Ostern auf dem Kleinen Offenbachplatz © Foto Uta Winterhager

Achtung, nicht alles, das ausssieht wie ein Osterei, kann man essen!

Sehen wir an den Tagen vor Ostern alles durch die Eierbrille? Hier scheint es so, denn die bunten Dinger auf dem Offenbachplatz hat bestimmt ein ulkiger Hase dort verloren…

Aber keine Sorge, sie sind hier keine Dauerparker – nicht weil sie gleich jemand einsammeln würde, sondern weil schon eine andere Lösung in Sicht ist.

Nachdem die silberglänzenden Blobs, die das Büro WES im Rahmen des Wettbewerbs zur Platzsanierung enworfen hat, keinen Gefallen gefunden haben, haben die Bühnen der Stadt Köln die Vorlage für einen Gestaltungswettbewerb zur Möblierung des Offenbachplatzes im Ratssystem veröffentlicht. Sie soll im März in den entsprechenden Gremien diskutiert und beschlossen werden.

Es  handelt sich um ein einstufiges, beschränktes, nicht anonymes Gutachterverfahren, in dem die sechs zur Teilnahme aufgeforderten Landschaftsarchitekten verpflichtet sind, jeweils ein unabhängiges Designbüro bei der Erstellung der Entwürfe hinzuzuziehen. Die Wettbewerbshonorare von jeweils 7.500 Euro pro teilnehmendem Büro sind bereits in den bekannten Budgetansätzen zur Bühnensanierung enthalten. Auch das in der Vorlage skizzierte gastronomische Konzept zur Bewirtschaftung der Plätze wurde bereits verabschiedet.

Die Jury umfasst 16 Mitglieder und ist vielfältig aufgestellt. So sind u.a. der Bezirksbürgermeister Innenstadt, die Kulturdezernentin, die Verkehrsdezernentin, die Vorsitzenden der Ausschüsse Kultur, Verkehr, Stadtentwicklung und des Betriebsausschusses Bühnen sowie Architekten, Experten und Sachverständige Mitglieder der Auswahlkommission beteiligt.

Noch vor der Sommerpause wird es Ergebnisse geben, bis die Möbel angefertigt sind, werden wir uns jedoch noch ein wenig gedulden müssen.

 

 

red|uw

 

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Eine Reaktion auf “Frohe Ostertage!”

  1. Rainer Kanz

    Hat die Stadt Köln wirklich soviel Geld um für ein paar Sitzgelegenheiten einen Wettbewerb auszuloben? Unfassbar wie hier das Geld verschwendet wird. Die Stadt sollt sich mal lieber um die maroden Schulen kümmern.

    Antworten

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