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Städtebauliches Konzept | |
| Hauptmerkmal des städtebaulichen Planungskonzeptes ist das 120 x 120 m hohe Dach, das gleich einem Tisch über den Turmbahnhof gestellt werden soll und ein Symbol für den internationalen Großstadtbahnhof sein wird. Das Konzept des quadratischen Punktbaus spiegelt auch nach außen die Grundidee des Turmbahnhofs wider. Das Zusammentreffen von zwei in Zukunft gleichberechtigten Gleisrichtungen auf einem Punkt wird durch die zentrale Halle neu inszeniert. Die Gleise durchstoßen die zentrale Halle in drei Blickrichtungen: - Köln-Zentrum, Hauptbahnhof - Messe - Stadthaus/Köln Arena ![]() Gleistrassen und Logo: Jaspert Steffens Watrin Drehsen, Köln Leitgedanke Drei Hochhäuser markieren und strukturieren das nähere Umfeld des ICE-Bahnhofs, eines östlich des Deutzer Bahnhofs auf der Südseite der Bahntrasse (ca. 110 m hoch) und zwei weitere auf der Nordseite mit einer jeweiligen Höhe von ca. 130 m und 150 m. Weitere begleitende Bebauung soll vier bis sechs Geschosse nicht überschreiten. Als Nutzung sind Einzelhandelsflächen im neuen Bahnhof sowie Büros und ein Hotel vorgesehen. Der alte Bahnhof wird in das Terminal-Konzept integriert und erfährt über das weite Dach der zentralen Terminalhalle eine neue Dimension. ![]() Modellfoto: Jaspert Steffens Watrin Drehsen, Köln Die zentrale Verknüpfung der Wegebeziehungen im Schnittpunkt der Gleistrassen und der Schwerelinie vom historischen Bahnhofsgebäude zur Messe ist ein weiterer Leitgedanke des Entwurfs. Das historische Bahnhofsgebäude behält dabei seine Funktion. Es bildet den Kopf einer großzügigen, tiefliegenden Verteilerebene, die Deutz mit der Messe räumlich verknüpft. Sie ist Grundfläche einer Halle, durch die die Gleise des Tief- und des Hochbahnhofs auf Brücken hindurch laufen. Dadurch entsteht eine spektakuläre Raumsituation, die trotz der Tieflage keinerlei Tunnelwirkung aufweist. Auch kann die Verteilerebene eine optimale Erschließung beider Ebenen des Bahnhofs erreichen sowie als ein repräsentatives Entree der Messe fungieren. Mit dem Dach des Bahnhofs bildet das Hochhausensemble eine räumliche Beziehung, ohne wichtige Blickbeziehungen zum Dom und zur Rheinsilhouette zu stören oder in Konkurrenz zum historischen Bahnhofsgebäude zu treten. Die Standorte der Hochhäuser bilden, insbesondere in Kombination mit den Blockstrukturen auf der Messeseite, eine klar ablesbare Stadtkante. |
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| Alle Rechte beim Stadtplanungsamt Köln. |