Interimsnutzung von unten und langfristige Umgestaltung von oben – wie geht das zusammen?

Kaum ein Platz in Köln wurde so langwierig und vielfältig kritisiert, beplant, diskutiert, politisiert und skandalisiert wie der Ebertplatz, als überdimensioniertes Beispiel eines überholten verkehrsgerechten Städtebaus. Fast nichts ist jedoch geschehen zu seiner stadträumlichen Qualifizierung, im Gegenteil. Die Verwahrlosung nimmt kontinuierlich zu. Trotz aller Vernachlässigung und Fehlentscheidungen lassen jedoch die aktuellen Entwicklungen vorsichtig hoffen: Stadt und Zwischennutzer scheinen begonnen zu haben, konstruktiv zu kommunizieren. Die Ausschreibung eines Wettbewerbs zur langfristigen Umgestaltung war bereits im Sommer politisch beschlossen worden. Der hdak-Abend informiert zum Stand der Diskussionen und stellt die Frage, ob und wie eine kurzfristige belebende Zwischennutzung und Qualifizierung des Ebertplatzes und eine nachhaltige bauliche Umgestaltung dieses überaus dieses schwierigen Stadtraumes zusammen gedacht werden können.

Gäste: Anne Luise Müller, Stadt Köln, Leiterin Stadtplanungsamt und Michael Nowottny, Vertreter der Initiativen und Brunnen e.V.

Moderation: Christl Drey, hdak Vorstand

Veranstalter: Haus der Architektur Köln

Datum:
23.01.2018, 19.00 Uhr
Adresse:
Haus der Architektur Köln
Josef-Haubrich-Hof
50676 Köln