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HinHören: Auf der Suche nach Architekturqualität | ||||||
...hat sich koelnarchitektur.de ratsuchend an Zeitgenossen gewandt, die wissen müssen, wo man sie findet und wie man sie erkennt. Um den Architekten nicht allein das Feld der Antworten zu überlassen, haben wir ihnen Architekturhistoriker, Kunstexperten, Denkmalpfleger und Publizisten, kurzum interessierte und kritische Nutzer von Stadt und Architektur, unter der Überschrift 'Urbanophile' gegenübergestellt. ![]() Wir wollten herausfinden, in welchen Punkten ist man sich einig und bei welchen herrschen kontroverse Auffassungen vor. Findet man Architekturqualität in Köln? Und wenn ja, wo? Gibt es Überschneidungen zwischen den architektonischen Höhepunkten der Stadt und den Lieblingsplätzen von Architekten und Urbanophilen? Und wie lautet der ultimative Vorschlag zur unmittelbaren Verbesserung von Kölns Stadtbild? Als "Opener" gab es die Frage, mit welcher Disziplin Architektur die meisten Gemeinsamkeiten hat, und heraus kam: Die Poesie ist die Schwester der Architektur zumindest für die Architekten, denn keine andere Antwort wurde von ihnen so oft gegeben wie diese. Aus dem Kreise der Urbanophilen hat das niemand so gesehen. Hier lag die Bildhauerei deutlich vorn - der Dreidimensionalität wegen. Gleichviel Zustimmung aus beiden Gruppen gab es für die Musik, mit der die Architektur das Streben nach Harmonie gemeinsam hat. Professor Juan Pablo Molestina ergänzt die Auflistung denn er findet, “Das englische landscaping“ kommt der Sache nah. “Handwerk und Organisation" spielen bei den Architekten nur eine untergeordnete Rolle. Merke: Für die Architekten ist ein Bauwerk eher ein Gedicht als ein Gebrauchsgegenstand. So scheint es konsequent, dass mehr als nur ein Architekt, der einen geheimen Auftragswunsch hegt, sich gerne einem spirituellen Raum widmen würde, etwa einer Kirche. Das gilt für Johannes Schilling und auch für Wolfgang Felder, der sagt: Der Mehrwert der Architektur liegt im Geheimnisvollen. Paul Böhm, der bekanntlich schon eine Kirche gebaut hat, denkt bei dieser Frage an "Ein Museum, ein Theater, ein Hochhaus und ein kleines Teehaus in einem schönen Park." Ulrich Coersmeier hingegen träumt davon, einmal ein "richtiges“ Hochhaus zu bauen. Was er darunter versteht, äußert er hier. Nicht alle Befragten haben auf alle Fragen geantwortet, doch um eine wissenschaftliche Auswertung soll es auch gar nicht gehen. Vielmehr stehen unterschiedlichste Ausführungen über das, was Architekturqualität ausmacht, und wie sie zu ihrem notwendigen Recht in der Praxis kommt, im Vordergrund. - Von Vorbildern, Vorlieben und Qualitätshindernissen - Qualitätsvorstellungen zwischen Emotionalität und Identität - Wie verhält es sich mit der Architekturqualität in Köln? - Wie lässt sich vermitteln, was sich nur schwer erklären lässt? - Was ist denn nun eigentlich Architekturqualität? Versuch einer Annäherung - Schlaglichter Klicken und Hören * Damit Sie die Antworten der Befragten nicht nur lesen sondern auch hören können, haben wir einige Aussagen als O-Ton für Sie aufgezeichnet. Klicken Sie jeweils auf Idee und Konzept: Thomas Hebler, Barbara Schlei, Oliver Schwarz Koordination und Text: Petra Metzger Redaktion: Barbara Schlei Tonbearbeitung: Julian Buning Ein gefördertes Leitprojekt der Initiative StadtBauKultur des Landes NRW und der Stadt Köln sowie des Unterstützervereins koelnarchitektur e.v. |
![]() ![]() [+] Hier die Antworten auf die Frage: 'Mit welcher Disziplin hat Architektur die meisten Gemeinsamkeiten?' ![]() [+] Wolfgang Felder auf die Frage: 'Welches Gebäude würden Sie gerne bauen, wenn Sie einen Wunsch frei hätten?' ![]() [+] Axel Joerrs auf die Frage: 'Was meinen Sie konkret, wenn Sie Sagen ein Gebäude funktioniert.' |
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