Die Kehrseite der Oper

Schon mittags hatte der Greifer am vergangenen Montag ein riesiges Loch in die Rückseite der Oper gerissen. Von der Hinterbühne und der Fassade war nichts mehr zu sehen. Eine interessante aber auch erschreckende Ansicht. Doch kein Grund zur Sorge, denn die Sanierung des Riphan-Ensembles läuft planmäßig und denkmalgerecht. Auf der Opernrückseite werden zwischen den temporär abgestützten Werkstatttürmen – dort wo jetzt das große Loch klafft – die neuen Probebühnen, die Technikzentrale und das Kostümdepot entstehen. Für den Bau der Werkstätten, die unterirdisch an alle Spielstätten angebunden werden sollen, wird der ehemalige Anlieferungshof acht Meter tief ausgeschachtet und dreigeschossig neu bebaut und zur Krebsgasse hin bündig abgeschlossen. Da in Zukunft die schmale Freifläche zwischen Oper und Schauspiel öffentlich zugängig sein wird, war es ein Anliegen der Planer, auch die lange vernachlässigte Kehrseite der Oper attraktiv zu gestalten.

Uta Winterhager

 

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Wo derzeit ein großes Loch Einblicke in den Bauch der Oper ermöglicht, werden die neuen Probebühnen, die Technikzentrale und das Kostümdepot entstehen.

Foto: Uta Winterhager

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