Orte der Einkehr und des Gebets

‚Historische Sakralbauten“ stehen im Mittelpunkt des 15. ‚Tag des offenen Denkmals‘, der am
9. September 2007 in Köln stattfindet.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat „Orte der Einkehr und des Gebets – Historische Sakralbauten“ zum diesjährigen Motto des bundesweiten Denkmaltages erklärt. Sakralbauten und Denkmale mit kultischem Hintergrund berichten von der jahrhundertealten Geschichte religiösen Lebens in Köln. Sie zeugen von besonderer Veränderung und Anpassung an die Bedürfnisse und Ansprüche der Menschen.

Köln blickt auf eine lange religiöse Tradition und Bedeutung mit überaus großem Reichtum an sakralen Zeugnissen zurück. Die seit der Antike vornehmlich christlich geprägte Geschichte der Stadt wird an vielen Beispielen kirchlicher Bauten facettenreich präsentiert. Das Spektrum reicht vom Dom über die mittelalterlichen und barocken Kirchen bis hin zu modernen Architekturformen. Auch das jüdisch-religiöse Leben wird durch etliche Denkmalobjekte dokumentiert.

Der Themenkomplex der Sakraldenkmale umfasst neben den baulichen historischen Andachtsstätten aber auch Friedhöfe und Begräbnisstätten, liturgische Ausstattungen und Reliquien, religiöse Bildmotive im öffentlichen Raum, kirchliche Archivalien, Spuren und Fragmente ehemaliger Kultstätten sowie Gewerke aus dem sakralen Bereich. Orgelklänge werden eindrucksvoll die sakrale Nutzung der Baudenkmale veranschaulichen. Zur Thematik gehören schließlich auch veränderte geschichtliche oder aktuelle Anforderungen an die Sakralbauten.

Eine Reihe von weiteren „offenen Denkmalen“, die nicht zum Schwerpunktthema gehören, sowie aktuelle Projekte ergänzen das Programm. Aus der Vielfalt der Kölner Denkmallandschaft wird auch in diesem Jahr wieder ein sehenswerter Ausschnitt präsentiert.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz veranstaltet den bundesweiten Tag des offenen Denkmals bereits zum 15. Mal. Er soll die Öffentlichkeit über Sinn und Zweck von Denkmalschutz und Denkmalpflege informieren und das Interesse zur tätigen Mitarbeit wecken. Die Stadt Köln hat sich seit dem ersten Tag des offenen Denkmals engagiert und ihn aktiv mitgestaltet. Organisiert vom städtischen Konservator ist der Tag mittlerweile zu einem

festen Termin im Kölner Kulturkalender geworden. Die Durchführung der Veranstaltung ist wie in den vergangenen Jahren in erheblichem Maße der Unterstützung der Sparkasse KölnBonn unter Mitwirkung der Friedrich Carl Heimann Gesellschaft zu verdanken.

Jedes Jahr nutzen Tausende von Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, vermittels fachkundiger Führungen Einblicke in sonst nicht oder nur teilweise öffentlich zugängliche Kulturdenkmale zu nehmen. Mehr als 20.000 Menschen waren es im vergangenen Jahr. Etwa 130 Denkmale werden in diesem Jahr in 250 kostenlosen Führungen der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Der weit überwiegende Teil der Objekte hat Bezug zum Hauptthema „Historische Sakralbauten“.

Pressemitteilung: Stadtkonservator/Untere Denkmalbehörde

Das Programm ist kostenlos im Stadthaus Deutz, im OB-Bürgerbüro, in den städtischen Museen und Bürgerämtern und bei KölnTourismus erhältlich.

Programm

9. September 2007

Orte der Einkehr und des Gebets – Historische Sakralbauten sind am 15. Tag des offenen Denkmals Schwerpunktthema.

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