„Gegen den Bebauungsplan“, schreibt die Kölnische Rundschau, „Konzept missachtet“, der Stadt-Anzeiger. Was ist dran an diesen Vorwürfen?

Wird das Kölner Höhenkonzept im Entwurf für das Gereonsviertel wirklich nicht eingehalten? koelnarchitektur fragte nach.

Wettbewerb und Planungen für das Gereonsviertel

Das Plangebiet „Gereonshof“ ist in Köln als „Gerling-Quartier“ bekannt. Der gleichnamige Versicherungskonzern hatte hier über Jahrzehnte hinweg seine Konzernzentrale, die das Stadtbild und die Nutzungsstruktur nachhaltig prägte. Jetzt zieht Gerling nach Deutz und aus dem Bürostandort entsteht ein neuer innerstädtischer Stadtteil mit einer Mischung aus Wohnen, Geschäften, Gastronomie und Arbeitsplätzen.

In enger Abstimmung mit der Stadt hat die neue Eigentümerin, die Frankonia Eurobau AG, bereits 2007 ein zweistufiges städtebauliches Wettbewerbsverfahren zur Entwicklung und Umsetzung eines Architektur- und Nutzungskonzeptes ausgelobt. Der städtebauliche Siegerentwurf von Kister Scheithauer Gross, wurde zu einem städtebaulichen Planungskonzept weiterentwickelt, der diesem Bebauungsplan-Entwurf zugrunde liegt. Jetzt hat die Frankonia sechs Architekturbüros mit der Ausarbeitung beauftragt. Unter anderem sind Kister Scheithauer Gross aus Köln und Steidle Architekten aus München mit dabei.

Das durch die imposanten Bürogebäude geprägte „Gerling-Quartier“, das überwiegend unter Denkmalschutz steht (Architekten der Gerling-Bauten waren u.a. Bruno Paul, Arno Breker, Kurt Groote, Erich Hennes, Hans Heuser, Helmut Hentrich, Norman Foster), wird durch eine kleinteilige Nutzungsmischung ersetzt und damit mit den umliegenden Quartieren besser verzahnt. Die Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen sollen nach dem bisherigen Planungsstand bis 2013 abgeschlossen sein.

Bedenkenträger und Bürgerinitiativen

Vom 28. Mai 2009 bis zum 29. Juni 2009 lag der Bebauungsplan nun öffentlich im Stadtplanungsamt aus und die kritischen Stimmen innerhalb der Bürgerinitiative Gereonsviertel wurden laut. Die Anwohner fürchten um die Wirkung der Kirche St. Gereon, wenn rund um das alte Stadtarchiv Neubauten entstehen. Der Förderverein Romanische Kirchen äußerte ebenfalls seine Bedenken. Das städtebauliche Planungskonzept mit Neubauten, die rund 4,50 Meter höher sind als die Firstkanten des ehemaligen Stadtarchivs, werde dazu führen, „dass die Proportionen aus dem Gleichgewicht geraten und die Basilika von St. Gereon in Mitleidenschaft gezogen wird“. Der Förderverein fordert u.a., dass die geplanten Gebäude in unmittelbarer Nähe von St. Gereon um mindestens zwei Geschosse reduziert werden.

Was sagen die Architekten?

Leider kommen – wie so oft – die Architekten in der öffentlichen Debatte kaum zu Wort. koelnarchitektur sprach mit Kister Scheithauer Gross (KSG) sowie Steidle Architekten, um die Kritik zu verstehen und offene Fragen zu klären. „Natürlich können wir die Ängste der Bewohner nachvollziehen“, so das Büro KSG. „Unsere Bebauung wird aber auf keinen Fall höher als die Traufkante des Kirchenschiffes von 71,50 Meter.“ Bei öffentlichen Versammlungen versuchen die Architekten daher, Ängste vor Veränderungen zu nehmen und die schwierig lesbaren Bebauungspläne zu erklären.

Auch der Geschäftsführende Gesellschafter Johann Spengler des Büros Steidle Architekten ist verwundert über die erneute Höhendiskussion. Das Büro plant die am meisten in der Kritik stehenden Gebäude an der Christophstraße. „Wir haben unzählige Höhenstudien aus unterschiedlichen Blickwinkeln gemacht. Zudem passen wir uns mit den Höhen den Bestandsgebäuden an und ziehen deren Höhen einfach weiter. Es würde komisch aussehen, wenn wir das nicht machen würden.“ Im Wettbewerbsentwurf gab es wohl noch deutlich höhere Gebäude, diese wurden aber reduziert, so dass die Obergrenze von 71,50 Metern nicht überschritten wird. Eine Ausnahme gibt es wohl: In Köln darf man mit einem Staffelgeschoss, welches 1m eingerückt ist, um eine Geschosshöhe höher bauen. Dies ist aber auch laut Höhenkonzept zulässig.

Und auch Philipp Menzel, Projektleiter bei der Frankonia Eurobau bestätigt: „Der Entwurf ist richtig gut und wird nicht mehr geändert. Die Menschen werden die Qualität des Entwurfs sehen und verstehen.“

Natalie Bräuninger

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Gereon Luftaufnahme

Das gesamte Gereonsviertel in der Luftaufnahme.

Gereon Agrippina Palais

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Gereon Lofts

Die Loftgebäude stammen aus der Feder von Steidle Architekten aus München.

Gereon Innenhof

Die Animation zeigt die neue Innenhofsituation.

Alle Bilder copyright: CADMAN GmbH – Real Estate für die Frankonia Eurobau AG

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22 Antworten auf “Kölner Höhenstreit im Gereonsviertel”

  1. sheesh

    71,5 m, so so. Haben KSG Ihnen tatsaechlich diesen Baeren aufgebunden? Nicht mal der Dom hat so hohe Traufen („Hoehe des Dachfirsts: 61,10 m“). Eine sondergleiche Frechheit waere es, wuerden die Planer ihre Beschwichtigungen wirklich mit dieser Zahl belegen.

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  2. Natalie Bräuninger, koelnarchitektur

    Wir meinten natürlich 71,50m über N.N.

    Aus der Begründung zum Bebauungsplan-Entwurf; S. 3: „Das Höhenkonzept der Stadt Köln, das am 15.05.2007 vom Rat beschlossen wurde, gibt für das Umfeld der romanischen Kirche Sankt Gereon die Traufhöhe des Hauptschiffes von 20,10m (entspricht der Höhe von 71,50m über NN) als Höhenbegrenzung vor. Bei Gebäuden mit einem Flachdach soll nach dem Höhenkonzept zusätzlich ein 3,2m hohes und mindestens 2,0m zurückgestaffeltes oberstes Geschoss zulässig sein.“

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  3. Architekt z.zt in Vancouver

    Fast alle Kölner haben eine große Höhenangst oder schon Phobie.
    Ich rate dringend mal einen Arzt aufzusuchen. Fahren sie doch einmal in vergleichbare Städte, wie z.B in den Niederl. südl. Amsterdam (Schipol). Kritisch sehe ich vor allen Dingen die Höhenbgrenzung rechtsrheinisch.

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  4. Jürgen

    Kann meinem Vorschreiber aus Vancouver ( Fernweh!!! ) nur Recht geben.
    Die meisten Kölner denken halt sehr provinziell und alles Neue und evtl. auch Hohes ist erst mal negativ zu betrachten. Am besten sind die Einwände Köln habe doch genug Büroraum. Leider sind Top Firmen auch nur an Top Büroraum interessiert. Köln hat eigentlich viel Potenzial, macht aber sehr wenig daraus. Die Stadt befindet sich nicht mal in den Top 5 der Bürostandorte in Deutschland! Das Einknicken vor der Unesco was die Bebauung in Deutz betrifft war ein grosser Fehler. Der heutige Zustand Barmer Viertel und die momentane Bebauung CFK ( Bauhaus Markt! ) ist schon phänomenal. Aber der Kölner an sich gibt sich schnell zufrieden ( Hauptsache nicht hoch ).

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  5. Evi Pilartz

    Wenn die Architekten in öffentlichen Debatten ihr Wort erheben möchten, könnten Sie zu den Bürgeranhörungen mit den planenden Architekten, dem Baudezernenten, der Denkmalpflegerin, den Anwohnern und interessierten Bürgern kommen – genau dort kommt alles auf den Tisch.
    Was sich die „Generali“ an Verletzung des Höhenkonzepts erlaubt hat, ist reiner Betrug.
    Selbstverständlich müssen Dom und alte Sichtachsen „erkennbar“ bleiben (und Köln hat wirklich genug höchtswertigen Büroraum:Kranhäuser)!

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  6. Kölner

    In Köln wird im wahrsten Sinne des Wortes Kirchturmpolitik gemacht. Die Bürger und Politiker dieser Stadt möchten aus allen Richtungen nur den Dom sehen. Am liebsten alles was ihre „Sichtachse“!? stört, abreissen. Selbst wenn der wirtschaftliche Erfolg der Stadt auf dem Spiel steht. Siehe neuestes Städteranking. Köln in einer Liga mit Bielefeld, Detmold usw.

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  7. Bayer

    Köln hat zu anderen vergleichbaren Städten nicht genug hochwertigen Büroraum. Die Kranhäuser sind fast ausgebucht. Ich bin mal gespannt ob die Ansiedlung der Lanxess- Hauptverwaltung in Köln gelingt. Das Verschieben der Entscheidung seitens Lanxess um 1 Jahr läßt böses ahnen.
    Armes Köln. Wenn man den Dom wegnehmen würde sähe es in Köln genau so aus wie beispielsweise in Duisburg.

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  8. Equilibrium

    Das Höhenkonzept legt um die romanischen Kirchen bestimmte „Wirkungsfelder“ fest. Der Ratsbeschluss lautet: „Innerhalb dieser Wirkungsfelder soll die zukünftige Bebauung nicht höher sein als die Traufkante der Romanischen Kirchen, falls die bestehende Bebauung niedriger als die Traufkante sein sollte, richtet sich die Höhe nach der bestehenden Bebauung.“ (Stadt Köln. Ratssitzung vom 15.05.2007; Protokoll S. 53. siehe: http://www.stadt-koeln.de).
    Die geplante Bebauung entspricht nicht dem Höhenkonzept, denn sie ist höher als der Bestand. So einfach ist das.

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  9. Quod erat demostrandum

    In Köln ist immer alles ganz einfach, dementsprechend sieht es auch aus.

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  10. Equilibrium

    Das Gegenteil ist richtig. In Köln hat man über Jahrzehnte eine Ausnahme nach der anderen genehmigt. Deshalb sieht in der Stadt aus wie Kraut und Rüben.
    Und genau deshalb wird es Zeit, sich an die eigenen Beschlüsse zu halten.

    Wenn ein Bebauungsplan, wie in diesem Fall, Beschlüsse des Rates ignoriert, hat dies nichts mit Einfachheit zu tun, sondern entweder mit Unfähigkeit oder mit dominanten Interessen.

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  11. Quod erat demostrandum

    Wenn man schon linksrheinisch mit dem Höhenkonzept bez. der romanischen Kirchen so stringend umgehen will, hätte man sich rechtsrheinisch,siehe „Barmer Viertel“, nicht von den dominanten Intressen der UNESCO beugen sollen. Hier hätten man mit einer anspruchs-vollen (ohne Höhenbegrenzung) Archtektur für Köln und auch den Dom Punkten können. So wie die Planung zurzeit läuft gibt es wohl nur wenige Intressenten und beim Verkauf des Grundstücks wird ein riesiger Verlust eingefahren (30 Millionen). In Köln wird eben doch nur Kirchturmpolitik gemacht.

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  12. vanBerveren

    Köln hatte zur Bebauung des Barmer Viertels eine Beschlußfassung (moderate Bebauung mit Hochhäusern). Auch hier hat sich der Stadtrat nicht an die eigen Bechlüsse gehalten, sondern sich dem Druck der UNESCO ergeben. Ich dachte bisher wir bauen für Köln und nicht für die UNESCO.

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  13. Equilibrium

    Sorry, hier wird gerade Geschichtsfälschung betrieben: Die Hochhauspläne im Rechtsrheinischen sind nicht allein wegen der UNESCO gescheitert. Was man jetzt gerne vergisst: Es fehlte schlicht die Nachfrage. 2005 fand die Stadt trotz sechs Millionen Euro Rabatt aus Steuergeldern (!) keinen Investor für den sogenannten Jahn-Tower (KStA 16.8.2005). Das war der Todesstoß für die herbeigeredeten Entwicklungszwänge, die es gar nicht gab.
    Fazit: 1) Schlechte Argumente werden nicht besser, wenn man sie ständig wiederholt. 2) Der Schutz der Romanischen Kirchen lässt sich nicht gegen Hochhäuser im Rechtsrheinischen aufrechnen.

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  14. Quod erat demostrandum

    Mit verlaub, zu diesem Zeitpunkt, 18.08.05 war der Standort bez. Hochhauspläne im Rechtsrheinischen durch die lasche Haltung der Stadtspitze (OB — ich bin eigentlich kein Freund von Hochhäusern, hat aber auf Immobilien-Messen versucht eben diese zu vermarkten!!??)und Einsprüche der UNESCO schon so beschädigt, das Investoren davon Abstand genommen haben hier in Hochhäuser zu Investieren. Man sagt auch Image-schaden. Ich vermute LH wäre ein Kandidat gewesen. Die LH Hauptver-waltung ist bestimmt kein architektonisches Hihlight (habe ich auch schon in Bielefeld gesehen) Gute Architektur– bezw. Highlight Towers in München.

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  15. Kölner

    Der Schutz und der Erhalt der romanischen Kirchen läßt sich auf Dauer nur realisieren wenn Köln wirtschaftlichen Erfolg hat. Dazu gehört auch gerade im Rechtsrheinischen mit Angeboten von Top-Immobilien an Unternehmen
    die auch repräsentieren wollen, zumindest europaweit zu Punkten. Nicht nur Kirchen sollten repräsentativ sein, sondern auch moderne Architektur. Dies ist eben manchmal nur ohne Höheneinschränkung möglich. Stellt euch mal vor die alten Kölner hätten ebenso eine „Höhenangst“ gehabt. Den Kölner Dom hätte es nie gegeben.

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  16. Tis

    Cologne One war sehr wohl so gut wie klar bis die Köner Grünen samt Mitstreitern sowie Hilfe der Unesco die komplette Weiterentwicklung auf diesem Areal erst mal gestoppt haben.
    Das Ergebnis ist hinlänglich bekannt.
    Leider muss wahrscheinlich jeder Kölner dafür zahlen, finanziell und mit architektonischem Einheitsbrei.
    Bestimmt ist nicht jedes Hochhaus schön, aber das Zusammenspiel zwischen „Neu und Alt“ mit der natürlichen Grenze Rhein wäre gerade für Köln postiv gewesen. Armes Köln, schon wieder eine Chance vertan.

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  17. Balcar

    „Hätte“, „könnte“, „wäre“, „sollte“! In den letzten Kommentaren kann man viel darüber lesen, wie die gescheiterten Hochhauspläne in Deutz ein Erfolg geworden wären. Die UNESCO hätte nicht kritisieren dürfen, OB Schramma hätte nicht Schramma sein dürfen, die politischen Parteien den Mund halten sollen … und alle Bedenkenträger auch. „Wir bauen ein Hochhaus und schon stehen die Investoren Schlange“ – dieses Glaubenwunder funkioniert also nur, wenn alle hübsch beten und demütig zum Himmel aufschauen.
    Die Realität ist nur leider ganz anders als dieses Glaubenssystem. In der Realität leben wir in einer Demokratie mit vielen Meinungen. Deshalb taugt der Hochhauswunderglaube auch nicht für die Wirklichkeit.

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  18. Architekt (lange in Vancouver)

    So weit mir bekannt ist, gibt es auch in unseren Nachbarländern Demokratien mit vielen Meinungen. Tatsache ist, das in vergleichbaren europäischen Städten (Rotterdam, Amsterdam, Sevillia) Architektur anders erlebt und gelebt wird als beispielsweise in Köln. In Deutz wäre es sicherlich besser gewesen ohne Beschränkungen zu planen,um guter Archtektur zunächst mal Raum zu lassen. Ob da nun Hochhäuser (in Köln ein Politikum??!!) raus gekommen wären, ist eine andere Frage. Das Stadtmodell (i. spanischen Bau) mit der Streitbergerischen Planunug für Deutz läßt schlimmes ahnen.

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  19. Equilibrium

    Ich möchte die Diskutanten freundlich bitten, beim Thema zu bleiben. Hier geht es nicht um eine Frage der Vergangenheitsbewältigung (ob Hochhäuser in Deutz einmal sinnvoll waren), sondern um ganz aktuelle Pläne in der linksrheinischen Innenstadt an einer der großen romanischen Kirchen von Köln.
    Ich glaube auch nicht, dass Architekten so tun sollten, als wären sie Psychiater oder Theologen, die „Höhenängste“ oder den „Hochhauswunderglauben“ therapieren müssen. Wenn diese Begriffe fallen, hat das für mich wenig mit Architektur zu tun.
    Bei Architektur geht es um Maßstäblichkeit, gute Proportionen, Qualität im Detail und städtebauliche Zusammenhänge. Was diese architektonischen Merkmale angeht, bedeutet die Planung an St. Gereon keine Verbesserung, sondern in vielem eine Verschlechterung. Leider haben die Profitbedürfnisse des Bauherrn die Höhen bestimmt. Und es geht übrigens nicht alleine um eine Kirche, die als spätantike Gründung auf 1700 Jahre Geschichte zurückblickt (!), sondern auch um das neugotische Stadtarchiv gegenüber. Hier müssen die Bauhöhen einfach stimmen.
    Bei allem Respekt für meinen Kollegen aus Vancouver: Köln ist wegen seiner wertvollen Baudenkmäler aus dem Mittelalter nicht mit Vancouver zu vergleichen. Darauf muss eine gute und maßstäbliche Architektur reagieren.

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  20. Architekt

    Der letzte Versuch– linksrheinisch sollt noch konsequenter versucht werden die Baudenkmäler von den zum Teil erbärmlichen Bauten in der unmittelbaren Nachbarschaft zu befreien, um so Freiräume zu schaffen die eine Einzelstellung dieser wertvollen Denkmäler möglich macht. Der Rhein wäre dann die natürliche Begrenzung der „zurückgebauten“ links-rheinische Innenstadt zur rechts-rheinischen neuen City. Ein wirklich gutes Ergebnis würde man meiner Meinung nach nur erzielen, wenn die Architektur sich dort frei von jeder Bevormundung (Unesco) entwickeln könnte. Auch hier sollte man kosequenter sein.

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  21. Markus

    Heute hat das erste Gericht gegen die Stadt Köln gestimmt, ich würde sagen, das es sich hier um den ersten Erfolg handelt, auf das weitere Klagen folgen!

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  22. Unbekannt

    Wo soll das denn alles noch hingehen…immer höher hinaus?
    Soll es so aussehen wie in New York?

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