Wohnen XXL: Großsiedlungen

Veranstaltung des Architektur Forum Rheinland am 03.05.2010 in der Reihe ‚Warum ist es am Rhein so schön…? – 100 Jahre Stadtentwicklung am Rhein‘

Großsiedlungen der Nachkriegszeit, wie Chorweiler, Garath, Hochdahl, Ratingen West, Tannenbusch und andere waren bereits zur Zeit ihrer Erbauung nicht unumstritten. Sie haben zum Teil eine lange Planungsgeschichte, während derer sich die Realisierung von den ursprünglichen Ideen und Größenordnungen oft entfernte. Heute gelten Sie allgemein als problematischer Schluss- und Höhepunkt des Städtebaus der Moderne.

Auch hier muss genauer hingesehen und differenzierter beurteilt werden.

Zwei Referenten beleuchten die Großsiedlungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln:

Der Politikwissenschaftler und Soziologe Oliver Schwedes, Berlin, führt am Beispiel der Großsiedlung Ratingen West vor, wie trotz eines vielbeachteten Wettbewerbs, der das bestehende Problembewußtsein der 1960er Jahre gegenüber den Großsiedlungen gut dokumentiert, lokale politische Eliten im Verbund mit dem Baukonzern Hochtief eine Großsiedlung mit dem bekannten Schwächen entstehen lassen.

Der Raumplaner Matthias Konegen, Dortmund, stellt weitere exemplarische Großsiedlungen in ihrer räumlichen und architektonischen Erscheinung vor und gibt Anregungen zum möglichen Denkmalwert von Großsiedlungen.

Eine Veranstaltung des AFR Architektur Forum Rheinland e.V. im Rahmen seiner Schwerpunktreihe 2010 „Warum ist es am Rhein so schön…? – 100 Jahre Stadtentwicklung am Rhein““

Montag, 3. Mai 2010

19:30 Uhr

Domforum

Domkloster 3

50667 Köln

Architektur-Forum-Rheinland@hda-koeln.de

Großsiedlung

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