Für einen Moment verwandelte sich das alte Stapelhaus am Freitag Abend zum dramaturgischen Umschlagplatz.

3,2,1,0, … , 4096,4095, 4094, … ,11, 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, 0, … , 4093, 4092, 4091, … Architektur ausgezählt …

4096 Kantenbeziehungen lassen sich aus einem Quader, der Grundform für Raum schlechthin, errechnen. Raum ist das Medium, die Einheit, in der Architekten täglich denken und handeln. Das Spiel mit ihr stellte demnach fast zwangsläufig den zentralen Bezugspunkt der am Freitag Abend im Meeting Point von plan2000 aufgeführten Performance von Studenten der FH Köln dar. Den zweiten Bezugspunkt steuerte der Ort der Darbietung, das alte Stapelhaus, ehemals Lagerort und Umschlagplatz für Waren aller Art bei. Heute zentraler Anlaufpunkt von plan2000. Aus in über 20 Etagen gestapelten Euro-Paletten in den Norm-Maßen 120×80 entstanden Gebilde, Gebäude, versehen mit Fassaden aus transparenter Packerfolie, hin und her verschoben und verladen. Verhandelte Architektur eben. Architektur als Ware.

Die Palettenbauten und die A-Ware bilden die Kulisse, das Inventar des Meetingspoints, in dessen Mittelpunkt, wie sollte es andes sein, die Stapelbar steht.

Es wirkten mit:

Studenten der FH Köln und der Rhein-Sieg-Kunst-Akademie: Martin Bauer, Ilona Buchholz, Bernard Cahine, Thomas Fix, Chris Herrmann, Gerhardt Heymann, Georg Leciejowski, Michael Lohde, Thorsten Linsmeier, Tilmann Wendt, Ola Wiemeler. Als „Domina“ Doris Plenert. Die Leitung hatte Sebastian Probst.

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