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St. Konrad, Marl | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Ende der siebziger Jahre veränderte sich das Bild in der Zechensiedlung drastisch. Die Familien wurden kleiner. Viele türkische Familien zogen in die Bergmannshäuser. Wegen des für Zechenhäuser üblichen Wohnrechts auf Lebenszeit veralterte die Konrad-Pfarre. Die Gemeinde schrumpfte auf etwa 1200 Mitglieder und wurde bereits seit 1979 von dem Pfarrer in Christ-König mit verwaltet. Im Jahr 2003 wurden drei Pfarreien zur neuen Gemeinde St. Franziskus zusammengelegt. Ab 2004 überlegte der Kirchenvorstand, wie es mit St. Konrad weitergehen könnte – die Kirchensteuereinnahmen und die Kirchenbesucher reichten nicht mehr aus, sie als selbstständige Kirche zu betreiben. In der Kirche ein Kolumbarium einzurichten bot die Möglichkeit, das architektonisch wertvolle und denkmalgeschützte Gebäude zu erhalten. Nachdem die bischöfliche Genehmigung vorlag, wurde am 8.Januar 2006 der letzte Gottesdienst in der Konrad-Kirche gefeiert. Zum Ende des festlichen Gottesdienstes wurde die Eucharistie nicht in den Tabernakel zurückgestellt. Das heilige Brot wurde zusammen mit den heiligen Ölen für Taufe, Krankensalbung und Firmung und dem Evangelienbuch in einer feierlichen Prozession zur benachbarten Barbara-Kirche getragen. Damit war die Konrad-Kirche profaniert, der dreimonatige Umbau zu Kolumbarium konnte beginnen. Ostern 2006 wurde das neue Kolumbarium geweiht. Das Architekturbüro Pfeiffer, Ellermann, Preckel Die katholische Kirchengemeinde St. Franziskus in Marl |
![]() [+] Schnitt durch das Gebäude. Zeichnung: Architekturbüro Pfeiffer, Ellermann, Preckel ![]() [+] Der Innenraum mit den Einbauten. Visualisierung: Architekturbüro Pfeiffer, Ellermann, Preckel [<] Zurück |
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