Wege aus der Planungsmisere?

Städtebauliche Planungen für das Umfeld des ICE-Bahnhofs Deutz

Im BDA Montagsgespräch am 10. Oktober 2005 beschäftigen sich die geladenen Diskutanten mit möglichen Varianten der Deutzer Hochhausbebauung.

Die UNESCO hat Köln die „gelbe Karte“ gezeigt. Damit steht eine weit vorangetriebene Planung auf dem Prüfstand. OB Schramma rief in der letzten Ratssitzung alle Bürger der Stadt zu einem nochmaligen Nachdenken auf.

Mehrere Varianten sind in der Diskussion:

Ein neues 100-Meter-Hochhaus und noch 3 weitere? – oder nur noch ein weiteres? – oder gar keine Hochhäuser mehr? – oder „kleine“

50-Meter-Hochäuser, die weniger mit der Kathedrale konkurrieren? Und natürlich die Frage, welche Funktion diese Häuser dann haben sollen.

Als Gastreferent wird Franz Eberhard aus Zürich von seinen Erfahrungen berichten. Schwierige städtebauliche Fragen werden in Zürich in „moderierten Verfahren“, die die Betroffenen an einem Tisch zusammenführen, bewältigt. Eine Chance auch für Köln?

Einführung:

  • Franz Eberhard, Direktor des Amts für Städtebau der Stadt Zürich

Podium:

  • Roland Bernecker, Leiter der Deutschen Sektion der UNESCO
  • Dr. Eva Bürgermeister, Stv. Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses der Stadt Köln
  • Karl-Jürgen Klipper, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses der Stadt Köln
  • Bernd Streitberger, Dezernent für Planen und Bauen der Stadt Köln
  • Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin in Köln
  • Dr. Gerd Weber, Koelnmesse

Moderation:

  • Jürgen Keimer, Journalist

10. Oktober 2005

19:30 Uhr

Domforum

Pressemitteilung BDA Köln

Städtebauliche Perspektiven für Deutz

Offener Brief des BDA (PDF-Datei)

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Foto: BDA Köln

1 Kommentar

Es ist sehr traurig, dass die Stadt sich von der Unesco in ihren Planungen beeinflussen lässt. Der Dom wird durch die Hochhäuser auf der anderen Rheinseite nicht beeinträchtigt. Ich könnte die Haltung der Unesco verstehen, wenn es sich um Hochhäuser rund um den Hauptbahnhof/Breslauer Paltz handeln würde. Die Unesco sollte sich, wenn überhaupt, nur auf den Dom und dessen unmittelbare Umgebung (Domplatte) konzentrieren und nicht die Planungen der Stadt in Deutz beinflussen.

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