Pilgerzug zu offenen Wunden der Kunst im öffentlichen Raum

Ob bei der Einrichtung eines „Archivs für ungenutzte Kunst”, der Versetzung der „Kreuzblume” oder der Restaurierung von Otto Pienes „Licht und Bewegung”: Die Vorschläge des „urbanen Kongresses” wurden allgemein begrüßt, doch ihre Umsetzung als reale Veränderungen im öffentlichen Raum hat sich als äußerst schwierig erwiesen – Anspruch und Wirklichkeit treffen gewohnt hart aufeinander.
Daraus ergeben sich Fragen, die so offen und direkt wie möglich, also am Stammtisch verhandelt werden sollen: Ist die Stadtgesellschaft noch gemeinschaftlich handlungsfähig oder bremsen sich die unterschiedlichen Interessen gegenseitig aus? Wie operieren Politik und Verwaltung im öffentlichen Raum? Nehmen private Eigentümer und Investoren ihre Verantwortung für den Stadtraum wahr oder nutzen sie ihn lediglich für eigene Zwecke?
Zum Abschluss des Projekts „Der urbane Kongress” sind alle Interessierten, ganz besonders aber die Kölner Bürger, herzlich eingeladen, sich an einem Resümee des bisher Geschehenen und an der Entwicklung von Zukunftsperspektiven für das „StadtLabor für Kunst im öffentlichen Raum”, das für viele deutsche Großstädte Vorbildcharakter hat, zu beteiligen.

Sonntag, 23.11.2014

15 Uhr – Rundgang
Kreuzblume, Kardinal-Höffner-Platz, 50667 Köln
Rundgang und Gespräch mit Martin Stankowski, Kay von Keitz, Markus Ambach und Gästen entlang neuralgischer Punkte des Planquadrats: Kreuzblume, Roncalliplatz, „Licht und Bewegung” von Otto Piene


17 Uhr – Stammtisch

Große Stammtisch-Sitzung zu den Resultaten des „urbanen Kongresses” und der Zukunft des „StadtLabors für Kunst im öffentlichen Raum” u.a. mit:

Barbara Hess – Kunsthistorikerin
• Andreas Hupke – Bezirksbürgermeister Innenstadt
• Martin Stankowski – Publizist und Stadterzähler
• Susanne Titz – Direktorin Museum Abteiberg, Mönchengladbach
• Markus Ambach, Kay von Keitz – Der urbane Kongress

Sion Brauhaus, Ratsstube, Unter Taschenmacher 5-7, 50667 Köln

 

red|bs

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