Erinnerungskultur

Die Bedeutung von Archiven für die Gestaltung der Zukunft.

Auftakt der AFR-Veranstaltungsreihe „Baukunst in Archiven – Gedächtnis der Generationen aus Papier und Bytes“ am 10.01.2011

Das neue Jahresprogramm des AFR beginnt mit Betrachtungen zum Thema Erinnerungskultur und der Aufgabe, die Archivgut und Archive hierfür haben: In Archiven wird vor allem Schriftliches und Bildliches zum Zweck einer möglichen zukünftigen Nutzung aufbewahrt. Es geht also um Informationen, von denen heute angenommen wird, dass sie zukünftig einmal von Interesse sein werden. Dieser versuchte Blick in die Zukunft ist jedoch immer auch ein zurückgewandter: Geht es doch darum, eine Vergangenheit auf Grundlage der vorhandenen Bestände zu rekonstruieren. Was zumeist fehlt, ist ein tatsächlicher Zukunftsbezug. Was können also Archivbestände nutzen, um die Zukunft zu gestalten?

Für das Themenspektrum der Erinnerungskultur und eine grundlegende und kritische Auseinandersetzung damit konnten zwei äußerst interessante Referenten gewonnen werden:

  • Dr. Michael Knoche, Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Klassik Stiftung Weimar und
  • Dr. Christian Gudehus, wissenschaftlicher Leiter des Center for interdisciplinary Memory Research am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen.
  • Montag, 10. Januar 2011

    19:30 Uhr

    Domforum

    Domkloster 3

    50667 Köln

    Architektur-Forum-Rheinland@hda-koeln.de

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