Projektbausteine
Das Dach
Gleiskreuzung und Verteilerebene werden durch ein 120 x 120 m großes Glasdach überspannt, das sowohl den Ort definiert als auch dem Bahnhof die erforderliche Signifikanz gibt. Unter diesem Dach, das die zentrale Halle schließt, laufen die Gleisstränge aus allen Richtungen zusammen. In Überschneidungen werden die Gleise Deutz-Tief und Deutz-Hoch offen durch die große Halle geführt, über Rolltreppen gelangt man in der unteren Passage auf die verschiedenen Niveaus der Bahnsteige.


Schnitt Nord/Süd:
Jaspert Steffens Watrin Drehsen, Köln



Ansicht Süd:
Jaspert Steffens Watrin Drehsen, Köln

Durch torartige Fassadenöffnungen durchstoßen die Gleisanlagen in drei Richtungen die Halle. Die vierte Seite ist zum historischen Empfangsgebäude gerichtet. Der alte Bahnhof wird in das Terminal-Konzept integriert und erfährt über das weite Dach der zentralen Halle eine neue Dimension. Die Rotunde wird als Eingangsfoyer wiederbelebt. Die Seitenflügel beherbergen Service-Zentrum und Gastronomie. Das Dach soll nach heutigem Planungsstand bis 2005/6 mit Hilfe von Landeszuschüssen und einer städtischen Beteiligung erstellt werden.


Schnitt Ost/West:
Jaspert Steffens Watrin Drehsen, Köln


Ansicht West:
Jaspert Steffens Watrin Drehsen, Köln

Die Verteiler-Ebene
Sie bildet zusammen mit Dom-Umfeld und dem Willy-Brandt-Platz eine Folge großer, von öffentlichen Solitär-Bauten geprägter Stadträume, gleichzeitig bildet sie den zentralen Raum des Terminals. Sie legt sich niveaugleich als eine Art Teppich aus dem Terminal ins Foyer des neuen Messe-Eingangs. Hier liegen Information, Kassen, Garderoben und WCs.

Durch ihre Tieflage wird die Barrierewirkung sämtlicher Gleisanlagen aufgehoben. Sie ermöglicht eine kurze und attraktive Verbindung zwischen Terminal und Messe und schließt die Rheinhallen und das Messe-Hotel an. Dabei ist sie Bewegungsraum und gleichermaßen Nutzfläche. Sie ist hochwertiger öffentlicher Stadtraum und Entree für Deutz, den neuen Terminal und die Köln-Messe und bleibt auch im Außenraum Pkw frei.
Die Verteilerebene wird im Zuge des Bausteins III eine eigen Investition und Umsetzung sein.


Visualisierung:
Jaspert Steffens Watrin Drehsen, Köln

Die Hochhäuser
Drei Hochhäuser markieren und strukturieren das nähere Umfeld des ICE-Bahnhofs, eines östlich des Deutzer Bahnhofs auf der Südseite der Bahntrasse (ca. 110 m hoch) und zwei weitere auf der Nordseite mit einer jeweiligen Höhe von ca. 130 m und 150 m. Durch die Positionierung der Hochhäuser ergibt sich in Verbindung mit den Vorhandenen und dem bereits im Bau befindlichen der Rheinischen Zusatz- und Versorgungskasse ein spannungsreiches Hochhausensemble, das den „neuen“ Stadtteil Deutz eindrucksvoll kennzeichnet.

Der neue Messeturm ragt als weithin sichtbares Merkzeichen aus der umgebenden Bebauung heraus. Er markiert den neuen Messeeingang und bietet Blicke über das Messeareal, den neuen Terminal und über den Rhein auf das Stadtpanorama.
Das Messehotel öffnet sich mit seiner Eingangshalle zur Verteilerebene Terminal/Messe und ist an die Magistrale angebunden. Es bildet zusammen mit den anderen beiden Hochhäusern und dem Terminal eine Einheit.
Die Hochhäuser und das Kongresszentrum werden mit Hilfe eines Projektentwicklers umgesetzt.

Alle Rechte beim Stadtplanungsamt Köln.