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Maik Böhmer Foto: privat

Interview: Architektur mit dem Landschaftsarchitekten Maik Böhmer

Am rechten Rheinufer, vom Mühlheimer Hafen bis zu den Poller Wiesen, verläuft das Projekt Rheinboulevard. Herzstück des nach Entwürfen des Berliner Büros planorama entwickelten Regionale2010 Projektes ist die 450 Meter breite Wassertreppe. Sie bietet 10 000 Mensch Platz und den Blick auf die Kölner Schokoladenseite.

Der Wettbewerb fand bereits 2006 statt. Aufgehalten durch die Ausgrabungen des Römisch-Germanischen Museums, die Aufsehen erregende historische Funde ans Tageslicht brachten, steht die Fertigstellung der Treppe nun kurz vor ihrem Abschluss.

koelnarchitektur sprach mit dem, im Westerwald geborenen Landschaftsarchitekten Maik Böhmer, der nur ein Jahr nach der Gründung seines Berliner Büros planorama den Wettbewerb Rheinboulevard gewann, über das Besondere des ersten großen Projektes, über Naivität, Glück im Unglück und natürlich immer wieder über die Kölner Postkartenansicht.

 

Das Projekt Rheinboulevard ist Teil der Regionale2010 und soll die beiden städtebaulichen Module “Archäologische Zone” in der Innenstadt und “Ottoplatz / Messeplatz” in Deutz verbinden, damit der Rhein weniger trennendes als verbindendes Element in der Stadt wird. Aus welcher Sicht auf die Stadt haben Sie das Projekt entwickelt? Von einer der beiden Uferkanten oder von der Mitte des Rheins

Maik Böhmer: In der Vorbereitung zum Wettbewerb haben viele beteiligte Akteure des Regionale 2010 Prozesses in umfangreichen Analysen das Potential des Flusses als verbindendes Element identifiziert. Auf dem Bedürfnis, den Rhein nicht länger als trennendes Element in der Stadt zu verstehen konnten wir aufbauen. Wir als Landschaftsarchitekten fokussieren unsere Arbeit weniger auf die reine Funktionalität, sondern mehr auf die Ästhetik und die Emotionalitätdes Ortes. Mich hat vor allem zunächst der Blick aufs Wasser fasziniert, und in der Beschäftigung mit dem Ort bin ich darauf gekommen, dass die Dimensionen des Flusses nach einer großen Geste ruft, obwohl die Auslobung von einer klassischen Gestaltung ohne Eingriff in die Uferböschung ausging. Auch deshalb war für uns die entscheidende Entwurfsgrundlage die Anziehungskraft des Wassers und die Themen Erholung und Entspannung. Als wir den Wettbewerb gewannen, stand ich noch ganz am Anfang meines eigenen Büros, es war mein erster großer Gewinn und ein riesen Glück. Unser Mut, die markante Treppe vorzuschlagen wurde mit dem ersten Preis belohnt. Ob ich mich das heute noch trauen würde…

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Von der Hohenzollernbrücke bis zur Deutzer Brücke spannt die 450 Meter breite Wassertreppe. Sie ist das Herzstück des nach Entwürfen des Berliner Büros planorama entwickelten Regionale2010 Projektes Rheinboulevard. (Aufnahme vom Oktober 2014) Foto: Planorama / Volker Dennebier www.koeln-deutz-extra.de

 

In unserer Zeit, in unserer Gesellschaft, in der jede Ausstellung, jeder Event interaktiv ist, funktioniert es da noch, wenn man „nur“ eine Treppe, eine reale Aussicht und eine echte Soundkulisse anbietet? Keine Knöpfe zum drücken, keine Klanginstallation, keine Bildschirme?

MB: Ich bin mehr denn je davon überzeugt, dass die Menschen sich nach einfachen Dingen sehnen. Das Bedürfnis nach Entspannung ist groß in unserer Gesellschaft. Mit der Ufertreppe an diesem Ort, direkt im Zentrum der Stadt hat man die Postkartenansicht auf der einen Seite und „Meeresrauschen“ auf der anderen und das nicht erst in drei Fahrtstunden entfernt. Erst jetzt, da die Treppe kurz vor der Fertigstellung steht, wird mir richtig bewusst, welche Veränderung die Bastionswände im Rücken der Treppe bewirken. Sie reflektieren den Schall und werfen die Wellengeräusche des Flusses zurück. Das wird auch in Zeiten von Handy und Co. sehr gut funktionieren.

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Viele Betonfertigteilelemente sind notwendig um eine Treppe zu bauen, die 10.000 Meschen Platz bieten wird. (Aufnahme vom Oktober 2014) Foto: Planorama / Volker Dennebier www.koeln-deutz-extra.de

 

Köln ist bekannt für seine Tradition, dass Projekte immer sehr, sehr lange dauern. Die Planungen der Ufertreppe sind hier keine Ausnahme. Besonders die historischen Funde, die beim Bau der Treppe freigelegt wurden, haben den Baufortschritt verzögert. Aber nun, da das Projekt seinem Ende zustrebt, scheint es sogar so, als hätten die Funde und die daraus resultierenden Umplanungen den Entwurf bereichert?

MB: Ich habe die Funde von Anfang an als Bereicherung gesehen, weit mehr als schmückendes Beiwerk. Deshalb lag für mich das Problem auch nie darin, dass die historischen Elemente da sind, sondern es war der Zeitpunkt, zu dem sie gefunden wurden. Die bereits fertige Planung musste komplett wieder aufgerollt werden, als beim Abbruch des Dammkörpers deutlich mehr bedeutsame Zeugnisse Deutzer Geschichte gefunden wurden als vermutet. Nur die Existenz des römischen Kastells war bekannt. Aber im Nachhinein betrachtet war es Glück im Unglück, denn das Zusammenspiel der historischen Elemente mit der zeitgenössischen Architektur der Treppe, diese Brüche, die dadurch entstehen, machen das Areal besonders spannend. Der historische Turm des Kastells z.B. hat eine moderne Abdeckung bekommen und fügt sich sehr schön in die Betonfertigteilstufen ein.

 

Wie gelingt die Integration der durch die historischen Funde entstandenen Teilräume in den ursprünglichen Wettbewerbsgedanken und zugleich die Verbindung nach Deutz?

MB: Während die Funde gesichert und kartiert wurden, haben wir das gesamte Areal im größeren Umfeld von Alt St. Heribert und dem ehemaligen Lufthansa-Hochhaus, das zeitgleich zum MaxCologne umgebaut wurde, vertiefend analysiert. Unsere Untersuchungen zielten darauf ab, wie diese Rückräume angebunden und differenziert werden können.

Von Seiten des Landes und der Stadt wurde bereits während der umfänglichen Grabungen klar signalisiert, dass es kein zusätzliches Budget für den Historischen Park Deutz geben wird. Das heißt, die Integration der Funde musste im bereits genehmigten Budget Rheinboulevard umgesetzt werden. Deshalb waren wir gezwungen in bestimmten Bereichen abzuspecken. Z.B. werden geplante Pflasterbereiche durch Rasenflächen ersetzt. Unser Konzept sieht vor, dass die einzelnen Objekte, wie die Bahndammstützmauer aus dem 19. Jahrhundert oder das Fundament einer Eisenbahndrehscheibe, objekthaft wie auf einem Teppich stehen. Und dann gibt es natürlich noch den Grundriss des spätrömischen Kastells, das 2000 Jahre unter der Erde gelegen und gigantische Ausmaße hat. Es erstreckt sich vom Landschaftsverband bis unter den Lanxess Tower. Nur die westliche Ecke des Kastells ragt als Turm aus der Treppe hervor und ist integriert. Der Rest bleibt weiterhin unter der Erde verborgen. Der Grundriss wird durch Sandstrahlen der Oberflächen sichtbar. Am Zugang der Deutzer Brücke wird vier Meter über dem Boulevard ein kleiner Balkon entstehen. Von hier aus wird man die gigantischen Ausmaße des Kastells erfassen können.

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Im Hintergrund die Bastionswände mit der bewegten Oberfläche. Unterschiedlich tiefe Basaltsteine und eine variantenreiche Oberflächenbehandlung erzeugen Licht- und Schattenspiele. (Aufnahme vom September 2014) Foto: Planorama / Volker Dennebier www.koeln-deutz-extra.de

 

Die Erwartungen an das Projekt Rheinboulevard sind hoch. Sicherlich auch deshalb hat es bereits im Vorfeld seiner Entstehung eine breit angelegte kommunikative Beteiligung erfahren. Wie haben Sie während der Planungs- und Bauphase die Bedürfnisse dieser vielfältigen Akteure aus Politik, Archäologie, Architektur, Bürgerinitiativen und Hochwasserschutz erlebt? Und wie schwierig war es, alle Anforderungen unter einen Hut zu bekommen?

MB: Ja, die Integration aller Belange war schwierig, aber auch herausfordernd und dadurch ein sehr guter Projektmotor. Rückblickend gehörte bei mir auch eine große Portion Naivität dazu. Diese Naivität hat mich gleichzeitig geschützt und bewirkt, dass ich meine ganze Motivation in die Umsetzung dieses Projektes stecken konnte. Das ist wohl das besondere am ersten großen eigenen Projekt. Als ich das Projekt gewann, war ich gerade erst ein Jahr selbstständig.

Aber auch die intensive Auseinandersetzung mit interessierten Bürgern und Initiativen war wichtig, um das Projekt am Leben zu halten und weiter nach vorn zu treiben. An den Wochenenden haben wir einen Promenadenspaziergang veranstaltet, um den Austausch und die Identifikation zu fördern und um eine breite Mehrheit für das Projekt zu gewinnen. Dabei zeigte sich, wie wichtig die Funde alsKristallisationspunkte der Umsetzung sind. Auch die Unterstützung durch die Regionale Agentur, gerade im Austausch mit der oft sehr vielstimmigen Kölner Verwaltung, habe ich als sehr positiv wahrgenommen.

 

Bestand die Gefahr, die Treppe aus den Augen zu verlieren?

MB: Kurzzeitig wurde ein Szenario durchgespielt, aus Kostengründen die Treppe zu reduzieren, das war aber glücklicherweise schnell wieder vom Tisch, und die Realisierung der kompletten Freitreppe hatte wieder oberste Priorität.

 

Sie selbst leben und arbeiten in Berlin. Wie haben sie aus der Ferne das Ringen der unterschiedlichen Kräfte um dieses Prestigeprojekt erlebt?

MB: In der ersten Zeit war ich fast wöchentlich hier, und auch später standen wir immer im intensiven Austausch mit den Verantwortlichen. Ein solches Projekt lässt sich nicht ohne starke Vorortpräzens bewältigen. Von Beginn an gab es großen Abstimmungsbedarf mit sehr vielen involvierten Behörden und Entscheidern. Wir haben z.B. ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt und die Planungen mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt abgestimmt. Außerdem komme ich selber aus dem Westerwald, Köln und das Rheinland waren mir nie fremd.

 

Was Sie üblicherweise planen, wird wachsen, reifen und altern. Mit der Ufertreppe haben Sie mehr ein Bauwerk denn Landschaft im eigentlichen Sinne errichtet. In welcher Beziehung steht für Sie die Landschaftsgestaltung zu Architektur und Stadtplanung?

MB: Üblicherweise steht die Landschaftsarchitektur der Architektur und Stadtplanung als Beiwerk zur Seite. Als etwas, das aufhübscht, etwas, das noch dazu kommt. Bei einer neuen Aufgabe stelle ich mir nicht die Frage, ob ich Landschaft oder Technik einsetzten möchte, sondern erschließe mir die Atmosphäre des Ortes. Hier nähere ich mich von der sinnlichen Seite, versuche diese spezifische Atmosphäre einzufangen, festzuhalten um sie anderen Menschen zu erschließen. Technik und Landschaft, beidesfasziniert mich. Mein Antrieb, Landschaftsarchitektur zu studieren, liegt sicherlich in meiner Kindheit begründet. Ich bin auf dem Land aufgewachsen. Die meiste Zeit habe ich in der Natur verbracht, sehen, riechen, empfinden, das sind für mich ganz wichtige Bestandteile der Architektur. Mein Vater ist Maschinenbauer und hatte seine Firma bei uns auf dem Hof. Noch immer liebe ich diesen Kontrast zwischen Gebautem und Landschaft, er hat mich geprägt. Auch beim Entwerfen interessiert mich das Harte der Architektur im Spannungsverhältnis zur weichen Landschaft. Der Bruch dazwischen, das ist der Motor.

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Blick auf die Kölner Schauseite und auf die Unterkonstruktion der 450 Meter breiten Treppe. (Aufnahme vom Dezember 2013) Foto: Planorama / Volker Dennebier www.koeln-deutz-extra.de

 

Deutz wird zum „Gastgeber“ und hat die Chance attraktiver zu werden und damit beide Rheinseiten zu verbinden. Dreht sich mit der Fertigstellung der Ufertreppe die traditionelle Sicht von der Schokoladenseite und der Schäl Sick sogar vielleicht um?

MB: Das ist für mich als Nicht-Kölner schwierig zu beantworten. Als ich die ersten Male in der Stadt war, war mir diese Trennung nicht bewusst. Dem Ganzen haftet ja auch eine gute Portion Irrationales an, das man erst spürt, wenn man lange in einer Stadt lebt. Aber ich hoffe, dass sich das umdreht, oder besser noch angleicht. Die Gesellschaft und die Stadt verändern sich. Deutz hat viel Potenzial; seine alte Bausubstanz und die Nähe zum Rhein sind attraktiv für junge Familien und sicherlich auch die moderatere Kostenstruktur. Ich bin absolut davon überzeugt, dass die Ufertreppe die visuelle Verbindung zum Dom schafft und die Menschen, die sie besuchen, dazu beitragen werden, diesen Stadtteil attraktiver zu machen. Konzipiert ist die Treppe für 10 000 Menschen. Sie wird im Sommer voll sein, das wird Deutz garantiert beleben.

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Noch blickt der Soldat des Kürassierregimentes einsam auf die linksrheinische Seite. Das wird sich ändern, ist die Ufertreppe erst einmal eröffnet. Dann werden bis zu 10000 Menschen zu Füßen des Reiterstandbildes Platz finden. (Aufnahme September 2014) Foto: Planorama / Volker Dennebier www.koeln-deutz-extra.de.

 

Mit der Fertigstellung der Ufertreppe wird die Herstellung der Sichtverbindung glücken. Wie aber sieht es mit der physischen Verbindung aus? Wie werden in Zukunft die Auf-und Abgänge der Brücken gestaltet werden?

MB: Das war natürlich ein Aspekt, den wir in unzähligen Varianten untersucht haben, auch im Hinblick auf das Thema Barrierefreiheit. Die allermeisten Varianten sind an den Kosten gescheitert. Bei großen Höhenunterschieden von 4 bis 8 Metern benötigt ein Rampenbauwerk eine große Grundfläche, die im schmalen Uferstreifen nicht verfügbar ist. Aufzüge im Freiraum sind nicht gerne gesehen, Unterhalt und Pflege sind aufwendig und kostenintensiv. Da bleiben dann natürlich nicht mehr viele Möglichkeiten. Die derzeitige Planung sieht nun vor, den Aufgang zur Hohenzollernbrücke so zu belassen wie er ist. Im Bereich Deutzer Brücke gab es zunächst die Idee, eine große Rampe herzustellen. Das ist letztendlich an technischen Details gescheitert. Jetzt entsteht ein klassischer Brückenkopf, mit architektonisch gestaltetem Treppenlauf und einer für einen Aufzug vorgerüsteten Bodenplatte. Ich denke, wenn der Boulevard erst einmal eröffnet ist, wird es nicht lange dauern, bis der Aufzug nachgerüstet werden wird.

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In der aktuellen Perspektive von Planorama sind die Anpassungen nach dem Fund der historischen Elemente sichtbar: Geländer zum Wasser und Mauerabschlüsse an den Bastionen. Grafik: planorama

 

Schauen wir noch ein Stück weiter in die Zukunft. Mit der Wassertreppe wird im Sommer 2015 zwar ein wichtiger, aber dennoch nur ein teilhafter Bereich des Projektes Rheinboulevard fertig gestellt. Wie sieht die nahe Zukunft des Projektes aus? Welche Uferetappen werden als nächstes geplant und gebaut?

MB: Zum Wettbewerbsareal gehörten der nördliche Bereich bis zum Rheinpark und im Süden bis zur Severins Brücke, davon konnte bisher mit der Ufertreppe nur ein kleines Teilstück des Rheinboulevards umgesetzt werden. Weitere Planungen sind mir zumindest noch nicht bekannt. Auch wenn die Regionale zu Ende ist, hoffe ich natürlich, dass die Stadt noch einmal neues Geld in die Hand nimmt, um den Anschluss herzustellen, auch über die jeweiligen Brücken hinaus.

 

Und wenn jetzt die gute Fee käme und Sie einen Wunsch frei hätten, mit welchen Abschnitt würden Sie gerne beginnen?

MB: Am liebsten würde ich mit dem Anschluss an den Rheinpark und die Rheinterrassen weitermachen, hier hatten wir die Idee, einen Ponton zu bauen, der im Rhein schwimmt und für den neuen Medienstandort steht. Wir sind in unserem Wettbewerbsentwurf von 2006 sehr differenziert mit dem örtlichen Potenzial umgegangen und haben für jeden Abschnitt ein individuelles Konzept entwickelt. An vielen Stellen des 2 km langen rechtsrheinischen Ufers im damaligen Wettbewerbsgebiet ist ja schon ganz viel. Man muss es nur erschließen!

 

Mit Maik Böhmer sprach Barbara Schlei

 

 

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Eine Reaktion auf “Den Dom fest im Blick”

  1. Oliver Grebe

    Schöner Schlusswunsch von MB: Weitermachen mit dem nördlichen Anschluss an den Rheinpark. “Man muss es nur erschließen” Bis die gute Fee kommt gibt es hoffentlich auch mit kleinem Geld die Chance etwas zu verändern. Man muss es nur zulassen: Aufbruch für das Rheinparkcafé.

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