Workshop für das Rechtsrheinische Köln

Gesamtdokumentation des Workshops:

Mit der Entwicklung des rechtsrheinischen Köln beschäftigte sich im April ein Workshop, den der Gestaltungsbeirat in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt initiierte, um die Diskussion über eine Gesamtplanung erneut anzustoßen. Wichtigste Maßnahme im Vorfeld des Workshops; zur Vorbereitung wurden all jene abgestimmten und zumeist beschlossenen räumlich wirksamen Konzepte zusammengetragen, die es für das Rechtsrheinische bereits gibt. Angefangen bei Leitkonzepten wie EERI bis hin zu Einzelprojekten die ebenfalls in den Schubladen schlummerten. Damit liegt ein in weiten Teilen politisch abgestimmtes Kompendium für den rechtsrheinischen Kernraum vor, welches die Grundlage für die Bearbeitung nicht nur des Workshops bildete.

Zum Workshop eingeladen waren vier renommierte Architekturbüros: Kees Kaan aus Rotterdam, Holger Rübsamen aus Bochum sowie die Kölner Professoren Johannes Kister und Oswald Matthias Ungers. Die Teilnehmer hatten zwei Wochen Zeit eine Perspektive für die rechtsrheinische Seite zu entwickeln. Erwartet wurde ein Schub für die städtebauliche Entwicklung und inhaltliche Bausteine die den Transformationsprozess des Ortes begleiten werden. Dabei sollten vor allem grundsätzliche und strukturelle Fragestellungen für die ehemals industriell geprägten Stadtteile Deutz, Kalk, Mühlheim und Poll beantwortet werden.

Nun liegt die Gesamtdokumentation des Workshops vor. Im Folgenden finden sie die vollständige Dokumentation der einzelnen Beiträge als Download. Sie benötigen Acrobat 6.0.

Zusammenstellung: Stottrop . Büro für Stadtplanung

Barbara Schlei
Redaktion

2 Kommentare

Betr. wohnen am strom
siehe http://www.sonnenhunger.de
D a s negativ Musterbeispiel einer nachhaltigen Stadtplanung, weil dieses Grundstück nicht in die Gesamtplanung mit einbezogen werden soll.

Die Fehlentscheidung des Rates zur Bebauung in Köln-Mülheim sollte dringend zurückgenommen werden. Diese Rheinufer sind nicht nur die Visitenkarte der Stadtteile, sondern auch das Gold dieser Stadt. Keinesfalls dürfen diese Grundstücke ohne Bürgerbeteiligung auf Grund von eigeninteressen Privater scheinheiliger Akteure verschandelt werden. (3-4 Meter hohes Plateau bedeutet für Mülheim eine Riesen-Barriere. Der Stadtteil wird hier nicht angebunden, sondern abgeriegelt. Die neuen Häuser werden ca 10 Meter höher als die Bestandsbauten. Häuser mit hohen Nebenkosten, wobei die neuen Bewohner sich gegenseitig in die Kaffeetassen schauen und verschatten. Das ganze ohne Bedarf. Die teuren bereits entstandenen Neubauwohnungen werden hier wie Sauerbier angeboten. Dieses Grundstück sollte unbedingt in die Gesamptplanung mit einbezogen werden. Die neuen Planungen – (Messe Bahnhof usw) und dessen Auswirkungen auf die Bürger müssen doch berücksichtigt werden. Die Planung muss im Zusammenhang erfolgen. Hochwassersicheres Bauen zum Schaden der Bürger darf nicht sein. Jeder weiß doch in dieser Stadt um die maroden Abflußkanäle. Hochwasser hat sehr wohl und sehr viel auch mit Grundwasser zu tun. Je mehr Boden versiegelt und eleminiert wird, desto mehr Grundwasser in den Kellern der Bestandshäuser, auch in dahinterliegenden Stadtteilen !! Nicht nur ein Problem der Rheinanwohner!!! Es betrifft alle Stadtteile die unter den Geländehöhen liegen. Es ist und bleibt Überschwemmungsgebiet. Jedes kleine Dorf weiß wie man „Pfützen“ gewinnbringend für die Stadtkasse vermarktet. Stichwort: Wassertourismus. Ein gutes Beispiel Düsseldorf und die Rheinufer. Grüne Rheinufer als Naherholung für Bürger und Besucher. So sind Stadtteile attraktiv, es kommt Geld in die leeren Stadtkassen und es gibt Arbeitsplätze. Für eine Wohn-Bebauung gibt es genug andere Flächenalternativen. Kein Geld in den Stadtkassen, aber solche Grundstücke verschenken und seid über 15 Jahren brach liegen lassen! Man müsste die Eigentümer wegen entgangener Steuereinnahmen belangen.

[link=https://www.uni-kassel.de/fb6/ssp/ausstellung/w01d_hafengelaende_koeln/download/11_freiraumkonzept.pdf window=new]Hier noch eine Antwort:[/link]

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