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Vorbildlich bauen: Innovative neue Bauten in NRW gesucht!

Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen lobt gemeinsam mit dem Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW die „Auszeichnung vorbildlicher Bauten 2005“ aus. Ausgezeichnet werden sollen Bauwerke, die innovative Konzepte umsetzen und unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Gesichtspunkten als richtungsweisend gelten können.

Das Land Nordrhein-Westfalen führt alle fünf Jahre in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer die „Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen“ durch. Das Verfahren richtet sich an alle Bauherren sowie Architektinnen und Architekten, die in gestalterischer, ökologischer und ökonomischer Hinsicht herausragende Bauten und Anlagen in Nordrhein-Westfalen realisiert haben. Sie können sich gemeinsam bis zum 20. Juni um die Auszeichnung bewerben. Die Initiative „StadtBauKultur NRW“ sieht in der Auszeichnung einen Beitrag zur Förderung der Baukultur in NRW und hat das Verfahren als Leitprojekt in ihr Programm aufgenommen.

Vorbildliche Bauten müssen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten richtungsweisende Ansätze für die Bauaufgaben der Zukunft ergeben. Ihr architektonischer und städtebaulicher Ansatz soll deutlich über die reine Zweckerfüllung hinausgehen und Kreativität mit Bedarfsgerechtigkeit vereinigen.

Vorbildliches Planen und Bauen orientiert sich am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung unserer gebauten Umwelt, es ist Energie und Ressourcen schonend, Kosten und Flächen sparend und gleichzeitig gestalterisch hochwertig. Es vernetzt Wohnen, Arbeiten, Versorgung und Freizeit. Vorbildliches Bauen weist Wege in die Zukunft zu höheren Gestaltungs- und Nutzungsqualitäten, insbesondere zur Standortprofilierung und Stärkung bzw. Belebung der innerstädtischen Lagen.

Die Auszeichnung vorbildlicher Realisierungen umschließt den Neubau, den Umbau, die Modernisierung und Umstrukturierung. Sie soll auch darstellen, dass Planungskultur eine wesentliche Voraussetzung für die Baukultur ist. Die Auszeichnung erfolgt durch die Verleihung einer Urkunde und einer Gebäudeplakette, die das ausgezeichnete Objekt kennzeichnen soll. Außerdem werden die ausgezeichneten Objekte ausgestellt und in einer Broschüre dokumentiert.

Objekte, die zur Teilnahme vorgeschlagen werden, müssen in Nordrhein-Westfalen liegen und zwischen dem Herbst 1999 (Stichtag: 01.11.1999) und dem Frühjahr 2005 (Stichtag: 01.05.2005) fertig gestellt worden sein. Gegenstand der Auszeichnung können Wohnungsbauten, Kultur- und Bildungsbauten, Büro- und Gewerbebauten sowie öffentliche Bauten sein. Modernisierungen, Restaurierungen, Umstrukturierungen und Umbauten stehen Neubauten gleich. Pressemitteilung AKNW

Der vollständige Auslobungstext steht im Internetangebot der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen unter in der Rubrik „Aktuell“ zum Download bereit.

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Umspannwerk Mediapark, Köln Sandro Graf v. Einsiedel, Architekt BDA, Köln – Dresden / KSP Kraemer Sieverts Partner, Architekten BDA, Köln

Foto: Lukas Roth, Köln

vb Mediapark Block 2 Köln

Mediapark Block 2, Köln

Kister Scheithauer Gross Architekten und Stadtplaner, Köln

Foto: Michael Fehlauer, Köln

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Staderneuerung Athener Ring 66 Wohneinheiten, Köln-Chorweiler

Druschke + Grosser Architekten BDA, Duisburg – Düsseldorf

Foto: Jens Willebrand, Köln

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Kindertagesstätte ‚Wagenhalle‘, Köln

von Einsiedel Haeffner Partner, Architekten BDA, Köln – Dresden

Foto: Lukas Roth, Köln

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