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Busmann und Haberer sind für die Renovierung der Ausstellungsräume verantwortlich. Sie setzen auf eine stringente Rekonstruktion der Originalkonzeption des Wettbewerbs von 1976. Dazu gehört auch die räumliche Verbindung von Philharmonie und Museum Ludwig, als „gleichwertiges Zusammenspiel der Bildenden Künste mit der Musik“.

Unter der Prämisse „der Entrümpelung“ und der geometrischen Neuordnung der Ausstellungsflächen sind die bisher durchgeführten Renovierungsmaßnahmen so einfach wie wirkungsvoll. Hier ein Wanddurchbruch, dort eine zusätzliche Treppe lassen behutsam großzügigere Räume, lichtere Galerien und sinnfälligere Raumfolgen entstehen. Blickbezüge zum Rhein und zum Dom werden gezielt wieder hergestellt. Zusätzlich unterstützt eine Treppe zu den Räumen am Rhein das Ausstellungskonzept Kaspar Königs. Zugunsten neuer Sichtweisen und Zusammenhänge gab er den traditionellen kunsthistorischen Zeitbegriff auf, was sich in komplexeren Laufrichtungen und mehreren Rundgangsmöglichkeiten widerspiegelt. Blickbezüge und Kunst weisen jetzt den Weg. Hinter der neu angelegten Treppe unterstreichen zum Beispiel die blauen Bilder von Yves Klein die Tiefe.

Videolounge
Im Untergeschoss des Hauses wird dem Zeitgeist gehuldigt. Am Übergang zur Philharmonie wurde ein eigener Ort für Medienkunst eingerichtet. Die Kölner ag 4 mediatecture company gestaltete den Raum als Videolounge. Über ovale, rote Sitzmöbel stülpen sich schräge, mit weißem Tuch bespannte Tüten, in denen die Videoterminals untergebracht sind. Leider kann sich der eigenständige Charakter des Raumes nicht voll entfalten, da Material und Konstruktion des Museums zu sehr in die Lounge hinein wirken.

Barbara Schlei
Februar 2002

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Eigene, engere Räume entstehen im Foyer durch eine veränderlichen gläsernen Vitrine. So werden bereits vor der Tür die ersten Kunstwerke der Ausstellung zu sehen sein.
Modelfoto: OMA


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Kasper König unter der Haube.
Die Videolounge im Keller des Hauses ist sowohl von der Philharmonie her zugänglich als auch von den Museumsräumen. Über vier ovale Video-Fauteuils stülpt sich je eine Tüte aus gazeartigem Stoff, in deren Inneres ein Videobildschirm integriert ist.
Foto: Barbara Schlei


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