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Wettbewerb | |
Seit 1988 hat die Stadt Köln Konzepte für die Neuführung der ICE-Verkehre im Kölner Raum und die Nutzung des alten Bahnhofs Deutz-Tief entwickelt. Nach Beschlüssen der DB AG soll Köln-Deutz, in zentraler Lage direkt gegenüber dem Dom und in unmittelbarer Nachbarschaft der Messe Köln, ICE-Bahnhof werden. Zur Realisierung des ICE-Terminals Köln-Messe wurde 1999/2000 ein zweistufiger städtebaulicher und verkehrlicher Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungs- und Losverfahren ausgelobt.![]() Modellstudie Nord: Jaspert Steffens Watrin Drehsen Architekten, Köln Vorrangiges Ziel war es, unter Erhaltung des historischen Bahnhofs eine Lösung für die Verknüpfung der beiden Gleisanlagen Deutz-Hoch und Deutz-Tief sowie die Optimierung des Eingangsbereiches und ein neues Stadtentree zum Stadtteil Deutz zu finden. Die Messe sieht für ihren nördlichen Bereich in unmittelbarer Nähe zum neuen Bahnhof eine neue Messeverwaltung mit Messefoyer vor. Deshalb war auch dieses Gebäude mit einer Verbindung zum neuen Terminal Teil der Wettbewerbsaufgabe. Am 26. Mai 2000 wurde die zweite Stufe des internationalen städtebaulichen Wettbewerbes für den Neubau des ICE- Terminals Köln-Deutz-Messe entschieden. Von den 57 in den Wettbewerb eingereichten Arbeiten waren noch acht Beiträge in der zweiten Stufe vertreten: Sauerbruch + Hutton, Berlin, ABB Architekten, Frankfurt a.M., Ortner & Ortner Baukunst, Berlin, Jaspert & Steffens, Köln, Kees Christianse/ASTOC, Hamburg, Prof. Kada, Graz, Chestnutt.Nies, Berlin, Stefan Braunfels, Berlin. ![]() Modellstudie Süd/Ost: Jaspert Steffens Watrin Drehsen Architekten, Köln Die Jury unter Vorsitz von Frau Prof. Julia Bolles-Wilson, Münster, zeichnete den Entwurf des Kölner Büros Jaspert, Steffens, Watrin, Drehsen mit dem ersten Preis und 125 000 DM Preisgeld aus. Zwei mit je 62 500 DM dotierte dritte Preise gingen an das Berliner Büro Sauerbruch Hutton Architekten und das Büro ABB Architekten, Frankfurt a.M. Die zu planenden 150 00 m² Bruttogeschossfläche (BGF) für Service-, Handels-, Verkaufs-, Hotel-, Entertainment- und Freizeitflächen wurden vom Kölner Büro in eine klare städtebauliche Formensprache umgesetzt. Auch sah die Jury ein Entwicklungspotential für das gesamte rechtsrheinische Köln und nicht nur für Messe und Bahnhof allein durch den Entwurf verwirklicht. Allerdings erscheint die Wirtschaftlichkeit des Entwurfs aufgrund der hohen Investitionskosten der Verteilerebene auf den ersten Blick kritisch. Wirtschaftliches Optimierungspotential wird sowohl in Art und Maß der Erschließung als auch der Nutzung gesehen. |
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