Nationalsozialistische Stadtplanung im Rheinland

Regine Schlungbaum referiert am 01.03.2010 bei der Veranstaltung des Architektur Forums Rheinland.

In nationalsozialistischer Zeit war Köln eine von über dreißig Gauhauptstädten, für die nach 1933 groß angelegte Neugestaltungspläne entwickelt wurden. Kölns gesamte Innenstadt sollte bis auf wenige Ausnahmen umgestaltet werden. Aus welchen Gedanken heraus geschah dies? Welchem Zweck sollten die Planungen dienen? Wer waren die Protagonisten? Welche Vorstellung von Städtebau stand dahinter? Welche Auswirkungen hätten diese Planungen auf die Stadtgestalt gehabt und welche wurden verwirklicht und sind heute noch sichtbar?

Der Vortrag geht diesen Fragen nach und zeigt darüber hinaus auch Bauten aus den 1930er Jahren, die unabhängig von den Großprojekten errichtet wurden und heute im Stadtbild präsent sind. Ein Blick nach Düsseldorf auf dortige Planungen und Bauten der 1930er Jahre erweitert die Betrachtung nationalsozialistischer Stadtplanung und Architektur der 1930er im Rheinland.

Vortrag von Regine Schlungbaum M. A., Bezirksregierung Köln, Dezernat 35 – Denkmalschutz

Eine Veranstaltung des AFR Architektur Forum Rheinland e.V. im Rahmen seiner Schwerpunktreihe 2010 „Warum ist es am Rhein so schön…? – 100 Jahre Stadtentwicklung am Rhein““

Montag, 1. März 2010

19:30 Uhr

Domforum

Domkloster 3

50667 Köln

Architektur-Forum-Rheinland@hda-koeln.de

Eingangsbereich Martin Luther-Haus in Köln-Marienburg von Clemens Klotz, 1934, mit abgeschlagenem Relief eines SA-Mannes und Reichsadler mit Hakenkreuz sowie noch vorhandenem Adolf Hitler-Zitat.

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