Das doppelgeschossige Foyer der Stadtmuseums, Entwurf der Preisträger © staab ARCHITEKTEN

Bewährtes aus der Stadtbaugeschichte für die Historische Mitte

Eines vorab: Natürlich sind es die Fassaden eines Gebäudes, die dem Betrachter unmittelbar ins Auge fallen. Doch der nun entschiedene Wettbewerb für die Historische Mitte war kein Fassadenwettbewerb. Vielmehr ging es darum, eine städtebauliche Schlüsselposition mit hochfunktionalen Bauwerken zu besetzen, den Ort und seine Geschichte zu würdigen, die Synergien der drei Institutionen sinnvoll bündeln und schöne, wertvolle Räume im Innen- wie im Außenraum zu schaffen. Wenn dies gelungen ist, kann man über eine originäre Gebäudehülle noch einmal in aller Ruhe nachdenken. So sah es die Jury, so sieht es auch Volker Staab.

 

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Details des Siegerentwurfs: Links die Gasse zwischen Kurienhaus und Museum vom Standpunkt Am Hof, rechts das Obergeschoss des Museums mit Domblick. © staab ARCHITEKTEN

 

Es ist einer der sensibelsten Ort in Köln. Hier, im langen Schatten des Domes, reiben sich Stadt und Kirche aneinander, nachbarschaftlich zwar, aber man muss sich, insbesondere in Planungsfragen, arrangieren. Seit Jahren ist die Stadt bemüht die Domplatte, unter der Ende der 1970er Jahre der Verkehr verschwunden ist, angemessen zu gestalten. Im Osten hinter dem Domchor ist es gelungen, die Situation funktional und ästhetisch deutlich zu verbessern. Handlungsbedarf besteht nun dringlich an der Südkante der Domplatte, wo der von repräsentativen Bauten flankierte Roncalliplatz auf dem erhöhten Niveau an die tiefer gelegene kleinteilig rekonstruierte Altstadt grenzt. Verbunden werden diese beiden Pole zumindest ideell durch die „Via Culturalis“, die in gerade Linie vom Südportal des Domes bis zur Basilika St. Maria im Kapitol führt.

Anders als in der Domumgebung Ost soll im Süden die städtebauliche Neuordnung über die Bebauung erfolgen. Profitieren wird dadurch insbesondere das aus Museum Ludwig, Römisch-Germanischem Museum (RGM) und Philharmonie gebildete kulturelle Zentrum. Genauso hatten es die Pläne für den Wiederaufbau nach dem Krieg bereits vorgesehen, doch die dort errichtete Stirnseite aus Kurienhaus (1961) und Studienhaus des RGM (1974) wird heutigen Ansprüchen nicht mehr gerecht. Sie soll ersetzt und mit einem Neubau des Kölnischen Stadtmuseums ergänzt werden. Schnell sprach man hier einmal mehr von einem Jahrhundertprojekt, das die einzigartige Chance biete, Stadtgeschichte an einem so bedeutenden Ort zu präsentieren und gleichzeitig dem zum reinen Transitraum degradierten Roncalliplatz wieder Aufenthaltsqualitäten zu verleihen.

In zwei Werkstattverfahren mit jeweils 13 Teilnehmern ließen Stadt und Kirche von August bis Dezember 2014 zunächst zwei grundsätzliche Fragen erörtern. Gezeigt haben die Studien, dass die Bebauung an der Südkante machbar (1. Runde) und sinnvoll (2. Runde) sei. Unter Vorsitz von Peter Zlonicky, erarbeitete die Jury außerdem zehn Leitlinien für ein mögliches weiteres Verfahren. Ende Oktober wurde nun das Ergebnis des architektonischen Realisierungswettbewerbs „Historische Mitte Köln“ veröffentlicht aus dem Volker Staab (Berlin) als 1. Preisträger hervorgegangen ist. Die Jury unter Vorsitz von Julia Bolles-Wilson markierte einen Abstand zu den weiteren Preisträgern indem sie keinen zweiten, wohl aber zwei dritte Preise an Caruso St John (London) und Durisch + Nolli (Maarangno) vergab und zwei Anerkennungen an Peter Kulka (Köln) und Barkow Leibinger (Berlin). (Wettbewerbsorganisation und Betreuung Freischlad + Holz, Darmstadt)

 

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Manch einer sieht hier deutlich zuviel Kolumba. Die Jury empfahl – auch angesichts der selbstbewussten Höhe des Museumsbaus – die Fassade noch einmal zu überdenken. Ansicht vom Kurt-Hackenberg-Platz. © staab ARCHITEKTEN

 

1. Preis Volker Staab

Während Volker Staab in beiden Werkstattverfahren als ein Verfechter der vollständig geschlossenen Südseite des Roncalliplatzes zeigte, lenkte er nun ein und hielt, wie in den Leitlinien empfohlen und durch das Baufeld vorgegeben, die Verbindung zwischen Domplatte und Altstadt offen. Die für die drei Institutionen geforderten 12.335 Quadratmeter Nutzfläche verteilte er auf zwei Solitäre, einen kleineren als Studien- und Kurienhaus, einen größeren als Stadtmuseum, die mit dem zu sanierenden Bestand des Römisch-Germanischen Museum einen geschützten und mit Gastronomie und Exponaten bespielbaren, von der großen Platzfläche ausgehenden Vorplatz ausbilden. Von hier aus werden die Museen, ihre Büros und die Verwaltung der Kurie sowie die theologische Buchhandlung erschlossen, vor Kopf führt eine Treppe in der Achse der Römischen Hafenstraße hinunter zum Kurt-Hackenberg-Platz. Beide Neubauten wie auch der umstrukturierte Altbau zeigen Charakter und bilden eigene Adressen aus, dennoch funktionieren sie stadträumlich als ein Ganzes.

 

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Grundriss der Roncalliplatz-Ebene: die Eingänge aller drei Institutionen sind auf den neuen Vorplatz ausgerichtet, der von den Museen künstlerisch und gastronomisch bespielt werden kann. Dort wo das Stadtmuseum sich in die Platzfläche schiebt, verjüngt sich der Platz zur Gasse. © staab ARCHITEKTEN

 

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Eingangsebene Kurt-Hackenberg-Platz: Das gemeinsame Foyer im Sockelgeschoss erschließt ebenengleich die untere Ausstellungsebene des RGMs mit dem Dionysosmosaik. Durch die Verlegung der Römischen Hafenstraße an ihren Originalfundort, ist sie in Verbindung mit dem Dionysosmosaik lesbar und in den Rundgang beider Museen eingebunden. Über die Foyerebene wird ein öffentlicher Zugang zu dem unter dem Kurt-Hackenberg-Platz liegenden Römischen Hafentor ermöglicht. © staab ARCHITEKTEN

 

Das Kurien- und Studienhaus flankiert den Eintritt von der Altstadt auf die Domplatte, die Pläne zeigen einen schlanken Baukörper dessen aus scharf geschnittenen Betonfertigteilen hergestellte Rasterfassade Geschossigkeit und Funktionen ablesbar macht. Es ist ein Bürogebäude, obschon eines im höheren Dienst. Das neue Stadtmuseum wird genau an der Ecke der Domplatte platziert, der Sockel bietet allen Institutionen gemeinsam nutzbare Räume, sein zweigeschossiges und von zwei Seiten erschlossene Foyer vermittelt zwischen den Niveaus unten und oben, dabei bleibt Grundrissorganisation flexibel und Wegeführung klar im Sinne der Ausstellungskonzeption. Auch hier wieder ist die Hülle, der Ensemblewirkung geschuldet, aus Beton. Es ist ein Monolith, den seine raue, horizontal geschichtete Oberfläche wie ein archäologisches Artefakt erscheinen lässt. Fenster gibt es dort, wo sie wichtig sind. Unten auf dem Kurt-Hackenberg-Platz, wo der zweite Eingang liegt. Oben als zentraler Eingang und ganz oben, wo die Exponate im Kontext der Stadtlandschaft gesehen werden sollen. Allerdings forderte die Jury insbesondere angesichts der „selbstbewusst besetzen Höhe des Gebäudes eine originäre Fassade mit einem gestalterisch verfeinerten Ausdruck“.

 

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Eine starke Identität wollten die Londoner Architekten ihrem Bau durch eine in Ort und Programm verwurzelte Komplexität verleihen. Die an den Kopfseiten in die Basaltfassade eingearbeiteten Sandsteinfiguren sollen die Geschichte der Stadt von den Römern bis heute erzählen. © Caruso St John

 

Ein 3. Preis: Caruso St John

Die Londoner Architekten stellen sich das Museum als „Analogie der Stadt“ vor und präsentierten einen einzigen Baukörper, der mit Vor- und Rücksprüngen auf die bewegte Erscheinung seiner Umgebung reagiert. Diese Gebäudekonfiguration bezeichnete die Jury als „identitätsstiftend, unverwechselbar und dem Ort höchst angemessen“. Sowohl auf den Roncalliplatz als auch auf den Kurt-Hackenberg-Platz hin orientiert sich der Bau mit einem Kopf, leider sah die Jury die Chance auf dem unteren Niveau eine Adresse auszubilden hier nicht genutzt. Der Haupteingang des Stadtmuseums und die Eingänge der öffentlichen Funktionen im Kurienhaus werden in den Arkaden des Erdgeschosses gebündelt wo sie die südwestliche Ecke des Roncalliplatzes markieren und den Neubau in Beziehung zu den umstrukturierten überdachten Freiräumen im Erdgeschoss des RGM setzen.

 

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Caruso St John entwarfen einen großen Gebäudekomplex als Analogie der Stadt. Die Arkade im Erdgeschoss verbindet das Kurienhaus mit dem Stadtmuseum und dem Römisch-Germanischen Museum und erzeugt gleichzeitig eine starke Geste Richtung Platz und Dom.© Caruso St John

 

In diesem Entwurf befindet sich das Stadtmuseum in den kompakten Obergeschossen, die als Höhepunkt das Stadtmodell und Ausblicke über den Platz und auf den Dom bieten. Interessant ist die Übertragung der Gebäudetypologie „Palazzo“ in diesem Kontext. Die Jury befand die klassische Gliederung in Arkade, Piano Nobile und Obergeschosse durch die vertikale Gliederung mit Materialwechseln und den an den Kopfseiten eingestellten Sandsteinfiguren sehr gut herausgearbeitet und lobte die zeichenhafte Baukörpergestaltung. Caruso St John sei es auch gelungen, die gewünschten Synergien zwischen den Institution bei gleichzeitiger Bewahrung ihrer Eigenständigkeit gut abzubilden.

 

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Blick auf den Roncalliplatz zum Südportal des Doms. Streng vertiakl auch der Entwurf von Durisch + Nolli © Durisch + Nolli

 

Ein 3. Preis: Durisch + Nolli

Dusch + Nolli entwarfen ein „Individuum im Stadtraum“ , einen dreifach gestaffelten, stark vertikal gegliederten Baukörper, der sich vom Kurt-Hackenberg-Platz aus soweit verjüngt, dass er am Roncalliplatz einen schmalen aber stadträumlich überzeugenden Kopf als Sitz der Kurie ausbildet. So wird die Idee der Stadtkante schön abgebildet, allerdings rückt der Komplex hier vergleichsweise nach an das RGM heran. Immer wieder ist zu beobachten, dass die Wettbewerbsteilnehmern nach Bildern oder Motiven gesucht haben, mir denen sie eine Reaktion auf den Dom zeigen können. Hier sind es die strenge Symmetrie und die Vertikalität. Allerdings geht in dieser Uniformität die Individualität und Lesbarkeit der drei Nutzungsbereiche etwas verloren.

 

Die Abstufung der drei Gebäudeteile soll zwischen der Höhe des zukünftig aufgestockten Domhotels auf Roncalli-Ebene, als auch mit dem am Kurt-Hackenberg-Platz befindlichen Hotel Mondials vermitteln. Der Neubau klärt bestehende Raumbezüge und schafft zugleich neue. © Durisch + Nolli

 

Analog dazu bietet ein großes, zentral gelegenes gemeinsames Foyer den Besuchern die Möglichkeit, sich auf der Ebene des Roncalliplatzes wie auf einer Plaza durch alle drei Institutionen zu bewegen. Über diesem Foyer entwickelt sich das Stadtmuseum als direktes Vis-à-Vis zum Römisch-Germanischen Museum in die Höhe, ihre inhaltliche Zusammengehörigkeit wird durch gegenüberliegende Eingänge und Foyers unterstrichen. Das Studiengebäude ist auf den Kurt-Hackenberg Platz ausgerichtet und fasst diesen zu einem präzisen Carré. Die Jury lobte die Arbeit von Durisch + Nolli für den kraftvollen und überzeugenden Auftritt ihres Entwurfs, der ohne große Geste auskomme – die einheitlichen Rhythmisierung wurde jedoch kontrovers diskutiert.

 

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Durch das Ablösen des Kurienhauses entsteht eine Gasse zwischen Kurienhaus und Kölner Stadtmuseum, die eine zusätzliche Wegeverbindung zwischen Domplatte und Am Hof ausbildet. In der Verlängerung dieser Gasse liegt die unterschnittene Eingangssituation des Römisch-Germanischen Museums. © Peter Kulka

Anerkennung: Peter Kulka

Das einzige Kölner Büro, dessen Arbeit ausgezeichnet wurde, wollte mit seinem Entwurf „Neue Qualitäten durch Vernetzung“ schaffen. Wie die ersten Preisträger teilten sie die Baumasse in zwei Volumen, hier ein solitäres Kurienhaus als Pforte auf den Roncalliplatz und ein langgestreckter Quader in der Flucht der Straße Am Hof für Museum und Studienhaus, was in allen drei Einheiten zu klaren und effizienten Grundrissen führt. Beide Häuser werden über die zwischen ihnen gebildete Fuge erschlossen, da sie in der Flucht des RGMs liegt, sahen die Architekten hier eine besondere Vorplatzsituation, die Jury sähe die Erschließung jedoch lieber an einer präsenteren Stelle.

 

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Hier blickt der Verwaltungsteil auf den Kurt-Hackenberg-Platz. Diese unterschiedlich hohen Bänder ordnen sich in die Idee der Schichtung ein und sollen die Büros und Werkstätten mit ausreichend natürlichem Licht versorgen. © Peter Kulka

 

Die Gestaltung der Fassaden unterstreicht die Dreiteilung der Nutzung. Das Kurienhaus – mit Sicherheit das exzentrischste Element des gesamten Wettbewerbs – zitiert den Dom mit einer gotisch angespitzten Bogenfassade aus Betonfertigteilen. Im Kontrast dazu liegt die Betonung Fassaden des zweiten Baukörpers auf der Horizontalen, der Schichtung. Das im mittleren Bereich liegende Museum hat nur wenige, großformatige Fenster, der auf den Kurt-Hackenberg-Platz ausgerichtete Kopf dagegen unterschiedlich hohe Fensterbänder. In ihrem Resümee hielt die Jury fest, dass das Stadtmuseum im Vergleich mit der Kurie zu wenig präsent ist. Zur Domseite werde es vom Kurienhaus mit seiner gotisierenden Fassade verdeckt, zum Kurt-Hackenberg-Platz erwecke es den Anschein eines Verwaltungsgebäudes.

 

In ihrer äußeren Gestalt sind die drei Neubauten als zusammengehöriges Ensemble lesbar, bei dem jedoch jeder Baustein eine eigene Adresse und gestalterische Identität besitzt. Die Fassaden des Kurien- und des Studienhauses sind dabei relativ zurückhaltend und funktional als klassische Rasterfassaden mit vorgehängten gefärbten Betonfertigteilen konzipiert. Das Museum hingegen ist als „geheimnisvolle Box“ gestaltet. © Barkow Leibinger

Anerkennung: Barkow Leibinger

Das Berliner Büro entwarf ein „Ensemble an einer inneren Promenade“, das aus drei eigenständigen Baukörpern besteht, die auf einem tiefer liegenden Verbindungsgeschoss räumlich zusammengeführt werden. Jedes der drei Häuser verkörpert deutlich lesbar eine Institution und reagiert mit dieser relativen Kleinteiligkeit auf den Maßstab der Altstadt. Direkt am Roncalliplatz liegt das sechsgeschossige Kurienhaus, der mittlere Baukörper dient als Verteiler und Studienhaus, während das Museum den viergeschossigen Kopf des Ensembles am Kurt-Hackenberg-Platz bildet. Durch diese Ordnung entstehen schmale Gassen und ein gut geschnittener Vorbereich als Zentrum des neuen Museumsensembles und ein Freiraum für das Museumscafe im Erdgeschoss, über den die Museen erschlossen werden. Im Eingangsbereich kritisierte die Jury jedoch die wegen der verglasten Erdgeschosse „fehlende Anbindung der Gebäude an den Boden“.

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Zentrales Element der räumlichen Organisation des Gebäudeensembles ist eine „innere Promenade“, die die drei Bauteile über mehrere Ebenen hinweg miteinander verbindet und die gemeinsam genutzten Flächen und Funktionen zusammenfasst. © Barkow Leibinger

 

Ein Kritikpunkt, der auch die „schwebende Silhouette“ des Museumstraktes am Kurt-Hackenberg-Platz betrifft, wo in dem verglasten Sockel ein weiterer Eingang sowie der Shop platziert wurden, um den öffentlichen Raum zu beleben. Die darüber liegenden Fassaden unterscheiden den Museumsbau deutlich von den beiden Verwaltungsbauten. Gemein ist ihnen die starke gotisch inspirierte Vertikale, die ein wenig zu formal wirkt, deutlich unterschieden ist der Grad der Öffnung nach außen, bedingt durch die unterschiedlichen Nutzungen. Die Jury lobte die „interessante Gesamtdramaturgie“ der Innenräume, die auch die Verbindung der beiden Plätze angemessen inszeniert.

 

Die Jury empfiehlt dem Auslober einstimmig Volker Staat als Verfasser der mit dem
1. Preis ausgezeichneten Arbeit mit der weiteren Planung zu betrauen. Hierbei seien die in der
schriftlichen Beurteilung aufgeführten Bedenken und Anregungen sowie die Ergebnisse der
Vorprüfung zu berücksichtigen.

Ob überhaupt, und wenn ja – wann und wie gebaut werden wird, darüber sprechen wir Ende dieser Woche mit dem Baudezernenten Franz-Josef Höing. Wir werden berichten.

Uta Winterhager

 

Mehr zum Thema der Historischen Mitte:

Neue Ideen für den Kölner Tempelbezirk (zum 1. Werkstattverfahren)

Sinnvoll und Machbar (zum 2. Werkstattverfahren)

 

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2 Antworten auf “Plätze, Gassen, Solitäre”

  1. Rainer Kanz

    „Es waren nicht Mut und neuartige Entwürfe gefragt, sondern intelligente Lösungen.“

    Ich stelle mal eine Frage in den Raum: Vorausgesetzt die Gebäude werden so oder ggf. auch mit leicht veränderter Fassade gebaut.

    Wie viele Menschen werden diese Gebäude von Innen sehen und wie viele Menschen hingegen werden diese Gebäude von außen wahrnehmen?

    Wenn sich die Architektur ausschließlich der Funktionalität des Gebäude unterwirft und die Ästhetik dadurch in den Hintergrund tritt, dann ist das aus meiner Sicht die Bankrotterklärung eines jeden Architekten.

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