Ergebnis 1. Rang
Hochhauskonzept
Freiraumkonzept
Jaspert, Steffens, Watrin, Drehsen, Köln
Im Mittelpunkt des geplanten Ensembles steht das neue Kongresszentrum, dessen flache, organische Form als Kontrast zur Geometrie der übrigen Baukörper und zur geometrischen Fassung des Bahnhofs konzipiert ist. Eingerahmt wird der Solitärbau von zwei 100 m und 120 m hohen Häusern.

Modellfoto: Jaspert Steffens Watrin Drehsen Architekten, Köln
Hochhauskonzept
In puncto Hochhäuser bleibt der Entwurf deutlich unter der Höhe der Domtürme. Dennoch entfalten die behutsam platzierten Hochhäuser Fernwirkung, ohne den Domblick zu verstellen. Östlich des zukünftigen Messeeinganges ragt das rautenförmig in die Schräge gedrehte Bürohochhaus nur 120 m auf. Mit dem westlich davon gelegenen schlankeren Kongresshotel bildet sich eine offene „Torsituation“ für Messefoyer und Kongresszentrum.
Zusammen mit den Hochhäusern der Rheinischen-Zusatzversorgungs-Kasse und dem Ford-Hochhaus schließt sich ein Kranz von Hochhäusern um das neue Bahnhofsvordach und rahmt den dreieckig/runden Kongresssolitär und den Messeplatz ein.
Modellfoto: Jaspert Steffens Watrin Drehsen Architekten, Köln

[+] Lageplan
[+] Grundriss ± 0.00 / Schnitt
[+] Grundriss 6.00 / Schnitt
Freiraumkonzept
Das Kongresszentrum schwebt über einer Freifläche, die Teil eines Freiraumkonzeptes ist. Mehrere Überdachungen inszenieren den Hauptweg und führen vom trapezförmigen Messeplatz ins Foyer der Messe und zum Kongresszentrum. Der Kernplatz, dessen Geländeniveau auf Höhe des Durchganges durch den Deutzer Bahnhof liegt, hat eine Fläche von 100 x 50 m.
Entlang der ehemaligen Lenneper Straße, deren alter Baumbestand erhalten bleibt, ist eine siebengeschossige Bürobebauung mit gärtnerisch gestalteten Innenhöfen vorgesehen.
Im Süden der Neubebauung entlang der Bahntrasse entsteht eine großzügige Vorfahrtsallee als Ergänzung des Freiraumes vor den Rheinhallen und unter Beibehaltung des alten Baumbestandes. Der Grünraum dieser Allee bildet die "Adresse" für die Büros.
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