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LeuchtTurm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der KölnTurm im Mediapark Er lebte zusammen mit Menschen, die man Dieter, Thomas und Brigitte oder auch anders nannte, in einer Stadt, die Köln gerufen wurde und in der es sich mit den Türmen als schwierig erwies. Da gab es Türme, die keine mehr waren, Türme die noch keine sind, doppelte Türme, Türme die sich tarnten. Lange hat er bei einem solchen vermutet, dass es sich um einen Baum handele. Einen von denen, dem einer die Wurzeln abgehackt hatte um dann bunte Lampen dranzuhängen, für ein paar Tage in der Zeit, in der es regnet, aber schneien sollte. Er kannte sich aus. Er hat mal so ein Buch gelesen von einem, der Heinrich genannt wurde und auch hier gelebt haben soll, bevor es ihn nicht mehr gab. Der hatte darin einen Baum erwähnt, der, um eine Person zu beruhigen, jeden Tag geleuchtet haben soll, mit einem Engel dran der "Frieden, Frieden, Frieden" geflüstert habe. Doch etwas an diesem Ding war nicht so wie bei einem Baum. Bäume sind nicht so groß, und besonders nicht die, bei denen das untere Ende zerhackt worden ist. Es hatte eine Tür. Also war es etwas, wo man herein gehen konnte. Doch war es auch kein Lampengeschäft. Die Lampengeschäfte hatten viel mehr Farben und Lampen zur Auswahl. Hinter der Tür saß jemand und las in einem großen Stück Papier, auf dem eine Frau abgebildet war, die wenig an hatte. Er, der Sucher, wusste nicht, was es war, was er da betrat, und das bedeutete, den Finder zu holen. Und nun standen sie vor dem, der das Stück Papier in der Hand hält und sagte: "Ich bin der Pförtner und das ist der Turm, was kann ich für Sie tun?" Es stellte sich heraus, dass es sich um ein hohes Haus handelte aus der Zeit, zu der man noch bedenkenlos Flugzeuge draufmalen konnte ohne verhaftet, durchsucht oder belauscht zu werden. Um zu zeigen wie groß und stark der Mann ist, der das Haus bewacht, hat er viele kleine Häuser drauf malen lassen und Wolken, damit es genauso interessant ist, wie der Himmel und nachts, damit man nicht aus Versehen die Dinge im Himmel, die man Sterne nennt anschaut und diese für wichtiger hält als das Haus, hat einer der wohl Elektriker ist, viele Lampen angebracht, die dann an und ausgeschaltet werden, weil das Haus besser ist als der Himmel und weil die Farben Grün, Blau und Magenta heller sind als das blasse Gelb eines alten Trabanten. "Die Farben müssen strahlen, damit keiner glaubt so ein dreckiger Mond könne uns die Show stehlen. Und weil man das Haus nicht sehen kann, wenn man darauf steht, soll niemand auf die Aussichtsplattform des Turms!" Sucher und Finder schauten einander in die insgesamt vier Augen, denn nun wussten Sie worum es sich handelte. Der Pförtner hatte es verraten. Man einigte sich mit ihm gemeinsam in einen Raum zu steigen, der Aufzug genannt wurde und zu dritt fuhren die drei, die nun Freunde geworden waren, so oft auf und ab, bis die Nacht dreimal zum Morgen und umgekehrt geworden war. Jens Christian Brand Aufschreiber |
![]() ![]() 'Lichtspiel' am KölnTurm ![]() Ein Finder und ein Sucher machen sich auf den Weg zu sieben Kölner Türmen. Neben den eigentlichen Orten suchen und finden sie Spuren des Absurden und entwerfen ganz nebenbei ein sehr persönliches Stadtbild. FrauenMediaTurm KölnTurm Hansa-Hochhaus Helenenturm Jahn-Turm Flughafentower BacksteinTurm |
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