Foto @Peter Clarke

Symposium in Aachen diskutiert ressourcenschonende Architektur und deren Bewertungsmöglichkeiten

Die Bauindustrie ist die ressourcenintensivste Branche und der größte Abfallproduzent. Umso wichtiger ist es, Baustoffe effizient zu nutzen und Ressourcen zu schonen. Zertifizierungssysteme für nachhaltiges Bauen sollen dabei unterstützen, im Planen, Bauen und Betrieb von Gebäuden ressourceneffizient vorzugehen und schon bei den ersten Entscheidungsprozessen alle ökologischen Auswirkungen mit zu bedenken. Neben den hohen Kosten für die Zertifizierung erschwert jedoch auch die Vielfalt der Indikatoren und Bewertungsmethoden ihre Anwendung in der Praxis.

Die Frage, welche Indikatoren zum Anzeigen von Umweltbelastung von Planungsentscheidungen gleichermaßen praktikabel und belastbar sind, steht daher im Zentrum des Symposiums “Kreislaufgerechtes Bauen” am 7. Juli 2017 in Aachen.

Veranstalter sind die IRR – Innovationsregion Rheinisches Revier GmbH, die als gemeinnütziger Regionalentwicklungsplaner tätig ist und nachhaltige und zukunftsweisende Projekte fördert, die Juniorprofessur Rezykliergerechtes Bauen an der RWTH Aachen und die Faktor X Agentur. Bei der Veranstaltung sollen Bewertungsmöglichkeiten ressourcenschonender Architektur und klimagerechte Bauprodukte diskutiert und realisierte Beispiele kreislaufgerechter Gebäude und Produkte vorgestellt werden. Anhand von Projekten aus Deutschland, den Niederlanden und Österreich soll aufgezeigt werden, wie heute schon die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen umgesetzt wird. In einer begleitenden Ausstellung informieren Unternehmen aus der Bau- und Baustoffbranche über Erfahrungen mit innovativen Bauweisen und Produkten.

Eine Anmeldung zum Symposium ist noch bis zum 16. Juni möglich.
Weitere Informationen gibt es unter www.rb.rwth-aachen.de.Der Programmflyer mit einem Link zur Anmeldeseite gibt es auf rheinisches-revier.de.

 

7. Juli 2017
Veranstaltungsort:
Ehemaliges Straßenbahndepot
Talstraße 2

52068 Aachen

 

red|bs

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