Köln Mülheim, Foto: Andreas Fritzen, Köln

Städtische Masterplanung und Planung 'von unten' durch ortsansässige Initiativen, wie geht das zusammen - fragt das BDA Montagsgespräch am 20. Juni 2016.
Der Mülheimer Süden zwischen Masterplanung und Initiativen

Mülheims Süden ist im Umbruch. Lange lag das Areal zwischen Deutz-Mülheimer Straße, Hafen und Zoobrücke im Dornröschenschlaf. Nach dem Rückgang der Industrie und des Gewerbes standen zahlreiche Gebäude leer, die Infrastruktur verfiel und die Freiflächen verwahrlosten.


Pioniere entdeckten vor einem guten Jahrzehnt die Qualitäten im Gebiet: kostengünstiger Raum für Ateliers und Büros, trendige Locations für Events und Partys, wenig Einschränkungen durch Wohnnutzung und die Nähe zum Rhein mit großzügigem Freiflächenangebot.

Vor vier Jahren entschied der damals neue Baudezernent Franz-Jösef Höing die Entwicklung des südlichen Mülheims zu einem seiner Schwerpunktprojekte zu machen und leitete Planungsverfahren ein. Das Ergebnis ist ein gemeinsamer Masterplan der Büros Bolles + Wilson, Münster und ksg kister scheithauer gross Köln mit dem Landschaftsarchitekten Andreas Kipar aus Duisburg. Dieser Masterplan wird bereits von der Stadt umgesetzt und trifft auf die zahlreichen Initiativen vor Ort, die seit längerem „von unten“ dem Stadtteil ein neues Gesicht geben.

Das Montagsgespräch soll zeigen, welche Initiativen vor Ort aktiv sind, wie weit der Masterplan bereits konkretisiert wurde und welche Konflikte bzw. Potentiale sich aus der Planung „von unten“ und „von oben“ ergeben können.

 

Impulsvorträge  und Gesprächsrunde

•    Elke Müssigmann, Stadtplanungsamt, Köln

•    Boris Sievers, Boulehalle, Köln

•    Rainer Kippe, ssm, Köln

•    Silvia Beuchert, Café jakubowski und Initiatorin der Mülheimer Nacht

•    Eva Rusch, icon Kommunikation für Kultur + Wirtschaft, muelheimerhafen.com

•    Johannes Adams, The New Yorker Hotel, Köln

•    Christof John, Vorstand, Kunstwerk e.V., Köln

•    Peter Güllenstern, Afrikahafenfest, Künstler, Köln

Begrüßung, Einführung und Moderation

•    Prof. Andreas Fritzen, BDA Köln

.

20. Juni 2016, 19.30 Uhr

Domforum
Domkloster 3
50667 Köln

Die Veranstaltung ist bei der AKNW mit 2 Unterrichtsstunden als Fortbildung beantragt.

Für die Ausstellung einer entsprechenden Bescheinigung erheben wir vor Ort eine Gebühr von 10 Euro; für BDA-Mitglieder ist die Bescheinigung kostenfrei.

red|bs

Artikel teilen

Ihre Meinung zählt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.