Experten diskutieren beim BDA Montagsgespräch am 25. August die Entwicklung städtischer Freiräume am Beispiel Ehrenfeld
Ehrenfeld ist der „schnellste“ Stadtteil Kölns – wie sonst selten, werden hier Phänomene des Stadtwandels deutlich. Bereits 2012 und 2013 haben auf Einladung des BDA, Experten darüber diskutiert, mit welchen Instrumenten – „Masterplan“ und „Open Source Planning“ – diese Veränderungen begleitet werden sollen und wie diese Transformation – Gentrifizierung oder Strukturwandel – bewertet werden kann.

Jetzt soll ein besonderer Aspekt der Stadt im Fokus stehe: Freiräume. Dies umfasst Straßen, Plätze und Parks – Räume, die zu großen Teilen in Besitz der öffentlichen Hand sind, wo die Stadt also eine besondere Verantwortung für deren Entwicklung trägt. Vor dem Hintergrund des Wandels in Ehrenfeld und der Konversion von ehemaligen Industriearealen stellt sich die Frage, welche Freiräume das Viertel braucht und ob durch sorgfältige Planung ein Mehrwert erreicht werden kann: Ein System aus vernetzten Freiräumen birgt sowohl aus ökologischer Sicht als auch aus Perspektive der Nutzer ein weitaus größeres Potential als unzusammenhängende Fragmente.

Ausgehend vom Heliosgelände könnte beispielsweise die „Low Line“, eine ehemalige Bahntrasse bis zum Stadtwald führen. Dieses Projekt wird mit einem bereits realisierten Vorhaben, dem Gleisbogen in Zürich, verglichen und Start einer Diskussion über Freiräume in Ehrenfeld sein.

Begrüßung und Einführung:
Thomas Knüvener, Knüvener Architekturlandschaft, Landschaftsarchitekt und Architekt BDA

Impulsvortrag:
Sabine Voggenreiter über Köln Low Line Linear Park,
Patrick Altermatt über Gleisbogen Zürich

Auf dem Podium diskutieren mit dem Publikum:
Dr. Joachim Bauer, Stadt Köln Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Patrick Altermatt, Landschaftsarchitekt, Zürich
Sabine Voggenreiter, Kulturmanagerin Köln
Ralf Klemm, 1. Stellvertreter Bürgermeister Köln-Ehrenfeld

Moderation:
Thomas Knüvener

Montag, 25. August 2014, 19:30 – 21:30 Uhr
Domforum

Domkloster 3

50667 Köln

Die Veranstaltung ist bei der AKNW mit 2 Unterrichtsstunden als Fortbildung angefragt.

Für die Ausstellung einer entsprechenden Bescheinigung erheben wir vor Ort eine Gebühr von 10 Euro. Für BDA-Mitglieder ist die Bescheinigung kostenfrei.

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