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Ausschnitt aus dem Cover des Architekturführers. Grafische Gestaltung: großgestalten, Köln

Neu! Schön! Und von uns!

Fast kommt es uns so vor, als hätten wir ein kleines Haus gebaut, dabei haben wir nur ein Buch geschrieben. Denn auch das passiert nicht von jetzt auf gleich.

Im Herbst sind es 15 Jahre, dass wir mit koelnarchitektur.de im Netz über die Architektur in Köln berichten. Doch wir wollten noch einmal zurück aufs Papier, um gemeinsam mit großgestalten und dem Verlag Walther König ein Buch für Kölner und Köln-Besucher, für Architekten und Architekturinteressierte zu machen, das so schön ist, dass man es auf den Sofatisch legt, dass so gut ist, dass man es ins Regal stellt und immer wieder zur Hand nimmt und so praktisch, dass man es eigentlich immer in der Tasche haben könnte. Und ehrlich gesagt – wir wollten dieses Buch auch machen, bevor es jemand anders tut.

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Kolumba trägt die Nummer 001 – natürlich, denn nicht nur in der Ordnung der Projekte von Innen nach Außen nimmt das Museum die zentrale Position ein, sondern auch, weil diese vielfach ausgezeichnete Architekturikone viel dazu beigetragen hat, die Architektur in Köln zu thematisieren. © Architekturführer Köln

 

 

Dass Köln eine Fülle qualitätvoller, außergewöhnlicher und beispielhafter Bauten und Quartiere bietet, müssen wir wohl kaum noch erklären, denn das ist inzwischen zu unserem täglich Brot geworden. Doch nicht jedem erschließt sich der baukulturelle Schatz direkt und Köln kämpft mit einer Front hartnäckiger Vorurteile. Doch wir helfen gerne bei der Vermittlung. So zeigen die rund 100 Projekte des Architekturführers, wie die Baukultur seit 1932 in Köln Gestalt angenommen hat. Obschon der Fokus der Betrachtung auf der zeitgenössischen Architektur liegt, hat das Erbe der großen Baumeister seit Kriegsende einen so maßgeblichen Einfluss ausgeübt, dass auch 15 historische Bauten exemplarisch vorgestellt werden.

Das älteste vorgestellte Gebäude ist St. Engelbert in Riehl (053) von Dominikus Böhm, das jüngste ist die Ufertreppe am Deutzer Rheinboulevard (102) von planorama, die kurz vor ihrer Eröffnung steht.

Fünf von uns konzipierte und in der Praxis vielfach erprobte Architekturspaziergänge ergänzen die Projektporträts. Die zwischen 360 Meter und drei Kilometer langen Touren durch die Innenstadt, den Rheinauhafen oder auch weniger prominente Quartiere werden jeweils auf zwei Doppelseiten in Text und Bild sowie einem Kartenausschnitt so beschrieben, dass auch Ortsfremde sie leicht nachlaufen können.

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Den 360 Meter langen Architekturspaziergang um den Gürzenich schafft man auch fast beim Umsteigen zwischen zwei Zügen. Viel zu sehen gibt es trotzdem: von vorgestern, gestern, heute und mit ein wenig Phantasie auch das, was morgen erst gebaut wird. © Architekturführer Köln

 

Die Gestaltung des Buches zeigt die Handschrift von großgestalten Kommunikationsdesign, Köln. Mit großer Sorgfalt und einem außergewöhnlichen Interesse haben Tobias Groß und seine Mitarbeiter ein kleines Architekturpraktikum absolviert, denn neben Layout und Satz haben sie für jedes Projekt einen stilisierten Grundriss oder Schnitt gezeichnet, sowie Karten der Stadtbezirke und Spaziergänge.

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Was drinsteht, steht drauf. Umschlagrückseite des Architektuführers. Grafische Gestaltung: großgestalten, Köln

 

Der Architekturführer Köln ist grün, genauer „Kölner Brückengrün“. Diese schöne Farbe hat Oberbürgermeister Konrad Adenauer 1929 allen städtischen Rheinbrücken verordnet, denn neben der Einheitlichkeit wünschte er sich auch Lichtbeständigkeit und sofortige Patina. Bis heute bleibt die Stadt dieser Farbe treu, die für uns auch ein Ausdruck eines weitsichtigen baukünstlerischen Gestaltungswillens ist.

 

Zur Handhabung: Der Architekturführer Köln ist in acht Stadtbezirke gegliedert, daran anschießend finden sich fünf Spaziergänge. Die Nummerierung läuft von 000 bis 103 durch. Auf der Seite unseres Online Architekturführers Bauwatch gibt es noch weitere Informationen, Bilder und Pläne, wenn Sie dort die Projektnummer im Feld Objekt ID eingeben.

 

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Wer hat’s gemacht? Von links: Tobias Groß, Uta Winterhager und Barbara Schlei. Foto: Daniel Rech, Köln

 

Unseren Sponsoren, der StadtBauKultur NRW, der Stadt Köln, BOS, der GAG Immobilien AG, JUNG, dem Kap Forum, dem ROTONDA Business-Club, der Fritz Thyssen Stiftung, der Friedrich Wassermann GmbH, den 72 Fotografen und allen, die uns auf unterschiedlichste Weise bei der Arbeit an diesem Buch unterstützt und vorangebracht haben, möchten wir herzlich danken.

 

Uta Winterhager und Barbara Schlei

 

 

Inhalt:

99 Projektporträts (darunter 15 historische Bauten, 6 Quartiere und der Masterplan Innenstadt)

5 Architekturspaziergänge (Innenstadt, Gerling-Quartier, Gürzenich-Block, Rheinauhafen, Rheinboulevard Deutz)

160 Schwarzweiß Fotografien, 17 Karten

 

Zahlen und Fakten:

Architekturführer Köln, Zeitgenössische und Moderne Bauten und Quartiere

herausgegeben von: Barbara Schlei, Uta Winterhager und Tobias Groß

Mit Texten von Uta Winterhager, Barbara Schlei, Ira Scheibe, Katja Hasche

72 Fotografen

Erscheinungsdatum: 22. Mai 2015

Broschiert: 252 Seiten, Sprache: Deutsch

Verlag: Walther König, Köln

ISBN-10: 3863357205 / ISBN-13: 978-3863357207

Verkaufspreis: 24,80 Euro

 

 

 

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Eine Reaktion auf “Der Architekturführer KÖLN”

  1. Davide

    Sieht top aus!
    Aber wo ist die Auferstehungskirche Buchforst? So gut das Ding!

    Antworten

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