunehmend der Online-Handel beschleunigen die Entleerung und Verödung der Erdgeschosse abseits der A-Lagen.

Wir möchten beleuchten, wie sich auch unter heutigen Bedingungen attraktive Erdgeschosszonen in die Quartiere einbetten lassen. Ein Projektbeispiel soll Chancen und Hindernisse einer komplexen Mischung und Schichtung von Funktionen aus Sicht des Bauherren und des Architekten aufzeigen. Mit dem Ausblick auf die Re-Integration von Produktion in den urbanen Raum möchten wir ausloten, welche Potenziale diese alternative „Zutat“ zur städtischen Mischung bereithält.

 

 

Begrüßung und Einführung

  • Erich Frank Pössl, Vorstand BDA-Köln

 

Projektvorstellung und Diskussion

  • Dr. Hannah Hinrichs, Projektmanagement Landesinitiative StadtBauKultur NRW
  • Erich Frank Pössl, Nebel Pössl Architekten
    Projekt : gemischtes Stadtquartier „Anton und Elisabeth“, Köln
  • Martin Frysch, Geschäftsführer, Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Köln-Sülz eG
    Projekt : gemischtes Stadtquartier „Anton und Elisabeth“, Köln
  • Gisela Schmitt, Stadtplanerin, Lehrstuhl für Planungstheorie der RWTH Aachen, (Re-) Integration von Produktion im urbanen Raum.

 

Moderation

  • Burkard Dewey, Architekt BDA

 

 

Die Veranstaltung ist bei der AKNW als Fortbildung anerkannt. Für die Ausstellung einer entsprechenden Bescheinigung erhebet der BDA Köln vor Ort eine Gebühr von 10 Euro.

Für BDA-Mitglieder ist die Bescheinigung kostenfrei.

 

25. Juni 2018
Domforum
Domkloster 3
50667 Köln

red|bs

 

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